Rate, wer zum Essen bleibt

Philipp Tingler

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Beschreibung

Für Franziska ist es das wichtigste Abendessen ihres Lebens. Oder wenigstens in diesem Jahr. Ihre Karriere hängt davon ab. Und die läuft nicht so ganz nach Plan in letzter Zeit. Das stresst Franzi ebenso wie der bevorstehende Besuch ihres Bruders. Wenigstens ist in ihrer Ehe alles in Butter. Oder nicht? Wichtiges Abendessen jedenfalls. Und dann platzt Conni Gold ins Haus. Sie ist die Freundin, die Franzi nie haben wollte. Und nichts mehr geht nach Plan.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 09.09.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-6128-6
Verlag Kein & Aber
Maße (L/B) 18,5/11,6 cm
Auflage 1. Auflage, neue Ausgabe
Verkaufsrang 43314

Buchhändler-Empfehlungen

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Kunstvoll inszeniertes Kammerspiel mit spritzigen Dialogen um einen ungebetenen Gast der erst ein Abendessen, später den Hausfrieden sprengt. Ein intelligentes Lesevergnügen, bei dem einem das Lachen manchmal im Halse stecken bleibt. Absolute Leseempfehlung!

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Unverhoffter Gast sprengt kultiviertes Abendessen, mit Bemerkungen und lebensklugen Dialogen, die den Gästen beim Lachen im Halse stecken bleiben. Köstlich!

Kundenbewertungen

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Grandiose Unterhaltung
von Birkatpet aus Wesseling am 02.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Felix und Franziska leben ein angenehmes, strukturiertes und geordnetes Leben. Er ist Autor und Literaturkritiker mit eigener Büchersendung und sie ist Soziologin und für ihre Begriffe schon viel zu lange nur Assistenzprofessorin, weswegen sie den Dekan samt Gattin zum Abendessen eingeladen hat um ihrer Karriere etwas auf die S... Felix und Franziska leben ein angenehmes, strukturiertes und geordnetes Leben. Er ist Autor und Literaturkritiker mit eigener Büchersendung und sie ist Soziologin und für ihre Begriffe schon viel zu lange nur Assistenzprofessorin, weswegen sie den Dekan samt Gattin zum Abendessen eingeladen hat um ihrer Karriere etwas auf die Sprünge zu helfen. Der Plan steht und der Abend ist perfekt geplant, durchstrukturiert und wichtige Fragen, ob Amarena-Kirschen oder Maraschino-Kirschen das Dessert und den Abend somit vollkommen machen, sind geklärt. Wie so oft im Leben kommt es oft anders, als man denkt und so auch hier, in der perfekten Welt von Felix und Franzika. Als es klingelt und beide natürlich mit Dekan Kühn samt Gattin rechnen, steht eine ganz andere Dame vor der Türe und zwar Cornelia Gold, eine ehemalige Studienfreundin von Felix. Conni ist gerade auf der Durchreise und hat sich gedacht, dass ein spontaner, überfallartiger Besuch nach ca 20 Jahren des Nichtsehens bestimmt von großer Freude ist, im Gepäck hat sie massig Zündstoff für gewaltige Detonationen. Conni steht nicht nur einfach vor der Türe, sondern sitzt kurz darauf auch mit den eigentlichen Gästen am Tisch und Drama, Chaos und Verwüstung nehmen ihren Lauf. Conni ist alles, aber nicht gerade das, was man sich an solch einem Abend oder an jedem anderen Abend am eigenen Tisch wünscht, ich vermute manch einer würde lieber Feldfieber erleiden und dessen Symptome ertragen, als auch nur eine Stunde mit Conni im gleichen Raum verbringen müssen. Conni ist schonungslos, gnadenlos, taktlos, bissig, süffisant, nazistisch, haut ungefiltert ihre Gedanken und Meinungen zu allem raus und redet ausnahmslos jeden gegen die Wand oder fährt einem einfach über den Mund. Was sie da von sich gibt ist jedoch nicht dumm und den Nagel trifft sie das ein oder andere Mal auch millimetergenau auf den Kopf und hält manchen Spiegel vor die Gesichter. Fremd- und Selbstbild laufen manchmal halt nur kurz winkend aneinander vorbei. Aus diesem Abend werden aus diversen Gründen 5 Tage mit Conni und was Conni in der Zeit schafft, vielmehr anrichtet, gleicht einer Naturkatastrophe. Ich habe Tränen gelacht, ich hatte Bauchschmerzen vor Lachen, ich habe mich königlich amüsiert und sah alles vor Augen, so bildhaft ist dieser Roman. Rasant fliegt es sich durch die Seiten und vieles ist danach nicht mehr wie es vorher war, nicht nur für die Protagonisten des Romans, sondern sicher auch für den ein oder anderen Leser. Grandios fantastische Unterhaltung, wie ich sie in diesem Jahr noch nicht hatte und das auf hohem Niveau.


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