Im Reich der Schuhe

Spencer Wise

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Beschreibung

Wie kann man den Fußstapfen des Vaters entkommen oder gar entwachsen, wenn dieser den Titel »Kaiser der Schuhe« innehat, eine Schuhfabrik sein Eigen nennt und auch sonst mit seinen Spleens recht einnehmend bis übergriffig ist? Der 26-jährige Bostoner Jude Alex Cohen - der bislang nur eine Aufgabe hatte: Sohn sein - versucht im chinesischen Foshan genau das. Auch mit Hilfe der Arbeiterin Ivy, die ihm ihr Leben und die jüngere Geschichte Chinas zeigt und Alex damit ganz neue Wege eröffnet.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.05.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783257611472
Verlag Diogenes
Originaltitel The Emperor of Shoes
Dateigröße 938 KB
Übersetzer Sophie Zeitz
Verkaufsrang 13007

Buchhändler-Empfehlungen

Martina Schwörer-Haertel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein grandios erzählter, gesellschaftskritischer Roman, das Debüt von Spencer Wise. Generationenkonflikte, Leben in China und das Problem von billiger Massenproduktion. Sehr zu empfehlen.

Annika Brudna, Thalia-Buchhandlung Rostock

Ein grrandios erzählter Gesellschaftskritischer Roman, der das große Problem von billiger Massenproduktion aufzeigt. Absolut Lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
52 Bewertungen
Übersicht
16
26
6
4
0

die Globalisierung
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 21.06.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

Dieses Buch ist wirklich interessant, da es eine Kritik an der Globalisierung ist in Romanform und nicht als Sachbuch. Denn es handelt von einem jungen Unternehmer, der eine Schuhfabrik in China von seinem Vater überschrieben bekommt und diese leiten soll. Dabei werden Kontrollgremien bestochen und es wird gezeigt, wie es hinter... Dieses Buch ist wirklich interessant, da es eine Kritik an der Globalisierung ist in Romanform und nicht als Sachbuch. Denn es handelt von einem jungen Unternehmer, der eine Schuhfabrik in China von seinem Vater überschrieben bekommt und diese leiten soll. Dabei werden Kontrollgremien bestochen und es wird gezeigt, wie es hinter den Kulissen einer chinesischen Fabrik zugeht. Denn es geht nicht nur um eine schlechte Bezahlung, sondern auch um zum Beispiel um das Einbehalten von Papieren, so dass die Arbeiterinnen die Fabrik gar nicht verlassen dürfen. Diese Einblicke gibt dem jungen Mann seine neue Freundin, die ebenfalls in der Schuhfabrik als Fabrikarbeiterin arbeitet. Sie ermöglicht dem Erben einen neuen Blick und versucht ihn für ihre Sache zu mobilisieren. Ich finde das Buch sehr interessant und es gibt sehr viele nachdenklich stimmende Einblicke.

Unterhaltung mit Anspruch
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 21.06.2021
Bewertet: Taschenbuch

Spencer Wise lässt in seinem Debütroman "Im Reich der Schuhe" den 26-Jährigen Alex Cohen als Ich-Erzähler zu Wort kommen und von seinem Leben als Sohn eines Schuhfabrikanten in China berichten. Sein übermächtiger Vater Fedor hält nicht sonderlich viel von ihm und herrscht über ihn und alle anderen wie ein Tyrann. Fedors Wort ist... Spencer Wise lässt in seinem Debütroman "Im Reich der Schuhe" den 26-Jährigen Alex Cohen als Ich-Erzähler zu Wort kommen und von seinem Leben als Sohn eines Schuhfabrikanten in China berichten. Sein übermächtiger Vater Fedor hält nicht sonderlich viel von ihm und herrscht über ihn und alle anderen wie ein Tyrann. Fedors Wort ist Gesetz. Auch Alex darf keine eigene Meinung haben, geschweige denn selbständig handeln. Dann lernt er Ivy kennen, eine Angestellte seines Vaters, die das Massaker am Tian'anmen-Platz damals erlebt hat und ihn in eine andere Welt - das wirkliche China wie es Hunderte von Millionen Chinesen tagtäglich erleben - mitnimmt. Sie lässt ihn die Sorgen und Nöte der Menschen hautnah erfahren. Durch sie bekommt er auch eine Ahnung davon, was es bedeutet, gegen ein totalitäres System aufzubegehren. Der Autor hat selbst schon in einer Schuhfabrik in China gearbeitet und weiß, wovon er schreibt. Manches ist unvorstellbar für unser westliches Empfinden, und ich bin froh, diese Reise in ein exotisches Land von meinem sicheren Leben aus antreten zu können. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, aber dann fiel es mir schwer, das Buch zur Seite zu legen. An mancher Stelle war ich atemlos vor Spannung, an manch anderer einfach nur fassungslos ob der Lebensumstände und des geringen Werts eines Menschenlebens in China. Spencer Wise gelingt es, gute Unterhaltung mit Anspruch zu kombinieren, ohne allzu schwere Kost zu servieren. Klare Leseempfehlung für alle, die sich für fremde Länder, die politische Situation und die Lebensumständen dort interessieren und nicht nur von einer schönen heilen Welt lesen wollen.

Chinesische Arbeitswelt
von Milagro am 20.06.2021
Bewertet: Taschenbuch

Der 26-jährige Bostoner Jude Alex Cohen – der bislang nur die Aufgabe hatte Sohn zu sein – versucht im chinesischen Foshan aus den erdrückenden Fängen des allmächtigen Vaters zu entkommen. Das vorangestellt und dazu ein Blick auf das farbenfrohe, fast verspielt wirkende Cover könnte zu einer humorigen Erzählung führen. Weit gefe... Der 26-jährige Bostoner Jude Alex Cohen – der bislang nur die Aufgabe hatte Sohn zu sein – versucht im chinesischen Foshan aus den erdrückenden Fängen des allmächtigen Vaters zu entkommen. Das vorangestellt und dazu ein Blick auf das farbenfrohe, fast verspielt wirkende Cover könnte zu einer humorigen Erzählung führen. Weit gefehlt, sehr weit. Der Autor nimmt uns mit in die stickigen und lauten Fabrikhallen, in denen chinesische Wanderarbeiter für einen minimalen Lohn im Akkord Schuhe für den Westen herstellen. Sie schuften unter unsäglichen Bedingungen, die Vorarbeiter erinnern an moderne Sklaventreiber, der Fabrikant schmiert den örtlichen Politiker, alle sind Räder in einem funktionierenden System. Billig für den Westen, teuer bezahlt von den Anderen. Der Sohn lernt eine der Arbeiterinnen kennen, verliebt sich in die Frau, ihm werden die Missstände klar. Das ist keine leichte Lektüre, eher ein umfassender Einblick in eine Welt der Produktion, die wir vermutlich einfach nicht wahrhaben wollen und ganz gern ausblenden. Trotzdem ist es ein überaus interessanter Roman, der mich begeistert hat, mich tatsächlich zu den Schauplätzen mitgenommen hat. Die Geschichte ist gut geschrieben, man verliert nie den Überblick, es blitzt an den richtigen Stellen Humor durch, man folgt dem Geschehen voller Interesse. Der Autor ist eine großartige Entdeckung für mich.

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