Frankenstein oder Der moderne Prometheus

Roman − Penguin Edition (Deutsche Ausgabe)

Mary Shelley

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Beschreibung


Welche Verantwortung trägt der Mensch als Schöpfer?

Nach Jahren des Experimentierens ist es dem ehrgeizigen Forscher Victor Frankenstein gelungen, einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Doch das Ergebnis seiner alchemistischen Versuche erschüttert ihn bis ins Mark, und entsetzt überlässt er das Wesen seinem Schicksal. Während dieses verzweifelt nach Nähe und Akzeptanz sucht, hinterlässt es Chaos und Verwüstung …

Darf künstliche Schöpfung über die natürliche gestellt werden? Welcher moralischen Verantwortung unterliegen wir Menschen? Mit ihrem Erstlingswerk griff die 19-jährige Mary Shelley bereits 1818 grundlegende Fragen auf, die uns heute im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz, Algorithmen und Genforschung so aktuell erscheinen wie nie.

PENGUIN EDITION. Zeitlos, kultig, bunt.

»Alexander Pechmanns Neuübersetzung der Erstausgabe von 1818 bringt das aus heutiger Sicht etwas verschnörkelte Englisch des frühen 19. Jahrhunderts in ein klares Deutsch, ohne seinen oft schwärmerischen Ton zu verfälschen. Die Ausgabe ist darüberhinaus besser kommentiert als manche englische.«

Mary Wollstonecraft Shelley, geboren 1797 in London, schrieb im Alter von zehn Jahren ihr erstes Buch. Noch keine 17 Jahre alt, brannte sie 1814 mit dem jungen Dichter Percy Shelley durch, den sie 1816 heiratete. Angeregt durch die Lektüre von Gruselgeschichten entstand ihr erster Roman »Frankenstein«, der in seiner Urfassung von 1818 für einen Skandal sorgte und ein großer Erfolg wurde. Nach dem frühen Tod ihres Mannes schrieb Shelley fünf weitere Romane sowie Erzählungen. Sie starb 1851 in London..
Georg Klein, geboren 1953 in Augsburg, lebt mit seiner Familie in Berlin und Ostfriesland. Sein Roman «Libidissi» wurde als eine der wichtigsten Neuerscheinungen des Jahres 1998 gefeiert und in mehrere Sprachen übersetzt. Im Jahr 2000 erhielt er für einen Ausschnitt aus «Barbar Rosa» den Ingeborg-Bachmann-Preis; 2010 für «Roman unserer Kindheit» den Preis der Leipziger Buchmesse.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 11.10.2021
Verlag Penguin
Seitenzahl 384
Maße (L/B/H) 18,7/11,8/0,1 cm
Gewicht 354 g
Originaltitel Frankenstein
Übersetzer Alexander Pechmann
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10799-6

Buchhändler-Empfehlungen

A. Ferreira, Thalia-Buchhandlung Essen

Manche Bücher kann man immer wieder lesen: so auch der Grusel-Fantasy-Alltimer !!! Die ursprüngliche Geschichte des Lords ist immer wieder n Stündchen Wert für mich.

Julius Sobe, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Ein äußerst spannender Klassiker der so manche Weichen gestellt hat. Das Buch mit seiner fesselnden und schaurigen Handlung ist nicht nur für Vampir- und Horror- fans, sondern für alle Spannungs - Liebhaber eine absolute Leseempfehlung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Von einem Monster ohne Namen und einem Mann
von Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Mary Wollstonecraft Shelley ihren Roman ›Frankenstein oder Der moderne Prometheus‹ schrieb, war sie kaum 20 Jahre alt. 200 Jahre sind vergangen, doch Frankenstein scheint nicht in Vergessenheit geraten zu sein. Mary Shelleys Debütroman erzählt die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Viktor Frankenstein und seines ... Als Mary Wollstonecraft Shelley ihren Roman ›Frankenstein oder Der moderne Prometheus‹ schrieb, war sie kaum 20 Jahre alt. 200 Jahre sind vergangen, doch Frankenstein scheint nicht in Vergessenheit geraten zu sein. Mary Shelleys Debütroman erzählt die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Viktor Frankenstein und seines Monsters. Aus den Leichenteilen verschiedener Verstorbener sucht sich Frankenstein die Teile für den Menschen zusammen, den er erschaffen will, wie Prometheus der Sage nach einst den Menschen erschuf. Doch Viktor verwendet für die Erschaffung seines Menschen keine durchschnittlichen Leichenteile. »Da die Feinheit der einzelnen Teile lange Zeit zu ihrer Nachbildung erfordert hätte, beschloß ich, entgegen meiner ursprünglichen Absicht, dem Wesen eine gigantische Statur zu geben.« Und mit dieser Entscheidung nimmt der Roman den Verlauf hin zu jener Schreckensfigur, die auch heute noch aus zahlreichen Gruselfilmen bekannt ist. Viktor wollte einen Menschen erschaffen, doch erschuf er etwas, dessen Aussehen Grauen und Abscheu in den Menschen hervorrief. Viktors Vorhaben glückt. Doch er kann seinen Erfolg nicht genießen. Ihm graut vor dem, was er geschaffen hat. »Und da – da stand im bleichen, gelblichen Lichte des Mondes, das durch die Fenstervorhänge drang, das Ungeheuer, das ich geschaffen hatte.« Viktor flieht, als sein Monster zum Leben erwacht. Und ab diesem Moment erinnert nur noch wenig im Roman an die zum Klischee verkommene Frankensteins Monster-Gestalt vieler Filme. Viktors Leben wird sich von diesem Moment an verändern, Tote begleiten von nun an seinen Weg. Doch sind die Treffen von Frankenstein und seinem Monster im Roman hingegen zumeist von Gesprächen begleitet, deren Substanz sowohl über das junge Alter der Autorin als auch über das Innenleben des Monsters staunen lässt. Denn bevor Viktors Ungeheuer in die Fußstapfen des Monsters tritt, und sich dem nähern wird, was Viktor Frankenstein und seine Zeitgenossen bereits von Geburt an in ihm sehen, ist er eine Kreatur, die sich ein Leben zu gestalten sucht. Doch da Viktor noch vor einem ersten Gespräch vor ihm flieht, muss das Monster sich allein in der Welt zurechtfinden, es muss lernen, wie die Menschen sind und wie sie sprechen. »Alle Menschen verfolgen mich mit ihrem Haß. Und warum muß ich gerade so gehaßt werden, der ich doch selbst so über alle Maßen elend bin?« Doch da das Monster bei den Menschen keinen Platz finden kann, die es wegen seiner monströsen Gestalt ablehnen, wünscht er sich von Viktor Frankenstein, dass er ihm eine Frau erschaffen soll: Das Monster will nicht allein sein. Doch Viktor lehnt ab. Und da Viktor nicht bereit ist, seinem Monster ein Leben in Zweisamkeit und mit potenziellen Nachkommen zu gewähren, lässt das Monster ein solches Leben auch für Viktor Frankenstein nicht mehr zu. Die beiden Geschöpfe werden einander ähnlich in ihrem Los, auf sich allein gestellt zu sein und während sie sich aneinander annähern, ist auch Frankensteins Name im heutigen Austausch auf das namenlose Monster übergegangen. Lange hat ein Buch meine Erwartungen und Vorstellungen nicht mehr so stark überstiegen wie Mary Shelleys ›Frankenstein‹. Statt einen schaurigen Gruselroman, der über die Ebene des guten Doktors gegen ein böses Monster nicht hinauskommt, stieß ich auf einen Roman, der sich mit dem Menschlichen in seiner Ursprünglichkeit befasste. Auch heute lohnt es sich noch, diesen über 200 Jahre alten Roman zu lesen und Frankensteins Monster auf eine ganz neue Art kennenzulernen.

Dracula
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jeder kennt Dracula und doch haben die wenigsten das Buch von Bram Stoker je gelesen. Deswegen habe ich es jetzt in Angriff genommen und es beinahe in einem Schwung durchgelesen. Früher war Dracula bestimmt ein Horror-Schocker, ein Buch, wegen dem man nicht mehr schlafen konnte, dass einen vor Angst erbeben ließ. Doch in der jet... Jeder kennt Dracula und doch haben die wenigsten das Buch von Bram Stoker je gelesen. Deswegen habe ich es jetzt in Angriff genommen und es beinahe in einem Schwung durchgelesen. Früher war Dracula bestimmt ein Horror-Schocker, ein Buch, wegen dem man nicht mehr schlafen konnte, dass einen vor Angst erbeben ließ. Doch in der jetzigen Zeit ist Dracula wohl eher in die Kategorie "Düstere Unterhaltungsliteratur" zu verschieben. Die Art der Erzählung (Tagebucheinträge, Zeitungsausschnitte, Telegramme und Briefe) ist äußerst interessant und sorgt für ausreichend Abwechslung. Die einzelnen Charaktere werden lebhaft beschrieben und die düstere Atmosphäre bleibt bis zur letzten Seite aufrechterhalten. Lest und genießt es.

Grandiose Gruselgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 13.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Handlung ist fesselnd und moralisch. Anstatt das Monster als Ungetüm darzustellen, fühlt der Leser mit diesem mit und verzeiht ihm aufgrund seiner menschlichen Fehlbarkeit selbst grausige Verbrechen. Empfehlenswerte Literatur für Grusel und Klassiker Fans!


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