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Der Untertan

Roman. Mit d. Werkbeitr. aus Kindlers Literaturlexikon

(10)
Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

»Dieses Buch Heinrich Manns, heute, gottseidank, in aller Hände, ist das Herbarium des deutschen Mannes. Hier ist er ganz: in seiner Sucht zu befehlen und zu gehorchen, in seiner Roheit und in seiner Religiosität, in seiner Erfolgsanbeterei und in seiner namenlosen Zivilfeigheit.« Kurt Tucholsky
Portrait
Mann, Heinrich
Heinrich Mann, 1871 in Lübeck geboren, begann nach dem Abgang vom Gymnasium eine Buchhhandelslehre, 1891/92 volontierte er im S. Fischer Verlag. Heinrich Mann hat Romane, Erzählungen, Essays und Schauspiele geschrieben. 1933 emigrierte er nach Frankreich, später in die USA. 1949 nahm er die Berufung zum Präsidenten der neu gegründeten Akademie der Künste in Ost-Berlin an, starb aber 1950 noch in Santa Monica/Kalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 447
Erscheinungsdatum 01.03.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-90026-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,4/3 cm
Gewicht 440 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 19.061
Buch (Taschenbuch)
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Ein Klassiker. Wer verstehen will, wie die Deutschen ihrem Kaiser untertänig waren, muss diese großartige Gesellschaftssatire lesen. Und danach den famosen Film sehen. Ein Klassiker. Wer verstehen will, wie die Deutschen ihrem Kaiser untertänig waren, muss diese großartige Gesellschaftssatire lesen. Und danach den famosen Film sehen.

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Heinrich Manns bekanntestes Buch über den Untertanengeist im deutschen Kaiserreich. Tuchholsky nannte es: "das Herbarium des deutschen Mannes". Nicht nur Schullektüre. Heinrich Manns bekanntestes Buch über den Untertanengeist im deutschen Kaiserreich. Tuchholsky nannte es: "das Herbarium des deutschen Mannes". Nicht nur Schullektüre.

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Heinrich Mann hält seiner Epoche den Spiegel vor. Auch heute noch lesenswert. Heinrich Mann hält seiner Epoche den Spiegel vor. Auch heute noch lesenswert.

Kundenbewertungen

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"Hochmut kommt vor dem Fall"
von eskimo81 am 20.06.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Untertan, ein faszinierendes Buch welches aufzeigt, wie in früherer Zeit "Politik" gemacht wurde. Diederich Hessling, Sohn eines Papierfabrikanten, ist ein Träumer - zumindest in Kinderzeiten. Die strenge Erziehung des Vaters, Schläge waren an der Tagesordnung, haben ihn zu einem Mann reifen lassen, welcher ein eher "ungeniessbaren" Charakterzug auslebte.... Der Untertan, ein faszinierendes Buch welches aufzeigt, wie in früherer Zeit "Politik" gemacht wurde. Diederich Hessling, Sohn eines Papierfabrikanten, ist ein Träumer - zumindest in Kinderzeiten. Die strenge Erziehung des Vaters, Schläge waren an der Tagesordnung, haben ihn zu einem Mann reifen lassen, welcher ein eher "ungeniessbaren" Charakterzug auslebte. Schon früh lernte er für seine Vorteile zu kämpfen. Egoistisch schreitet er durch sein Leben, verletzt er andere, ist das egal, wichtig ist nur er und seine Politik, seine Liebe zum Kaiser. "nach oben buckeln und nach unten treten" (Zitat vom Rückentext) passt diesbezüglich genau! Diederich Hessling, der Untertan des Kaisers Ein wundervolles Buch welches Thomas Manns Bruder, Heinrich Mann verfasst hat. Als Klassiker-Ausgabe ist die Schriftart wie anno dazumal. Man muss aus diesem Grunde sicherlich mitdenken beim lesen, mich persönlich fasziniert jedoch genau das. Ein Werk, unverfälscht, wie es zu jener Zeit geschrieben wurde. Als spezielles Extra hat das Buch auch noch ein Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon und Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK Ich persönlich hatte lediglich Mühe damit, dass sich alles um Politik dreht. Sehr viele Fachbegriffe, die vermutlich für Deutsche Leser logisch und klar sind, musste ich kurz googlen. Nichts desto trotz ein wundervolles Buch, dass bereits 1919 aufzeigte, wie die Welt heute ist. Heinrich Mann beweist sehr viel Weitsicht, vieles, was er thematisiert ist auch heute noch Thema... Genau das ist so faszinierend an ihm. Grundsätzlich muss ich aber auch zugeben, dass mir der Schreibstil von Thomas Mann ein bisschen besser gefällt. Fazit: Ein absolut fantastisches Werk, ein Roman mit viel Niveau. Jeder, der eine Herausforderung sucht, etwas spezielles, ausgefallenes zu lesen wird sich hier wohl fühlen.

Meisterhaft!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 12.05.2012

Dieser Klassiker verdient es unbedingt gelesen zu werden. Heinrich Mann zeichnet das Wesen des Deutschen(Mannes) der Kaiserzeit so scharf, so hellsichtig und doch so satirisch, das jedem fühlenden und denkendem Leser das Herz aufgeht. Ein Meisterwerk!

Die "Bibel der wilhelminischen Ära"
von Frank Ziegler am 07.08.2011

Dauerhafter Ruhm und dauerhafte Feindschaft waren die Folgen des Romans "Der Untertan" für seinen Autor Heinrich Mann (1871 - 1950). Zwei Monate vor Ausbruch des ersten Weltkrieges abgeschlossen, konnte er doch erst 1918 veröffentlicht werden. Das Buch erreichte sofort Massenauflagen. Die Zeit war damals reif für diesen Roman, die... Dauerhafter Ruhm und dauerhafte Feindschaft waren die Folgen des Romans "Der Untertan" für seinen Autor Heinrich Mann (1871 - 1950). Zwei Monate vor Ausbruch des ersten Weltkrieges abgeschlossen, konnte er doch erst 1918 veröffentlicht werden. Das Buch erreichte sofort Massenauflagen. Die Zeit war damals reif für diesen Roman, die "Bibel des wilhelminischen Zeitalters". Im "Untertan", der nicht nur mit dem Kunstmittel der Satire gestaltet ist, nahm Heinrich Mann Abschied vom liberalen Bürgertum des 19. Jahrhunderts. Mit seinem "Helden" Diederich Heßling zeigt er den deutschen Mann pur: "in seiner Sucht, zu befehlen und zu gehorchen, in seiner Rohheit und in seiner Religiosität, in seiner Erfolgsanbeterei und in seiner namenlosen Zivilfeigheit" (Kurt Tucholsky). Macht von oben zu empfangen und diese nach unten weiterzugeben, dabei immer im Strom der breiten Masse mitschwimmen - dies charakterisiert Diederich Heßling, Fabrikantensohn aus einer deutschen Kleinstadt. Sein Leben wird detailgenau aufgezeichnet, vom träumenden Kind, "das sich vor allem fürchtete" über den judenhänselnden Schüler und den verbindungsangehörigen Physikstudenten (wobei die "Neuteutonia" sein ganzes weiteres Leben beeinflusst) bis zum Papierfabrik-Erben und "treu sorgenden" Ehemann. Der Roman macht auch deutlich, mit welcher Meisterhaftigkeit Mann zu erzählen versteht. "Der Untertan" ist ein großer Roman und mehr noch: er zählt zu den bleibenden Erziehungsbüchern der deutschen Literatur.