Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

Die Kunst des Lassens

Psychotherapie mit EMDR für Erwachsene und Kinder

Wie fördert man seelische Heilungs- und Wachstumsprozesse? Vor dieser Herausforderung steht die wissenschaftliche Psychotherapie seit nunmehr 100 Jahren. Entscheidende Fortschritte sind in den letzten Jahren durch die neuen Methoden der modernen Traumatherapie möglich geworden. Gleichzeitig hat uns die moderne Hirnforschung Einblick gegeben, wie das Gehirn emotionale Belastungen verarbeitet.

In der EMDR-Technik (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) konzentriert sich der Patient auf ein belastendes Erlebnis, während seine Augen gleichzeitig den Handbewegungen des Therapeuten folgen. So tritt eine entlastende Wirkung ein.

Das Buch beschreibt mit vielen Fallbeispielen auf sehr lebendige Weise, wie das EMDR und die moderne Hirnforschung die Psychotherapie auf eine völlig neue Grundlage gestellt und uns neue Möglichkeiten an die Hand gegeben haben. Es erläutert dem Fachmann die Arbeitsweise und deren wissenschaftliche Grundlagen und potenziellen Patienten, wie ihr Weg durch den Heilungsprozess aussieht, bei Essstörungen, Borderlinestörungen, Traumafolgestörungen und bei allen durch emotionale Überlastung entstandenen Erkrankungen.
Portrait
Prof. Plassmann ist Nervenarzt, Facharzt für psychotherapeutische Medizin, Lehr- und Kontrollanalytiker (DPV) und EMDR-Therapeut. Er ist Ärztlicher Direktor des Psychotherapeutischen Zentrums Kitzberg-Klinik Bad Mergentheim und Professor der Universität Kassel. Arbeitsschwerpunkt ist die stationäre Psychotherapie mit Erwachsenen und Kindern.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Inhalt

    Kapitel 1: Zu diesem Buch

    Kapitel 2: Macht Therapie den Therapeuten kreativ?

    Kapitel 3: Was ist moderne Traumatherapie?
    3.1. Die Entstehung der EMDR-Methode
    3.2. Das Prinzip Selbstorganisation
    3.2.1 Die Entstehung der Selbstorganisationsforschung
    3.3. Bipolarität
    3.4. Emotionale Präsenz
    3.5. Die Bedeutung der Körperrepräsentanzen
    3.6. Die Arbeit mit dem Gegenwärtigen
    3.7. Das Prinzip Fokussierung

    Kapitel 4: Moderne Traumatherapie und Psychoanalyse nähern sich an.

    Kapitel 5: Das 4-Phasen-Modell der stationären Psychotherapie
    5.1. Die Stabilisierungsphase
    5.1.1 Aktive Selbststabilisierung
    5.1.2 Aktive Selbstregulation emotionaler Belastung
    5.2. Die Phase der Ressourcenorganisation
    5.3. Expositionsphase
    5.4. Die Neuorientierungsphase

    Kapitel 6: Brauchen essgestörte Patientinnen Traumatherapie?

    Kapitel 7: Was ist eigentlich ein Krankenhaus?

    Kapitel 8: Zur Methodik der stationären Psychotherapie
    8.1. Die prästationäre Stabilisierung
    8.1.1 Die Anamnesebögen
    8.1.2 Aktive Selbststabilisierung in der prästationären Phase
    8.2. Die vier Phasen der stationären Psychotherapie
    8.2.1 Die Stabilisierungsphase
    8.2.1.1 Die Stabilisierungsphase der Magersucht
    8.2.1.2 Stabilisierungsphase bei Bulimie
    8.2.1.3 Stabilisierung bei selbstverletzendem Verhalten
    8.2.1.4 Regulation emotionaler Belastung als zweiter Teil der Stabilisierungsphase
    8.2.2 Die Phase der Ressourcenorganistation mit bipolarem EMDR
    8.2.3 Expositionsphase
    8.2.3.1 Gibt es einen oder mehrere Verarbeitungsprozesse?
    8.2.3.2 Mit welchem Material und mit welcher Methodik wird im Expositionsprozess gearbeitet?
    8.2.3.2.1 Die Arbeit mit den Makrotrauma
    8.2.3.2.2 Die Arbeit mit intratherapeutischem Material
    8.2.3 Die Neuorientierungsphase

    Kapitel 9: Was sind Mini-PTBS?
    9.1. Mit dem Möglichen oder mit dem Unmöglichen beginnen?
    9.2. Mini-PTBS
    9.3. Mini-PTBS-Behandlung mit dem EMDR-Standard-Protokoll
    9.3.1 Die Auswahl des Belastungsmaterials
    9.4. Offene Fragen, Erfahrungen mit der Mini-PTBS-Technik

    Kapitel 10: Stationäre Psychotherapie bindungsgestörter und traumatisierter Kinder- und Jugendlicher und ihrer Mütter und Väter Marion Seidl
    10.1. Einleitung
    10.2. Moderne perinatale Forschung
    10.2.1. Historische Wurzeln bindungsfeindlicher Erziehung
    10.2.2. Kind oder Embryo?
    10.2.3. Intrauterine Entwicklung
    10.2.4 Erste intrauterine Beziehungserfahrungen
    10.2.5 Gehirnentwicklung
    10.2.6. Selbstregulationsfähigkeit des Säuglings
    10.3. Bindungsforschung
    10.4. Mehrgenerationale Einflüsse auf Erleben und Therapie von Kindern und Eltern
    10.5. Setting der stationären Therapie
    10.6. Traumatherapie bei Kindern und Jugendlichen
    10.6.1. Symptomatik
    10.6.2. Das Vier - Phasen - Modell der stationären Traumatherapie
    10.6.2.1. Stabilisierungsphase
    10.6.2.2. Ressourcenorganisation
    10.6.2.3. Expositionsphase
    10.6.2.4. EMDR bei Kindern
    10.6.2.5. Neurorientierung
    10.7. Schluss

    Kapitel 11: Wie passen Verhaltenstherapie und Körpertherapie zu EMDR?
    11.1 Als Verhaltenstherapeut mit EMDR arbeiten: Überlegungen zur Bulimie-Behandlung mit EMDR
    Thomas Burkart
    11.1.1 Einführung
    11.1.2 Verhaltenstherapie und EMDR
    Christian Uebele
    11.1.3 Was macht einen Stressor traumatisch?
    11.1.4 Bulimia nervosa - Stand der Therapieforschung zur Wirksamkeit psychotherapeutischer Behandlung
    11.1.5 Eine Konzeption der Bulimia nervosa als Bindungsstörung
    11.1.6 Die stationäre Behandlung der Bulimia nervosa
    11.1.6.1 Stabilisierungsphase
    11.1.6.2 Ressourcenorganisation
    11.1.6.3 Expositionsphase
    11.1.7 Schluß
    11.2. Die Arbeit mit leibeigenen Rhythmen:
    Selbstorganisation und Heilung aus der Sicht eines Körpertherapeuten.
    11.2.1 Das Prinzip Rhythmus
    11.2.2 Der Craniosacralrhythmus
    11.2.3 Gemeinsamkeiten von craniosacraler Therapie und EMDR

    Kapitel 12: Behandlungsergebnisse
    12.1. Die behandelte Patientenklientel
    12.2. Einweisungsweg
    12.3. Behandlungsdiagnosen
    12.4. Krankheitsdauer
    12.5. Behandlungsergebnisse
    12.6. Krankheitsspezifische Befunde
    12.6.1 Ergebnisse stationärer Anorexiebehandlung
    12.6.2 Behandlungsergebnisse bei bulimischen Patientinnen
    12.6.3 Behandlungsergebnisse bei selbstverletzendem Verhalten

    Kapitel 13: Zur Neurobiologie der Heilungsprozesse
    13.1. Das Neuron
    13.2. Emotionen, Gedächtnis und Bewusstsein bei Joseph LeDoux, Eric Kandel und Antonio Damasio
    13.3. Die Emotionsforschung von Joseph LeDoux
    13.4. Eric Kandel und die Gedächtnisforschung
    13.4.1 Was ist Wirklichkeit?
    13.4.2 Kurz- und Langzeitgedächtnis
    13.4.3 Die Raum-Zeit-Ordnung
    13.5. Antonio Damasio und die Frage: Was ist Bewusstsein?
    13.5.1 Wie entstehen psychische Objekte?
    13.5.2 Wie entsteht Identität?

    Kapitel 14: Einige Gedanken zurück und einige Gedanken nach vorne

    Literaturverzeichnis

    Anhang: Impressionen aus der Teamarbeit: Die männliche und die weibliche Therapie?
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 355
Erscheinungsdatum September 2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89806-808-6
Reihe psychosozial
Verlag Psychosozial
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/3 cm
Gewicht 525 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 112830
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
32,90
32,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.