Junge mit schwarzem Hahn

Stefanie vor Schulte

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Beschreibung

Der elfjährige Martin besitzt nichts bis auf das Hemd auf dem Leib und seinen schwarzen Hahn, Behüter und Freund zugleich. Die Dorfbewohner meiden den Jungen, der zu ungewöhnlich ist. Viel zu klug und liebenswürdig. Sie behandeln ihn lieber schlecht, als seine Begabungen anzuerkennen. Als Martin die Chance ergreift und mit dem Maler zieht, führt dieser ihn in eine schauerliche Welt, in der er dank seines Mitgefühls und Verstandes widerstehen kann und zum Retter wird für jene, die noch unschuldiger sind als er.

Produktdetails

Verkaufsrang 17512
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 25.08.2021
Verlag Diogenes
Seitenzahl 240
Maße (L/B/H) 18,5/12/2,2 cm
Gewicht 260 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-07166-5

Buchhändler-Empfehlungen

Marion Raab, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Eine wunderbar märchenhafte Geschichte in welcher ein unschuldiger Junge Licht in eine dunkle, grausame, mittelalterliche Welt bringt. Perfekt für die dunkler werdenden Tage.

Eine ungewöhnliche Geschichte

Jutta Landig, Thalia-Buchhandlung

Stefanie vor Schultes Roman ist eine ungewöhnliche Geschichte mit Fabel-Charakter und starker Bildsprache. Sie greift Aberglauben und Mythen auf und zieht die Leser:innen in ihren Bann - Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
109 Bewertungen
Übersicht
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Die düstere Geschichte ist eine kleine Herausforderung. Durchhalten wird belohnt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Bärnau am 22.09.2021

Martin ist der einzige Überlebende seiner Familie. Aus der Not heraus handeln Menschen in dieser grausamen und düsteren Zeit, unkontrolliert und unvorhersehbar. Krieg und Hungersnöte verändern die Seelen der Menschen. Er schließt sich dem Maler an und muss schnell lernen, alleine zurecht zu kommen und dass er dem Maler vielleich... Martin ist der einzige Überlebende seiner Familie. Aus der Not heraus handeln Menschen in dieser grausamen und düsteren Zeit, unkontrolliert und unvorhersehbar. Krieg und Hungersnöte verändern die Seelen der Menschen. Er schließt sich dem Maler an und muss schnell lernen, alleine zurecht zu kommen und dass er dem Maler vielleicht auch nicht einfach sorglos vertrauen darf. Martin ist anders als alle anderen und anderen weit voraus. Was es mit dem schwarzen Hahn genau auf sich hat, liegt im Verborgenen. Einfältige Menschen fürchten das Tier, scheuen es wie Krankheiten und den Teufel. Für Martin ist der Hahn Gefährte und Wegbereiter. Der Duktus ist eigenartig und anfangs sperrig. Kurze Sätze führen zwar zu einem bestimmten Lesefluss, gleichzeitig vermitteln diese jedoch auch das Gefühl, selbst viel zwischen den Zeilen lesen zu müssen. Die Geschichte selbst könnte man vermutlich relativ schnell in ein Theaterstück/Drehbuch umschreiben. Eindrückliche Szenen, die viele Fragen aufwerfen. Beim Lesen wanderte ich die Bühne auf und ab, manchmal schaute ich auch nur vom Rand aus zu. Bei genauerer Betrachtung steckt so viel darin, was das bloße Auge im ersten Moment gar nicht fassen kann. Martin mit seinem schwarzen Hahn lässt mich sofort an eine andere starke Figur denken - an Hans aus dem Kinderbuch „Der lange Hans oder Die heimliche Flucht“. Ebenso wie Hans’ Geschichte wird auch Martin‘s Geschichte Jahre später noch nachhallen. Lesenswert, ein kleiner Bücherschatz. Obwohl ich mittig meine Probleme damit hatte, wurde ich am Ende belohnt. Das Böse muss dem Guten weichen. Die Dunkelheit verschwindet. Martin lässt Licht in jede dunkle Ecke und überall ist jetzt Wärme und Zuversicht.

An einem Tag gelesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Gescher am 22.09.2021

Dieses dünne Büchlein habe ich im Urlaub am Strand an einem Tag durchgelesen, was zweierlei zeigt: Es ist gut und leicht verständlich geschrieben und es ist spannend genug, dass man es nicht direkt wieder zur Seite legen will. Nichtsdestotrotz konnte mich der Debütroman der Autorin nicht komplett überzeugen. Ich mochte den P... Dieses dünne Büchlein habe ich im Urlaub am Strand an einem Tag durchgelesen, was zweierlei zeigt: Es ist gut und leicht verständlich geschrieben und es ist spannend genug, dass man es nicht direkt wieder zur Seite legen will. Nichtsdestotrotz konnte mich der Debütroman der Autorin nicht komplett überzeugen. Ich mochte den Protagonisten Martin sehr und habe definitiv bei seinen Erlebnissen auch mit ihm mit gelitten. Gleichzeitig ist er mir irgendwie fremd geblieben. Natürlich ist er ein Charakter der aufgrund seiner Historie schnell erwachsen werden musste, aber alles in allem fiel es mir einfach schwer mich in diesen elfjährigen Jungen hineinzuversetzen, der einfach so völlig anders als ein elfjähriger Junge war. Er tat mir leid, aber aus einer sehr distanzierten Perspektive. Vielleicht lag es auch zusätzlich daran, dass nie wirklich klar war zu welcher Zeit dieses Buch nun spielt und diese Epochen-Losigkeit hat für mich ebenfalls eine gewisse Distanzierung hervorgerufen. Alles in allem kein schlechter Erstling, aber für mich bleibt der Eindruck dass etwas fehlt. Nichtsdestotrotz eine schöne Geschichte mit guter Moral.

Das Gute im Menschen
von maike_march am 22.09.2021

Martin ist 11 Jahre alt. Ein Waise, nachdem der Vater im Wahn die Familie ermordet und er als einziger überlebt hat. Außer seinen Kleidern und seinem schwarzen Hahn, der ihn seit jedem schicksalhaften Ereignis begleitet, hat Martin keinerlei Habseligkeiten. Allerdings besitzt er einen scharfen Verstand und ist den Erwachsenen in... Martin ist 11 Jahre alt. Ein Waise, nachdem der Vater im Wahn die Familie ermordet und er als einziger überlebt hat. Außer seinen Kleidern und seinem schwarzen Hahn, der ihn seit jedem schicksalhaften Ereignis begleitet, hat Martin keinerlei Habseligkeiten. Allerdings besitzt er einen scharfen Verstand und ist den Erwachsenen intellektuell überlegen. Handlungsort und Handlungszeit sind nicht genau erläutert. Die Gegend wird als bergig, mit Flüssen und Wäldern beschrieben. Es herrscht Krieg und das schon seit Jahren. Der Bevölkerung geht es schlecht, die Stimmung ist düster und unheimlich. Martin hat Ideale, die weit über sein Alter hinausreichen. Eines Tages verlässt er das Dorf und geht mit dem Maler mit, der zuvor die Kirche des Dorfes mit einem neuen Altarbild verschönert hat. In den Wirren des Kriegen trennen sich ihre Wege und Martin ist neuen Gefahren ausgesetzt. Doch der Hahn, immer an seiner Seite, hilft und leitet ihn. Er führt Martin seiner Bestimmung zu, ein Weg in die Dunkelheit. Diese Geschichte könnte meiner Ansicht nach überall in Europa spielen. Während des Lesens habe ich mir eine Handlung zur Zeit des 30-jährigen Krieges vorgestellt, da die ganze unheimliche Stimmung und Szenerie mich an andere Werke der Literatur zu dieser Zeit erinnern. Die Kapitel sind kurz, einzelne Szenen sind schnell erzählt und immer wieder überrascht der junge Martin mit seinen Aussagen und Fragestellungen. Ein schönes und vor allem besonderes Debüt für die Autorin Stefanie vor Schulte. Ich bin sicher, dass sie noch weitere Romane verfassen wird und bin schon sehr gespannt darauf.


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