Nach der Zerstörung

Raja und Lean

Rebekka Gusia

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Beschreibung

Ihren neunzehnten Geburtstag feiert Raja allein. Nur einer hat sie in den letzten Jahren nicht verlassen - ihr Hund Floh. In einer von Naturkatastrophen zerstörten Welt ist er ihr einziger Begleiter und sie der letzte Mensch auf Erden. Zumindest glaubt sie das, bis Lean in ihr Leben tritt. Der junge Mann rettet sie vor einem Tsunami und pflegt sie wieder gesund. Er stellt nicht nur ihr Weltbild auf den Kopf, sondern weckt auch vollkommen neue Gefühle in ihr.

Doch die Geheimnisse, die Lean begleiten, führen Raja in ein unbekanntes Leben voller Gefahren.

Rebekka Gusia wuchs in einem kleinen Dorf im oberbergischen Kreis mit ihrer jüngeren Schwester und vielen Nachbarskindern auf. Schon von klein auf las sie Unmengen von Büchern, meist aus der Bibliothek der nahen Kleinstadt. Je älter sie wurde, desto mehr lernte sie das Fantasy- und Dystopie- Genre lieben, in dem auch ihre eigenen Geschichten spielen. Sie zog für ihr Germanistik- und Pädagogik Studium nach Köln. Das Schreiben sieht sie als kreativen Ausgleich zu ihrer fordernden Arbeit in einer Grundschule.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 318
Erscheinungsdatum 12.02.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7526-5846-0
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,5/13,5/2,1 cm
Gewicht 433 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Zwei Menschen und ein Hund
von MrsWinter aus Duisburg am 28.05.2021

Ich bin keine große Romance Leserin aber dieses Buch hat es mir angenehm gemacht. Eine Dystopische Welt, Raja & ihr Hund Floh treffen auf Lean. Dieses Buch ist nicht Action lastig sondern konzentriert sich mehr aufs Menschliche. War eine gute Einführung in die Welt der Dystopien sowie der Romance für mich.

Nicht ganz durchdacht was die ernsten Themen angeht, aber die Emotionen kamen vollständig bei mir an!
von einer Kundin/einem Kunden aus Velbert am 23.05.2021

Das Buch wird aus der Sichtweise der beiden Protagonisten Lean und Raja geschrieben, wodurch man eine Beziehung zu beiden aufbauen kann. Raja ist eine starke Frau, die für ihre Frauenrechte und ihre Freiheit einsteht. Ihre Beziehung zu Floh mag ich besonders gern und jedes Mal, wenn der eine auf den anderen aufgepasst hat und ih... Das Buch wird aus der Sichtweise der beiden Protagonisten Lean und Raja geschrieben, wodurch man eine Beziehung zu beiden aufbauen kann. Raja ist eine starke Frau, die für ihre Frauenrechte und ihre Freiheit einsteht. Ihre Beziehung zu Floh mag ich besonders gern und jedes Mal, wenn der eine auf den anderen aufgepasst hat und ihm geholfen hat, habe ich gemerkt, wie tief eine Tier-Mensch-Freundschaft gehen kann. Ihre Vergangenheit tut mir leid und ich stelle es mir schrecklich vor, allein zu leben und das Jahre lang. Dafür ist sie ziemlich positiv gestimmt und das freut mich wiederum. Das Schicksal ihrer Familie ist wirklich tragisch und da ich ihre Geschichte aus beiden Sichtweisen hören konnte, wurde es noch emotionaler. Lean ist wirklich ein herzensguter Mensch, den man einfach lieben muss, was zwei Leute ausreichend bewiesen haben. Er ist mit Abstand mein Lieblingscharakter, wobei seine Stärke und Attraktivität auch eine Rolle spielen. Aber er hilft gerne Menschen, vor allem Raja, und das komplett selbstlos und die Regeln vergessend. Auch wenn wir seine Vergangenheit erst später erfahren und auch der Zeitpunkt sehr ungünstig war, so war seine meiner Meinung nach noch trauriger als Rajas und ich habe mehr mit ihm gefühlt, als mit Raja. Was er durchmachen musste ist schlimm und er konnte noch nicht einmal etwas dafür, was es nicht besser macht. Als es dann um Rajas Leben ging, geht er sogar in das verhasste Dorf zurück, wissend, dass er überhaupt nicht gern gesehen ist und das ist der größte Grund, warum ich ihn gern habe. Dabei spielt die Liebesgeschichte zwischen den beiden eine große Rolle, was nicht sehr überraschend kommt. Wenn sich zwei einsame Menschen näher kommen, so lieben sie sich natürlich und nach zahlreichen Hürden zeigen sie es auch. Vor allem in der Zeit, als es nur die beiden gab, war es super schön mitanzusehen, wie sie sich schüchtern nähern und letztendlich auch ihre Gefühle offenbaren. Diese Entwicklung war mit das Einzige, was mir richtig gut gefallen hat. Als Paar liebe ich sie beide, aber einzeln überwiegt Lean bei weitem. Ins besondere die Akzeptanz des Hundes von Lean zeigt, dass Lean angekommen und angenommen wurde und das war das Schönste überhaupt. Aber als es zum „Streit“ zwischen Lean und Raja kam, war es das erste Mal, dass ich Rajas Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte. Sie selbst hat auch gemerkt, dass sie kindisch auftritt und Lean unrecht tut, aber sie ändert sich nicht, sondern wird im Verlaufen der Geschichte, wenn sie im Dorf ankommen, nur noch fieser, auch wenn sie es selbst nicht will. Ganz ehrlich, ich kann sie nur wegen Lean leiden, aber allein macht sie so dumme Fehler und führt sich auf, als wäre sie die einzige, die Leid erfahren hat. So wurde mit Raja leider immer unsympathischer und manche Entscheidungen kann ich ihr im Gegensatz zu Lean nicht verzeihen und da ist der große Haken der Geschichte. Ihre Gefühle zu lesen ist wunderbar, aber der Rest ist unfertig und nicht ordentlich durchdacht. Nun spielt die Hälfte des Romans im Dorf und ich muss sagen, dass mir dessen Regeln komplett gegen den Strich gehen, aber, da das Absicht war, ist das verständlich. Männer haben die Macht und auch wenn es so aussieht, als würden Frauen wegen ihrer kleinen Anzahl, auf Händen getragen werden, so ist es in der Wirklichkeit ganz anders und an manchen Stellen ziemlich grausam. Das an sich ist absolut kein Problem und die Frauenunterdrückung ist sogar ein interessanten und aktuelles Thema in einem ganz neuen Zusammenhang, aber die Umsetzung ist beinahe schon miserabel. Es wurde ein wichtiges Thema ausgesucht und vor allem das Ende zeigt Hoffnung auf, aber da im Dorf der Fokus auf Raja lag, war für mich leider alles vorbei. Sie ist total aufsässig und obwohl ich ihr Verhalten gut verstehen kann und auch gegen den Magistrat bin, so verhält sie sich egoistisch und unlogisch. Sie achtet auf keinen und der Plottwist wurde auch nur so lala durchgeführt. Rhun kann ich durchaus als einzigen neben den Zweitklassigen gut leiden und ich mag seine ruhige Art, wobei man ihn erst näher kennenlernen muss, um ihn besser zu verstehen. Aber als Raja, eine völlig neue im Dorf, ein Geheimnis herausfindet, was seit Jahren im Dunklen verläuft, so war das doch sehr unnatürlich, denn jeder kan die Schlüsse ziehen und die ganzen schockierten Leute waren dadurch auch unrealistisch. Ich meine, ein dahergelaufenes bzw. getragenes Mädchen kommt, um plötzlich die ganze Ordnung des Dorfes zu ruinieren und das nur, weil sie nicht im Dorf aufgewachsen ist und den „Mut“ für die Ansprache hat? Schon davor war das ganze Dorf- und Frauengehabe unecht, aber das Ende konnte ich gar nicht mehr verstehen und das letztendliche Ergebnis daraus erst recht nicht. Insgesamt war es langweilig und bis auf echte Gefühle und undurchdachte ach so wichtige Themen wurde nicht behandelt. Zwar wurde eine Winzigkeit verändert, aber für die Protagonisten an sich nur wenig und das stört mich am ganzen Roman. Dass man dann auch noch die Homosexualität mit rein nehmen musste, war zu viel und auch wenn es mich für die zweitklassigen Paare freut und sie es verdient haben und es sogar nachvollziehbar war, so war eine ganze bestimmte Beziehung überzogen und wurde aus meiner Sicht einfach nur hinzu gedichtet, um etwas mehr Spannung zu bringen. Immerhin gilt es beinahe als Normalität und das ist immerhin etwas. Auch verschiedenen Klassenzugehörigkeiten wurden mit einbezogen und dann dachte ich, dass man alle drei aktuellen Themen (Frauengleichberechtigung, Homosexualität, Klassifizierungen der Menschen) bearbeiten wollte und für drei so wichtige Themen war das Buch dann doch zu unreif und zu kurz sowie nicht komplex genug. Ganz so ernst konnte ich es deswegen nicht nehmen und auch wenn die Kasten gut gewählt wurden und auch überraschend logisch integriert und eingearbeitet wurden und einen großen Teil ausmachen, so hätte man sich maximal auf zwei Themen beschränken können. Insgesamt konnte ich den Anfang genießen, aber ab der Hälfte wurde es unrealistisch und ich konnte keine Entscheidung sowie kein Verhalten nachempfinden, weshalb man stattdessen etwas anderes hätte nehmen sollen.

Romantisch, aufwühlend und überraschend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 12.05.2021

Wieder eine Geschichte wo man gerne mehr möchte: mehr von der Welt, mehr von der Katastrophe, mehr von der Story und mehr von den Figuren. Vielleicht schreibt die Autorin mal ein Spin Off, sie könnte viele Leser glücklich machen, zumindest mich. Eine Katastrophe hat die Welt ereilt und die letzten Menschen kämpfen um das Über... Wieder eine Geschichte wo man gerne mehr möchte: mehr von der Welt, mehr von der Katastrophe, mehr von der Story und mehr von den Figuren. Vielleicht schreibt die Autorin mal ein Spin Off, sie könnte viele Leser glücklich machen, zumindest mich. Eine Katastrophe hat die Welt ereilt und die letzten Menschen kämpfen um das Überleben. Die Geschichte beginnt mit Raja, die allein mit ihrem riesigen Hund lebt, bis sie auf einen jungen Mann trifft: Lean. Er nimmt sie mit in seine Gemeinschaft, die sich gebildet und bewährt hat. Und hier hatte meine feministische Seele stark zu kämpfen. Die Autorin fordert einen und überrascht. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Lesen! Am Ende bleibt nur eine Frage: Warum Floh???

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