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Lennon ist tot

Roman

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Eigentlich ist Robert Fischer aus Berlin-Friedrichshagen nach New York gekommen, um zu studieren. Nun aber sitzt er in einem Keller im winterlichen Manhattan und sichtet im Auftrag einer Detektei stundenlang Videobänder. Als ihm dabei ein Mann auffällt, folgt er ihm auf eine Fähre, die ihn auf eine kleine Insel im Atlantik bringt. Dort gerät er in ein altes Holzhaus, in dem einmal John Lennon gewohnt haben soll. Robert Fischer schläft in Lennons Bett und hört Lennons Lieder, er erfährt die Geschichten der Inselbewohner und findet auf dem Dachboden stapelweise Zeitungen mit Berichten über Lennons Ermordung. Irgendwann glaubt er, dass ihm der tote Musiker verschlüsselte Botschaften schickt. Robert Fischer folgt den Signalen zurück nach New York, wo inzwischen auch sein Vater eingetroffen ist, um nach seinem verschwundenen Sohn zu suchen. Sie sind jetzt in derselben Stadt, aber noch immer in verschiedenen Welten.
Portrait
Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Alexander Osang schreibt heute für den ›Spiegel‹ aus Tel Aviv, davor lebte er in Berlin und acht Jahre lang in New York. Sein erster Roman ›die nachrichten‹ wurde verfilmt und mit zahlreichen Preisen, darunter dem Grimme-Preis, ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag und Fischer Taschenbuch Verlag sind darüber hinaus die Romane ›Comeback‹, ›Königstorkinder‹ und ›Lennon ist tot‹ erschienen, die Reportagenbände ›Im nächsten Leben‹ und ›Neunundachtzig‹ sowie die Glossensammlung ›Berlin – New York‹.
Literaturpreise:Theodor-Wolff-Preis 1995
Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste deutschsprachige Reportage 1993, 1999 und 2001
Reporter des Jahres 2009
TAGEWERK-Stipendium der 'Guntram und Irene Rinke Stiftung' 2010
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.09.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-15797-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,2/12,4/1,9 cm
Gewicht 239 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
9,95
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Buchhändler-Empfehlungen

„Lennon ist tot“

Andreas Ruhland, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

„Lennon ist tot“ erzählt die Geschichte des 19-jährigen Robert Fischer, der von Berlin nach New York geht, um zu studieren. Statt seinem Studium nachzugehen, nimmt er einen Job in einer Detektei an und folgt, getrieben von jugendlicher Neugier, einem Mann auf eine kleine Atlantik-Insel. Dort angekommen trifft der junge Robert auf einige Inselbewohner, die sein Leben von nun an aus der Bahn werfen. Immer wieder stößt er dabei auf Verbindungen zum Leben John Lennons. Dessen Mythos und Ermordung zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman, der ganz und gar von guter Musik und erlesenen Playlisten (besonders Rose's Liste!) geprägt ist. Feinfühlig und melancholisch anmutend beschreibt Osang das langsam winterlich werdende New York City und seinen darin herum irrenden Protagonisten, der versucht, Antworten zu finden – nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Beziehung zu seiner Familie, besonders zu seinem Vater. Erst als ich selbst vor dem Dakota Building stand, begriff ich, wie sehr ich eigentlich auch dieser Robert Fischer sein wollte und wie sehr Alexander Osang es verstanden hatte, diesen von Sehnsucht getriebenen und nach einem Sinn suchenden Aussteiger zu schildern. „Lennon ist tot“ erzählt die Geschichte des 19-jährigen Robert Fischer, der von Berlin nach New York geht, um zu studieren. Statt seinem Studium nachzugehen, nimmt er einen Job in einer Detektei an und folgt, getrieben von jugendlicher Neugier, einem Mann auf eine kleine Atlantik-Insel. Dort angekommen trifft der junge Robert auf einige Inselbewohner, die sein Leben von nun an aus der Bahn werfen. Immer wieder stößt er dabei auf Verbindungen zum Leben John Lennons. Dessen Mythos und Ermordung zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman, der ganz und gar von guter Musik und erlesenen Playlisten (besonders Rose's Liste!) geprägt ist. Feinfühlig und melancholisch anmutend beschreibt Osang das langsam winterlich werdende New York City und seinen darin herum irrenden Protagonisten, der versucht, Antworten zu finden – nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Beziehung zu seiner Familie, besonders zu seinem Vater. Erst als ich selbst vor dem Dakota Building stand, begriff ich, wie sehr ich eigentlich auch dieser Robert Fischer sein wollte und wie sehr Alexander Osang es verstanden hatte, diesen von Sehnsucht getriebenen und nach einem Sinn suchenden Aussteiger zu schildern.

Kundenbewertungen

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Suchtpotential
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 29.04.2011

Achtung, wenn Sie dieses Buch zur Hand nehmen, sollten Sie ein bisschen Zeit mitbringen. Mir ging es so, dass ich den Roman fast nicht mehr weglegen konnte. Toll geschrieben, tolle Idee, man kann einfach eintauchen und es kaum erwarten weiterzublättern und zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Selbst das... Achtung, wenn Sie dieses Buch zur Hand nehmen, sollten Sie ein bisschen Zeit mitbringen. Mir ging es so, dass ich den Roman fast nicht mehr weglegen konnte. Toll geschrieben, tolle Idee, man kann einfach eintauchen und es kaum erwarten weiterzublättern und zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Selbst das Ende ist gelungen!

Graue Wolken
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 10.07.2009

Es ist ein Buch, dass einerseits sehr komplex und von den Handlungen her umfangreich ist, aber andererseits auch oder sogar trotzdem ein Buch ist, dass einfach nur gelesen werden kann. Es ist traurig und lustig und das manchmal an ein und oder selben Stelle. "Lennon ist tot" gibt eine... Es ist ein Buch, dass einerseits sehr komplex und von den Handlungen her umfangreich ist, aber andererseits auch oder sogar trotzdem ein Buch ist, dass einfach nur gelesen werden kann. Es ist traurig und lustig und das manchmal an ein und oder selben Stelle. "Lennon ist tot" gibt eine Einführung in das wirklich amerikanische Leben, von der gut bürgerlichen Familie in New York City bis hin zu einer suspekt-undurchsichtigen, traditionsbewussten Dorfgemeinschaft an der Küste. Einfach klasse! Ideal übrigens für verregnete Nachmittage