Der Brand

Daniela Krien

(159)
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Beschreibung

Rahel und Peter sind seit fast 30 Jahren verheiratet. Sie sind angekommen in ihrem Leben, sie schätzen und achten einander, haben zwei Kinder großgezogen. Erst leise und unbemerkt, dann mit einem großen Knall hat sich die Liebe aus ihrer Ehe verabschiedet. Ein Sommerurlaub soll bergen, was noch zwischen ihnen geblieben ist, und die Frage beantworten, wie und mit wem sie das Leben nach der Mitte verbringen wollen.

Produktdetails

Verkaufsrang 614
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 28.07.2021
Verlag Diogenes
Seitenzahl 272
Maße (L/B/H) 19,1/12,7/2,3 cm
Gewicht 291 g
Auflage 2. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07048-4

Buchhändler-Empfehlungen

Sabrina Kaiser, Thalia-Buchhandlung

Daniela Krien erzählt eine vielschichtige Handlung mit wunderbaren Charakteren auf wenigen Seiten. Ihr wunderbarer Schreibstil hat mich wieder einmal direkt gepackt, sodass ich diese Buch in einem Rutsch durchgelesen habe!

"So nah, und doch so fern."

Anja Söllner, Thalia-Buchhandlung Hof

Daniela Kriens neues Buch hat mich sehr neugierig gemacht, sie verfügt über die Gabe, sensible emotionale Schwingungen zwischen Frau und Mann zu erspüren und nie banal zu beschreiben. Gerne habe ich für das gegenseitige Verständnis ihren Worten gelauscht, erklären sie so Manches, was einem fremd erscheint deutlich in ihrer Dringlichkeit für das Miteinander, egal ob Mann und Frau oder West und Ost. "Der Brand" ist ein Roman, der bestimmt in allen Liebes-Verflechtungen, auftreten kann...und wirkt in Blick auf ihre vorhergehenden Bücher anfangs etwas enttäuschend. Rahel und Peter sind schon lange ein Paar, um der Eintönigkeit und Entfremdung zu entgehen, wollen sie zu Pandemie Zeiten ausbrechen und im lange ersehnten Urlaub, endlich wieder zusammen finden. Rahel ist Psychologin und sie weiß, dass sie gut in ihrem Beruf ist, leider lässt sich diese Fähigkeit nicht mit in das Privatleben übernehmen, denn sie merkt selber, dass ihre Schwierigkeiten mit Partner und Kindern, auch bei ihr zu hinterfragen sind. Als das Urlaubsdomizil kurz vor der Reise tatsächlich in Flammen aufgeht, kommt ihr das Angebot der mütterlichen Freundin, ihren Bauernhof in der Uckermark zu hüten, gerade recht, denn zu sehr haben sie sich auf die vielversprechende Auszeit gefreut. Jedoch Peter entfernt sich immer weiter von ihr, befangen gehen sie miteinander um, denn Peter hat das Vertrauen zu ihr verloren und sie bemerkte es nicht einmal... Nachdrücklich gut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
159 Bewertungen
Übersicht
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Schöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamm am 22.09.2021

Peter und Rahel sind schon sehr lange verheiratet, fast 30 Jahre. Der gemeinsame Urlaub droht ins Wasser zu fallen, da das gebuchte Ferienhaus in Bayern abbrennt. Ruth, die langjährige Freundin von Rahels Mutter bittet sie dann um Hilfe, sie möchte ihrem schwerkranken Mann in der Reha beistehen und braucht jemanden der sich u... Peter und Rahel sind schon sehr lange verheiratet, fast 30 Jahre. Der gemeinsame Urlaub droht ins Wasser zu fallen, da das gebuchte Ferienhaus in Bayern abbrennt. Ruth, die langjährige Freundin von Rahels Mutter bittet sie dann um Hilfe, sie möchte ihrem schwerkranken Mann in der Reha beistehen und braucht jemanden der sich um Haus, Garten und Tiere kümmert. Also entschließen sie sich ihren Urlaub in der Uckermark zu verbringen. Dieser Urlaub bringt ans Licht, wo die Beziehung steht, wie viel Liebe ist noch da, was erwartet man jeweils von einander. Der Schreibstil ist total schön, leise und einfühlsam beschreibt die Autorin die tiefsten und auch die geheimsten Gedanken der Protagonisten. Am Anfang der Geschichte könnte man auf den Gedanken kommen, dass die Story eher unspektakulär und langweilig ist, aber weit gefehlt, jeder findet sich zumindest zeitweise in den Beschreibungen wieder. Ein bisschen Schwung, aber auch eine Störung der Idylle bringt die Tochter Selma mit ihren beiden kleinen Söhnen in die Story. Sehr viele kluge schon fast philosophische Gedanken haben mir sehr gut gefallen. Satte Zeiten bringen schwache Menschen hervor. Wer alles bekommt und nichts daraus macht, darf nicht mit Verständnis rechnen. Galten zu Anfang von Rahels Berufszeit ein paar Wochen Schwermut durchaus als normal, als vorübergehender Durchhänger, fallen sie jetzt unter die affektiven Störungen Nr. F32 usw. die verschiedenen Ausprägungen der Depressionen. Wessen Symptome länger als zwei Wochen anhalten, der darf als krank eingeschätzt werden. Manchmal fragt sie sich, ob die ganze Psychologie nicht ein riesiger Irrtum ist, eine zeitgeistgemäße Bewertung gewöhnlicher Seelenzustände. Eine permanente Überinterpretation. Angeblich ist ein Viertel aller Kinder psychisch auffällig. Sollte das stimmen, schlittern sie alle zusammen in eine gesellschaftliche Katastrophe hinein. Dieses Buch endet genau wie es begonnen hat, leise und ohne großen Knall, aber mit viel Gefühl. Ich habe es gern gelesen und kann es sehr weiter empfehlen.

Beziehungsarbeit
von Kaffeeelse am 19.09.2021

Ein Highlight! Daniela Krien schafft es wieder mich mit ihren wunderbar gezeichneten Charakteren mitten ins Herz zu treffen! ich liebe ihren Schreibstil! Anderen Lesern ging es ja nicht so. Aber mich erwischt diese Autorin wieder vollkommen! Rahel und Peter sind seit 30 Jahren verheiratet. Sie achten einander, aber die Liebe ... Ein Highlight! Daniela Krien schafft es wieder mich mit ihren wunderbar gezeichneten Charakteren mitten ins Herz zu treffen! ich liebe ihren Schreibstil! Anderen Lesern ging es ja nicht so. Aber mich erwischt diese Autorin wieder vollkommen! Rahel und Peter sind seit 30 Jahren verheiratet. Sie achten einander, aber die Liebe ist verschwunden, die Zeit ist vergangen, Verletzungen sind passiert. Nachdem durch einen Brand der Bungalow des geplanten Urlaub des Paares den Flammen zum Opfer gefallen ist, liegen die Urlaubspläne der beiden auf Eis. Durch die Erkrankung des Ehemannes eines befreundeten Paares und dessen Aufenthalt in einer Rehaeinrichtung und des darauffolgenden Besuches der Partnerin bietet sich Rahel und Peter die Möglichkeit eines Urlaubes in dem Haus des Paares in der Uckermark. Sie müssen nur Haus, Hof und Tier versorgen. Dieser Urlaub der Beiden erfolgt, und dort passiert eher ein Herumtanzen der Beiden umeinander herum, beide haben aber das Gefühl miteinander reden zu wollen. Die Verletzungen wiegen aber schwer und so recht reden können die beiden auch nicht, dann treten noch die laute Tochter Selma und ihre beiden verzogenen Kinder auf den Plan und brauchen Zuwendung. Es sind die leisen und eher unaufgeregten Töne, die mich überzeugen, manchmal kann man eben schwer machen, was getan werden sollte, ist sich dieser Situation aber vollkommen bewusst, dennoch aber irgendwie hilflos. Und das Leben plätschert so dahin. Aber das Buch plätschert überhaupt nicht. In einem Rutsch habe ich es gelesen und obwohl nicht viel passiert, liegt in dem Erzähltem eine ungeheure Intensität. Love it!

Das Haus am See
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2021

Der ungeplante 3-wöchige Aufenthalt in der Hofschaft von Freunden, die wegen plötzlicher Erkrankung nicht anwesend sind, gibt Rahel und Peter Raum und Zeit, ihre angeschlagende Beziehung neu zu überdenken. In kleinen Schritten nähert sich die Erzählerin Rahel und deren eingeschlafenen, fast 30-jährigen Ehe mit Peter, d... Der ungeplante 3-wöchige Aufenthalt in der Hofschaft von Freunden, die wegen plötzlicher Erkrankung nicht anwesend sind, gibt Rahel und Peter Raum und Zeit, ihre angeschlagende Beziehung neu zu überdenken. In kleinen Schritten nähert sich die Erzählerin Rahel und deren eingeschlafenen, fast 30-jährigen Ehe mit Peter, die diese nach anfänglich stürmischer Zeit durch die Kindererziehungsjahre bis in die Jetzt-Zeit schleichend aus den Augen verloren hat. Und es steht die Frage im Raum, was von Liebe, Sehnsucht, sexuellem Verlangen und Träumen der Anfangszeit übrig geblieben ist. Die Erzählung während der drei Wochen geht tagebuchgleichen Einträgen nach, im Präsens geschrieben. Die unerwartete Ruhe und ganztägliche Gegenwart lassen die beiden erstmal ihre eigenen Bedürfnisse finden; und erkennen, wie groß die Kluft zwischen ihnen ist. Veränderungen werden deutlich. Erinnerungen aus Kindheitstagen und Rahels ungeklärte Vatersuche werden in der Umgebung des Hauses wach. Das plötzliche Auftauchen der Tochter und Enkel mit deren Problemen wirkt für mich störend auf die beginnende Erkenntnis; sagt zwar viel aus über die Art von Rahel und Peter, mit Problemen umzugehen, ist mir aber ein wenig zu konstruiert. Viel spannender finde ich die geführten Gespräche zwischen den beiden, die sich letztendlich auf einer neuen Ebene wiederfinden. Das Ende lässt hoffen, dass sie ihren Weg gemeinsam weitergehen. Insgesamt ist "Der Brand" ein schön zu lesender Roman, mit eindrucksvollen leisen Szenen. Die Autorin schafft es wunderbar, die Stimmungen des Raums und die Atmosphäre zwischen den beiden Protagonisten einzufangen....und mir gefällt, dass das Ende offen bleibt.


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