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Von der Pflicht

Eine Betrachtung

Richard David Precht

(15)
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Beschreibung

Ein dringend notwendiger Weckruf von Deutschlands bekanntestem Philosophen

In den Jahren 2020 und 2021, der Zeit der Covid-19-Pandemie, ereignete sich ein bemerkenswertes Schauspiel. Während der weitaus größte Teil der Menschen Empathie mit den Schwachen und besonders Gefährdeten zeigte, entpflichtete sich eine Minderheit davon und rebellierte gegen die staatlichen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit aller Bürger.

Für Richard David Precht ein Anlass, darüber nachzudenken, was eigentlich die Pflicht des Fürsorge- und Vorsorgestaates gegenüber seinen Bürgern ist und was die Pflicht seiner Bürger. Was schulden wir dem Staat und was sind die Rechte der Anderen auf uns? Die Frage führt ein Dilemma vor Augen: Auf der einen Seite sind wir darauf konditioniert, egoistische Konsumenten zu sein. Und auf der anderen Seite braucht der Staat zu seinem Funktionieren genau das Gegenteil, nämlich solidarische Staatsbürger. Könnte es da nicht hilfreich sein, das Pflichtgefühl der Bürger in der liberalen Demokratie durch zwei Pflichtjahre zu stärken? Eines nach dem Schulabschluss und eines beim Eintritt in die Rente, um allen Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich selbst in der Pflicht gegenüber dem Staat und auch gegenüber anderen zu erfahren?

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 176 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.03.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783641281199
Verlag Random House ebook
Dateigröße 1621 KB
Verkaufsrang 97

Buchhändler-Empfehlungen

M. König, Thalia-Buchhandlung den Wilmersdorfer Arcaden in Berlin Charlottenburg

Richard David Precht´s neuestes Buch kommt gerade zu rechten Zeit. In einer Lage wo uns die Puste, im Kampf gegen Covid, auszugehen droht. Hochinteressant!

Interessante Betrachtungen

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Richard David Precht nimmt die Corona-Pandemie zum Anlass, über Entwicklungen in unserer Gesellschaft nachzudenken, die durch die Krise verstärkt zum Ausdruck kommen. Der Begriff ‚Pflicht‘ spielt hierbei eine zentrale Rolle. So geht es z.B. um Menschen, die das Virus leugnen und / oder in diesem Zusammenhang Faschismus propagieren nur um der staatsbürgerlichen Pflicht zu entgehen, zum Schutz von Schwächeren auf Privilegien zu verzichten. Keine ganz einfach Lektüre, aber ein wichtiger Ansatz, mal über das ein oder andere nachzudenken!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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hochaktuelles und wichtiges Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Richard David Precht ordnet den aktuellen Gesellschaftszustand umfassend und sehr gut ein. Ein sehr lesenswertes Buch, was hoffentlich seinen Beitrag leistet..

Von den Freuden der Pflicht - Die Deutschstunde
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2021

Herr Precht definiert den Staat nicht, sondern für ihn ist der Staat der Wohlfahrtsstaat, der sich in weiser Voraussicht um das Wohl und die Gesundheit kümmert. Dass es gerade in Deutschland schon einmal einen Staat gegeben hat, der sich allzusehr um die Belange der Bürger gekümmert hat, scheint Precht bei seiner Betrachtung nic... Herr Precht definiert den Staat nicht, sondern für ihn ist der Staat der Wohlfahrtsstaat, der sich in weiser Voraussicht um das Wohl und die Gesundheit kümmert. Dass es gerade in Deutschland schon einmal einen Staat gegeben hat, der sich allzusehr um die Belange der Bürger gekümmert hat, scheint Precht bei seiner Betrachtung nicht zu stören. Auch Begriffe von Moral und Pflicht werden nicht definiert, sondern deren Verständnis einfach vorausgesetzt. Das Büchlein ist eine Aneinanderreihung von Thesen und Meinungen, die schlichtweg nicht dem geistigen Niveau entsprechen, das man von einem Philosophen erwarten kann. Es wird mit Worthülsen und Sprachakrobatik gearbeitet, um letztlich ideologisch einem Kontrollstaat das Wort zu reden. Der Einzelne ist nicht wichtig, sondern nur insofern, wie er dem Ganzen und einer besseren Zukunft dienen kann. Daher sind für den Bürger und die Bürgerin auch zwei Pflichtjahre für den Staat etwas Schönes und Erstrebenswertes, denn "soziale Pflichtjahre dienen dem sozialen Frieden, der Entlastung bei Sozialausgaben und dem Verständnis der Generationen füreinander. "(Seite 152, 2. Absatz). Das ist auch bitter nötig, denn "Entpflichtung als Staatsbürger und unsolidarisches Verhalten wurzeln tiefer als nur in der Individualpsychologie entsprechend disponierter Charaktere". (Seite 137, 2. Absatz). Es wurzelt nach Precht im kapitalistischem Denken, das "immer tiefer in unser Zusammenleben vorgedrungen (ist), und es hat durch Deregulierung und neue Formen von Aufmerksamkeitsökonomie unsere Seelen regelrecht kannibaliert." (Seite 133, 1. Absatz). Nun denn, wer derlei Ergüsse gerne liest, dem sei das Buch empfohlen - Menschen, die gerne selber denken und sich beispielsweise fragen, wie denn das bedingungslose Grundeinkommen, das Precht ebenfalls einfordert, bezahlt werden soll, sei dringend von der Lektüre abgeraten.

sehr umfassendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Villingen-Schwenningen am 07.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

ich finde, es ist ein sehr wichtiges Buch, um die Schwierigkeiten in einer Pandemie zu verstehen und wie die Bevölkerung darauf reagieren sollte.


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