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Candide oder Der Optimismus

Roman

Fischer Klassik Band 90098

Voltaire

(2)
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Beschreibung

Optimisten glauben, dass alles gut ist, wie es ist. Candide hat zwar keine Ahnung, aber das will er gerne glauben. Überhaupt glaubt er gerne alles, denn er ist ein fleißiger Schüler. Als er die physikalische Lehre von Ursache und Wirkung an der hübschen Baronstochter Kunigunde ausprobiert – und mit einem Fußtritt vom Hof gejagt wird –, beginnt eine turbulente Irrfahrt durch die Welt, bei deren Schilderung Voltaire mit messerscharfem Humor all das auf die Schippe nimmt, was Denker und Politiker uns weismachen wollen.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Voltaire, eig. François-Marie Arouet, geb. 1694 in Paris, besuchte dort das Jesuitenkolleg Louis-le-Grand und fand nach Abschluß seines Studiums bald Zugang zu aristokratischen freidenkerischen Kreisen. 1717 brachte ihm eine Satire auf Ludwig XIV. ein Jahr Haft in der Bastille ein. Später mußte er seines Freidenkertums und seiner aufklärerischen Schriften wegen mehrfach Paris verlassen. In England und auf dem Schloß einer Freundin in der Champagne fand er Asyl. 1750 folgte er einer Einladung an den Hof Friedrich des Großen, wurde aber drei Jahre später in Ungnade wieder entlassen. Er starb 1778 in Paris.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 01.09.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-90098-5
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,4/1,3 cm
Gewicht 147 g
Originaltitel Candide ou l'Optimisme
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Wilhelm Christhelf Sigmund Mylius
Verkaufsrang 56654

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Kundenbewertungen

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Schöne Geschichte!
von Zitronenblau am 01.04.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Ironie und der Sarkasmus, mit denen Voltaire arbeitet, um seinen Protagonisten durch eine eigentlich doch recht entsetzliche Handlung zu führen, dienten nicht etwa nur einer Euphemisierung einer pseudo-optimistischen Welt, in der das Böse regiert, sondern vor allem folgenden genialen Zweck: Eine narrative Antwort auf Leibniz... Die Ironie und der Sarkasmus, mit denen Voltaire arbeitet, um seinen Protagonisten durch eine eigentlich doch recht entsetzliche Handlung zu führen, dienten nicht etwa nur einer Euphemisierung einer pseudo-optimistischen Welt, in der das Böse regiert, sondern vor allem folgenden genialen Zweck: Eine narrative Antwort auf Leibniz' systemphilosophisch hergeleitetes Postulat eines metaphysischen Optimismus, dass demnach vom formalen Rahmen her entgegensteht und inhaltlich alle möglichen Aussagen macht, um diese "schönste aller Welten" zu relativieren. Candide muss gelesen werden, nicht nur als philosophisch-pamphletartige Polemik gegen Leibniz' These, sondern als Satireroman, der zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen soll. Daher sehr empfehlenswert!

Anleitung zum Menschsein!
von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 21.08.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein philantropisch-humanistisches Werk eines großen Freidenkers über die Apotheose des Lebens. Ein indirekter Leitfaden zum Menschsein und somit zur Verwirklichung der Menschlichkeit inmitten der unmenschlichen also intoleranten,aggresiven,egomanen und religiös- fanatischen Gesellschaft.Während meiner Gymnasialzeit,wohnte ich me... Ein philantropisch-humanistisches Werk eines großen Freidenkers über die Apotheose des Lebens. Ein indirekter Leitfaden zum Menschsein und somit zur Verwirklichung der Menschlichkeit inmitten der unmenschlichen also intoleranten,aggresiven,egomanen und religiös- fanatischen Gesellschaft.Während meiner Gymnasialzeit,wohnte ich mehrere Jahre fast neben dem Grab Voltaires im Paris, ohne damals zu wissen das ich tagtäglich an den sterblichen Überresten eines genialen Mannes vorbeiging.In seinen Buch erlebt man ihm aber lebendig.Man spürt seine Liebe und seinen Glauben an den Menschen aber gleichzeitig auch seine Verachtung all dem gegenüber was dem Menschen und die Menschlicheit unetrdrückt und versklavt.


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