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Ein Zimmer, sechs Frauen und ein Bild

Roman

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Ein Bild geht auf Reisen. Es wurde 1907 in Paris von der walisischen Malerin Gwen John gemalt. Im Lauf eines Jahrhunderts geht es verloren, wird gestohlen, verkauft, verschenkt und schließlich vererbt – sein Weg führt an unterschiedliche Orte und in den Besitz ganz unterschiedlicher Frauen. Zuletzt kehrt es dahin zurück, wo alles begann: in ein lichtes Zimmer über den Dächern von Paris.

»Die Königin des Familienromans heißt Margaret Forster.« Brigitte

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 01.08.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17581-9
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/3,3 cm
Gewicht 386 g
Originaltitel Keeping the World Away
Auflage 1
Übersetzer Brigitte Walitzek
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Über die Kraft eines Bildes“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Gwen John, real existierende Malerin, hat ein Bild ihres Zimmers gemalt. Voller Kraft und im perfekten Licht. Dieses Bild wandert im Laufe 100 Jahren durch die Hände von 5 Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Diese sechs Lebensgeschichten sind durch das Bild wunderbar verknüppft, und grandios erzählt. Ein wunderbares Frauenbuch! Gwen John, real existierende Malerin, hat ein Bild ihres Zimmers gemalt. Voller Kraft und im perfekten Licht. Dieses Bild wandert im Laufe 100 Jahren durch die Hände von 5 Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Diese sechs Lebensgeschichten sind durch das Bild wunderbar verknüppft, und grandios erzählt. Ein wunderbares Frauenbuch!

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Forster, Ein Zimmer, sechs Frauen und ein Bild
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 27.07.2009

Margaret Forster in Hochform! Sie begleitet ein Bild der walisischen Malerin Gwen John (1876 - 1939) durch ca. 100 Jahre. Es wandert von einer Frau zu 5 weiteren. Mal wird es gefunden, mal gekauft,mal gestohlen und mal verschenkt. Jede Frau fügt der Interpretation des Bildes "A corner of the... Margaret Forster in Hochform! Sie begleitet ein Bild der walisischen Malerin Gwen John (1876 - 1939) durch ca. 100 Jahre. Es wandert von einer Frau zu 5 weiteren. Mal wird es gefunden, mal gekauft,mal gestohlen und mal verschenkt. Jede Frau fügt der Interpretation des Bildes "A corner of the artist's room in Paris" ihren eigenen,neuen Blickwinkel hinzu. Gleichzeitig werden die Leben von den 6 Frauen im Laufe der Jahrzehnte erzählt. Ein ruhiges,überaus schönes "Frauenbuch".

Auch mich hat Gwen Johns kleines Gemälde verzaubert
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 27.02.2009

Die Lebensgeschichte eines Gemäldes wird hier anhand seiner Erschafferin, Gwen John, und den nachfolgend fünf Besitzerinnen über einen Zeitraum von ca. 100 Jahren in sechs einzelnen, in sich abgeschlossenen Erzählungen geschildert. Die walisische Malerin Gwen John war eine real existierende Person, sie war die Geliebte des Künstlers Auguste Rodin,... Die Lebensgeschichte eines Gemäldes wird hier anhand seiner Erschafferin, Gwen John, und den nachfolgend fünf Besitzerinnen über einen Zeitraum von ca. 100 Jahren in sechs einzelnen, in sich abgeschlossenen Erzählungen geschildert. Die walisische Malerin Gwen John war eine real existierende Person, sie war die Geliebte des Künstlers Auguste Rodin, genauso gibt es das Gemälde "A Corner of the Artist's Room in Paris" (Coverbild), das die Hauptrolle in Margaret Forsters Roman spielt, doch alles andere ist fiktiv. Gwen verschenkt das kleine Bild an eine Freundin, diese verliert es unglücklicherweise und so nimmt seine Odyssee ihren Lauf. Es wird gestohlen, verkauft, vererbt, verschenkt und gerät immer wieder in den Besitz von Frauen, die in dem Gemälde zwar jedes Mal was Anderes, aber stets das Besondere sehen, obwohl die meisten unter ihnen vom wahren materiellen Wert des kleinen Kunstwerks keine Ahnung haben. Alle suchen und finden in ihm Halt, während sie an einem entscheidenden oder schwierigen Wendepunkt stehen. Das Alter der Protagonisten reicht von den Heranwachsenden Charlotte und Gillian, über Frauen in der Blüte ihres Lebens wie Stella und Lucasta, bis hin zur ältesten unter ihnen, Ailsa, die die Fünfzig bereits überschritten hat. Der Fokus auf die einzelnen Frauen kann von wenigen Jahren bis zu mehreren Jahrzehnten reichen, der längste und ausführlichste Lebensweg ist der von Gwen. Natürlich geht es auch ums andere Geschlecht, sei es nun der heimliche Geliebte, Vater, Bruder oder Ehemann, aber die Männer bleiben überwiegend interessante Randfiguren. Auch wenn so manche Geschichte zu schnell oder abrupt endet, wo man noch gerne weitergelesen hätte, wird man in der nächsten häufig wieder versöhnt, da einem irgendwo, ganz unvermutet, doch noch kleine Informationshäppchen über die Vorbesitzerin serviert werden. Die Erzählweise des Romans ist behutsam, leise und tiefgründig. Sensibel werden die jeweiligen Hauptpersonen portraitiert; ihre Ängste, Zweifel und Sorgen sind unspektakulär, aber gerade deshalb real und lebensecht. Gleichzeitig wird viel Zeitgeschichte vermittelt, beginnend mit der Jahrhundertwende, die Jahre vor, zwischen, während oder nach den Weltkriegen, bis hin zur Gegenwart. Sollte sich der eine oder andere Leser für Malerei interessieren und die schwer in Worte zu fassende Faszination eines Gemäldes selber schon erlebt haben, für den wird dieses Buch sogar etwas mehr als nur eine angenehme, schöne Lektüre sein. Mir erging es beim Lesen jedenfalls so, ich musste zwischendurch immer wieder innehalten, um für ein paar Minuten im Anblick dieses Bildes zu versinken, nur schade, dass es auf dem Taschenbuchcover arg klein ausfällt. Aber alle, die einen spannenden, handlungsreichen Plot von einem Buch erwarten, werden hier enttäuscht.