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Sarahs Schlüssel

Roman

Paris im Sommer 1942. Sarah, ein zehnjähriges jüdisches Mädchen, wird nach der Deportation durch die französische Polizei von ihren Eltern getrennt. Nach angstvollen Tagen gelingt ihr die Flucht. Sie muss ihren kleinen Bruder retten, den sie zu Hause im Wandschrank versteckt hat - den Schlüssel dazu hält sie in der Hand ... Sechzig Jahre später findet die Journalistin Julia heraus, dass die Pariser Wohnung ihrer Schwiegereltern einmal Juden gehört hat. Sie ahnt noch nicht, dass die Spurensuche ihr Leben vollkommen verändern wird.
Portrait
Tatiana de Rosnay, 1961 in Neuilly-sur-Seine geboren, ist die Autorin des Weltbestsellers »Sarahs Schlüssel« (2008), der mit Kristin Scott Thomas in der Hauptrolle verfilmt wurde. 2009 erschienen die Romane »Bumerang« und »Das Geheimnis der Wände«. Tatiana de Rosnay lebt mit ihrer Familie in Paris.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 413
Erscheinungsdatum 19.07.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8333-0548-1
Verlag Berlin Verlag Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,5/12/3,2 cm
Gewicht 291 g
Originaltitel Sarah's Key
Auflage 16. Auflage
Übersetzer Angelika Kaps
Verkaufsrang 54613
Buch (Taschenbuch)
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11,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Sarahs Geschichte ist ein wichtiges Buch gegen das Vergessen

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Dies ist ein Buch, das einen unglaublichen Sog entwickelt. Es erzählt die Geschichte von Sarah, die 1942 in Paris mit ihren Eltern tagelang im Radstadion Velodrom d´Hiver unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt wird, aber ihren kleinen Bruder, den sie kurz vor der Festnahme in den Wandschrank der Wohnung gesperrt hat, unbedingt retten will. Von Paris aus werden alle in ein Lager außerhalb der Stadt transportiert oder nach Auschwitz deportiert. Sarah wird von ihren Eltern getrennt, flieht aus dem Lager und macht sich auf den langen Weg nach Hause zu ihrem Bruder. Dies ist der eine Erzählstrang, der andere spielt 60 Jahre später in der Gegenwart und erzählt die Geschichte der amerikanischen Journalistin Julia, die seit 25 Jahren in Paris lebt, mit einem Franzosen verheiratet ist und den Auftrag bekommt, zum 60.Jahrestag des Ereignisses im Vel d´Hiv einen Artikel zu schreiben. Bei der Recherche erfährt sie, dass ihre Schwiegereltern eben in dieser Wohnung, in der Sarah mit ihrer Familie gewohnt hat, gelebt haben und vom Schicksal der jüdischen Familie wussten. Julia deckt dieses sorgsam gehütete Geheimnis und ein verdrängtes Kapitel französischer Geschichte auf. Sarahs Geschichte ist faszinierend, erschütternd und mitreißend – ein wichtiges Buch, um nicht zu vergessen.

Manche Geschichten müssen geschrieben werden

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Saras Schlüssel - dieses Buch musste geschrieben werden! In Frankreich wurden in das Radstadion Val d'Hive vor allem jüdische Frauen und Kinder von der französischen Polizei zur Deportation zusammengetrieben. Unter unmenschlichen Bedingungen lebten die Eingeschlossenen dort tagelang bis zur Deportation nach Auschwitz. Sehr sensibel wird das Thema von Tatiana De Rosnay angegangen. Ein Wandschrank in der Wohnung der Schwiegereltern der Journalistin Julia - hier versteckte Sarah damals ihren Bruder um ihn zu schützen und später wieder zu befreien - bringt die Verknüpfung zur Gegenwart. Wie viel wollten die Anwohner von dieser Aktion wissen und wie gehen die Franzosen heute noch mit diesem tragischen Vorgehen der Polizei um. Ein Buch das Betroffen macht aber auch Respekt zollt für das Handeln Einzelner, die gegen das Vergessen kämpfen.

Kundenbewertungen

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So ergreifend
von einer Kundin/einem Kunden aus Kleve am 07.10.2011

Diese Geschichte hat mich tief berührt und ich habe noch lange daran denken müssen. Sie beruht auf wahren Begebenheiten, die Einzelschicksale sind erfunden. Das Geschehen spielt auf zwei Zeitebenen; 1942 wird die 10jährige, in Paris lebende Jüdin Sarah mit ihren Eltern ins vélodrome d´hiver deportiert – zusammen mit tausend... Diese Geschichte hat mich tief berührt und ich habe noch lange daran denken müssen. Sie beruht auf wahren Begebenheiten, die Einzelschicksale sind erfunden. Das Geschehen spielt auf zwei Zeitebenen; 1942 wird die 10jährige, in Paris lebende Jüdin Sarah mit ihren Eltern ins vélodrome d´hiver deportiert – zusammen mit tausenden anderen jüdischen Familien. Ihren kleinen Bruder hat sie vor der Polizei zu Hause im Wandschrank versteckt und eingeschlossen. 60 Jahre später stößt Julia auf diese Geschichte – die Familie ihres Mannes wohnt seit der Vertreibung der Juden in der Wohnung, in der die kleine Sarah ihren Bruder damals versteckt hat... . Julia läßt die Geschichte nicht mehr los, und sie findet mehr heraus, als ihr lieb ist. Sehr, sehr ergreifend und traurig; die alltäglichen Pobleme, mit denen Julia beschäftigt ist, mildern die Schwere der Geschichte um Sarah etwas ab, so dass man quasi zwischendurch ein bisschen verschnaufen kann. Sehr lesenswert.

Herzergreifend
von Helen Wirth aus Ulm am 12.10.2010

Julia, amerikanische Journalistin, in Paris mit ihrem Mann lebend, bekommt den Auftrag, über die Judendeportation 1942 in Paris, zu recherchieren. Sie stößt auf Sarahs Geschichte, die damals ihren kleinen Bruder in einem geheimen Schrank versteckte, um ihn zu schützen. Sarah kann aus dem Lager flüchten, immer mit dem Gedanken... Julia, amerikanische Journalistin, in Paris mit ihrem Mann lebend, bekommt den Auftrag, über die Judendeportation 1942 in Paris, zu recherchieren. Sie stößt auf Sarahs Geschichte, die damals ihren kleinen Bruder in einem geheimen Schrank versteckte, um ihn zu schützen. Sarah kann aus dem Lager flüchten, immer mit dem Gedanken, ihren kleinen Bruder zu befreien. Das Buch wechselt immer wieder von der Gegenwart in die Vergangenheit, was überhaupt nicht irritierend ist. Eine Geschichte, die tief ergreifend ist, man fühlt mit von der ersten bis zur letzten Seite.

französische Geschichte
von Petra Hornig aus Dresden am 24.06.2010

Der Roman „ Sarahs Schlüssel“ gehört zweifelsfrei zur Reihe der bemerkenswerten Bücher wie z.B. „ Der Vorleser“ von Schlink, „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von Boyne und das kleine literarische Kleinod „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor. In „Sarahs Schlüssel“ verknüpft die Autorin zwei Zeitebenen. Die Handlung ... Der Roman „ Sarahs Schlüssel“ gehört zweifelsfrei zur Reihe der bemerkenswerten Bücher wie z.B. „ Der Vorleser“ von Schlink, „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von Boyne und das kleine literarische Kleinod „Adressat unbekannt“ von Kressmann Taylor. In „Sarahs Schlüssel“ verknüpft die Autorin zwei Zeitebenen. Die Handlung um das Schicksal von Sarah und ihrer Familie basiert auf historischen Fakten. Die Vertreibung der jüdischen Familien aus Paris im Jahre 1942 durch die französische Polizei auf Befehl der Nazis war lange ein Tabuthema in Frankreich. Erst Präsident Chirac bekannte sich 1995 in einer Rede zur Mitschuld seiner Landsleute. Das Mädchen Sarah überlebt als Einzige der Familie, zerbricht aber Jahre später an ihren Erinnerungen. Im Zentrum der zweiten Handlung steht, die mit einem Pariser verheiratete amerikanische Journalistin, Julia. Julia bekommt – 60 Jahre später- von ihrer Zeitung den Auftrag über die Ereignisse im Jahre 1942 einen Artikel zu schreiben. Umso tiefer sie durch ihre Recherche in die dunkle Vergangenheit eintaucht, umso mehr erkennt sie, dass ihre eigene angeheiratete Familie in die damaligen Geschehnisse involviert war. Die Schlüsselszene im Roman- hier im doppelten Sinn- brennt sich bei allen Beteiligten im Gedächtnis ein. Jeder versucht auf seine Art und Weise das Grauen zu verdrängen, um weiterleben zu können. Selbst den Leser führt die Autorin an dieser Stelle an den Punkt, aufkommende Gedanken in den Hintergrund zu drängen, um weiterlesen zu können. Erst den Nachgeborenen z.B. Sarahs Sohn gelingt es nach großen Schwierigkeiten durch die Konfrontation mit der Vergangenheit und radikaler Veränderung ihres bisherigen Lebens, das Schicksal ihrer Familie anzunehmen. Der langjährige Verlag der Autorin in Frankreich lehnte die Herausgabe dieses Romans ab. Ein neugegründeter französischer Verlag übernahm die Veröffentlichung und führte das Buch zum internationalen Erfolg.