Skeleton Tree

Iain Lawrence

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Beschreibung

Der zwölfjährige Chris darf auf Einladung seines Onkels an einem Segeltrip entlang der Küste Alaskas teilnehmen. Doch keine zwei Tage nach dem Start kentert das Boot; nur Chris und ein drei Jahre älterer Junge namens Frank - der Chris von Anfang an hasst - überleben.
Die zwei Jungs retten sich an eine verlassene Küste - ohne Feuer, ohne Nahrung, ohne Funkmöglichkeit. Sie müssen den Strand nach Essbarem absuchen und Fische fangen. Bei einem neugierigen, freundlichen Raben fühlt Chris sich deutlich wohler als in der Gesellschaft des reizbaren Frank, aber die beiden müssen sich arrangieren, wenn sie in der Wildnis überleben wollen. Und was für ein Geheimnis birgt der unheimliche Baum
der Toten, auf den sie bei ihrer Suche stoßen?
Schließlich entdecken Chris und Frank eine unglaubliche Gemeinsamkeit zwischen sich. Und entwickeln ein Mitgefühl füreinander, das vielleicht den Weg in die Rettung weist

Iain Lawrence geboren in Sault Ste. Marie, Ontario, studierte Publizistik und arbeitete für verschiedene kleinere Zeitungen. Er ist begeisterter Segler, Kenner einsamer Inseln, Journalist und Jugendbuchautor und lebt heute auf Gabriola Island, einer Insel an der Westküste Kanadas in British Columbia. Zunächst verfasste er zwei Reisebücher, bevor er sich dem Schreiben von Jugendromanen zuwandte. Seine Kinder- und Jugendbücher wurden mehrfach ausgezeichnet. Im Verlag Freies Geistesleben sind bereits mehrere Titel von ihm erschienen, u.a. das für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierte Buch "Der Riesentöter" und zuletzt "Winterpony".

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Altersempfehlung ab 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 17.03.2021
Verlag Verlag Freies Geistesleben
Seitenzahl 271 (Printausgabe)
Dateigröße 1087 KB
Übersetzer Anne Brauner
Sprache Deutsch
EAN 9783772546730

Buchhändler-Empfehlungen

" Wir sind alle Schiffbrüchige. "

D. Eichten, Thalia-Buchhandlung Koblenz

" Wir werden auf die Felsen des Lebens geworfen, aber Irgendwie überleben wir doch. " Genau das passiert dem 12 Jährigem Chris und seinem ihm unbekannten Halbbruder Frank. Das Überleben in Alaska ist eine moderne Robinsonade für anspruchsvolle Leser ab 12 oder Erwachsene. Nicht nur die wilde Natur, der Grizzlybär, der Rabe und der Skelettbau, auch die Vergangenheit der beiden Jungs verlangen einem einiges ab.

Kundenbewertungen

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Thursday
von bookish poetry am 17.09.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der zwölfjährige Chris hat vor einem Jahr seinen Vater verloren, zu dem er ein eher ambivalentes Verhältnis hatte. Als ihn eines Tages der Bruder seines Vaters, der Abenteurer Onkel Jack, zu einem Segeltrip an der Küste Alaskas einlädt, ist Chris sofort begeistert. Auf dem Boot trifft er den drei Jahre älteren Frank, der sehr ab... Der zwölfjährige Chris hat vor einem Jahr seinen Vater verloren, zu dem er ein eher ambivalentes Verhältnis hatte. Als ihn eines Tages der Bruder seines Vaters, der Abenteurer Onkel Jack, zu einem Segeltrip an der Küste Alaskas einlädt, ist Chris sofort begeistert. Auf dem Boot trifft er den drei Jahre älteren Frank, der sehr abweisend auf ihn reagiert. Während Chris benommen vor Seekrankheit und von den starken Tabletten, die ihm sein Onkel dagegen gegeben hat, in seiner Kajüte liegt, gerät das Segelboot in einen Sturm. Als das Boot kentert, muss Chris mitansehen, wie sein Onkel ertrinkt und rettet sich mit Frank im Beiboot. Die beiden Jungen stranden schliesslich an einer verlassenen Küste und sind völlig alleingelassen. Weil sie weder Nahrung, noch Funkgerät, noch Feuer haben, sind sie bald am Ende ihrer physischen und psychischen Kräfte. Frank erweist sich als der in der Wildnis Erfahrenere und lässt dies den jüngeren und ängstlicheren Chris bei jeder Gelegenheit durch Demütigungen spüren. Als sie schliesslich eine verlassene Hütte und die Leichen von deren Bewohnern finden, eskaliert der Streit zwischen den beiden immer mehr. Chris macht auf der Insel die Bekanntschaft eines offenbar zahmen Raben, und als Frank sich an der Hand verletzt, scheint sich das Blatt zu wenden. Im Verlauf der Erzählung wechseln die Rollen, gegen Ende ist es Chris, der Frank immer wieder Hoffnung auf Rettung macht und sich um ihn kümmert. Beide Jungen erkennen, dass sie nur gemeinsam in der Wildnis überleben können. Und sie finden heraus, dass sie mehr miteinander verbindet, als sie bisher ahnten... Iain Lawrence ist ein Meister darin, Leser vom ersten Moment an in seine Geschichten hineinzuziehen und zu fesseln. Wie schon bei «Die Tochter des Leuchtturmwärters» fühlt man sich auf besondere Weise mit den Hauptfiguren verbunden, und diese begleiten einen noch lange nach Beendigung der Lektüre in den eigenen Gedanken. Auch in diesem Buch wird Lawrences Affinität zu Nichterklärbarem und mystisch Geheimnisvollen spürbar. Verstorbene erscheinen und geben Hinweise für die Lebenden. Tiere sind Boten, Freunde oder Feinde. Und die Natur in all ihrer Schönheit und Bedrohlichkeit ist ein Abbild für Werden und Vergehen, Schauplatz für Mythen und Legenden, der Ort, in den Freude und Leid eingebettet sind. Die Entwicklung der beiden Jungen ist interessant zu beobachten. Lawrence beschönigt nicht und gibt auch immer wieder Einblicke in die dunklen Seiten der menschlichen Seele. Grausamkeiten, welche Mensch und Tier widerfahren, können zu deren Untergang führen oder durch Behutsamkeit und Geduld geheilt werden. Nach meinem Eindruck sind es in diesem Buch allerdings etwas zu viele Fragen, die angeschnitten werden. Es geht wohl in erster Linie um das Überleben in der Wildnis, doch ausserdem werden noch Probleme wie Alkoholismus, Ehebruch, Verlassenheitsgefühle, Mobbing, Minderwertigkeitsgefühle, Naturkatastrophen, Krafttiere, Religion und Mystik der Ureinwohner Alaskas. So ist man bei der Lektüre trotz aller Spannung ein wenig orientierungslos, so wie die beiden Jungen auch. Die eigentliche (tragische, aber in sich konsistente) Hauptfigur in diesem Buch war deshalb für mich der Rabe «Thursday» ohne dessen Beistand und Hilfe keiner der Jungen hätte überleben können. Die Gestaltung des Covers durch Daniel Burgess hat mir daher auch sehr gut gefallen: Man sieht Frank und Chris auf einem Felsen sitzen, welcher das Aussehen eines Rabenkopfes hat. «Skeleton Tree» ist ein Buch für Jugendliche, das die Leser zum Nachdenken anregt und im Stil eines klassischen Abenteuerromans geschrieben ist. Innerhalb der Rahmenerzählung gibt es aber etliche Passagen und symbolische Geschichten, die nach meinem Gefühl für sehr junge Leser nicht so leicht zu verstehen und zu verarbeiten sein könnten und auch etwas von der eigentlichen Geschichte ablenken.

Ein Abenteuerbuch für Jugendliche
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 25.06.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zwei Jungen, die auf einer einsamen Insel stranden und dort überleben müssen - das klingt zunächst nach wenig Innovation und tatsächlich war ich deshalb auch mehrfach kurz davor, das Buch abzubrechen. Doch letzten Endes hatte die Geschichte dann doch einen besonderen Kniff, der mich am lesen gehalten hat. Dieser besondere Kniff ... Zwei Jungen, die auf einer einsamen Insel stranden und dort überleben müssen - das klingt zunächst nach wenig Innovation und tatsächlich war ich deshalb auch mehrfach kurz davor, das Buch abzubrechen. Doch letzten Endes hatte die Geschichte dann doch einen besonderen Kniff, der mich am lesen gehalten hat. Dieser besondere Kniff waren einerseits die mysteriösen Umstände, unter denen die Jungs gemeinsam auf dem Boot und letzten Endes auf der Insel gelandet waren, und andererseits die besondere Beziehung des Protagonisten zum Raben Thursday, der zu einem ständigen Begleiter und Freund wird. Die Hintergründe dieser beiden Elemente der Geschichte zu erkunden sorgten für eine subtile Spannung, die sich bis zum Schluss hielt. Trotzdem muss ich sagen, dass das Buch an einigen Stellen Längen hatte und mit einigen Klischees gearbeitet hat, die man von so einer Art Geschichte erwarten würde. Hier hätte ich mir etwas mehr Originalität gewünscht, zumal für mich auch der Schreibstil nicht besonders herausstach. Ich würde "Skeleton Tree" am ehesten noch als Abenteuerbuch einordnen, das für jüngere Jugendliche sicher eine gute Unterhaltung bietet, für ältere Jugendliche und Erwachsene aber vermutlich nicht mehr viel Lesespaß bereitet.

Die wilde Seele der Natur
von mesu am 23.06.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine ungewöhnliche Geschichte die zum Nachdenken anregt. Der junge Chris ist mit seinem Onkel und einem Jungen namens Frank auf einer Bootstour in Alaska unterwegs, als das Unglück geschieht. Sie kentern, der Onkel stirbt und die beiden Jungen stranden als Schiffbrüchige an einer verlassenenen Küste. Sie sind dort ganz allein... Eine ungewöhnliche Geschichte die zum Nachdenken anregt. Der junge Chris ist mit seinem Onkel und einem Jungen namens Frank auf einer Bootstour in Alaska unterwegs, als das Unglück geschieht. Sie kentern, der Onkel stirbt und die beiden Jungen stranden als Schiffbrüchige an einer verlassenenen Küste. Sie sind dort ganz allein und müssen nun ums Überleben kämpfen. Umgeben von Wildnis und gefährlichen Tieren versuchen sie sich zurechtzufinden und die Hoffnung auf Rettung nicht zu verlieren. Ein eindrucksvolles Buch, es erzählt von Zweifel, Hoffnung, Liebe, Vertrauen Verlust, dem Kampf und dem Sieg über sich selbst, die Natur und die eigenen Ängste. Da lohnt sich das Lesen!


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