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Shakespeares Königsdramen

Das Drama an Shakespeares Dramen ist oft ein persönliches: Man nimmt sich das ganze Leben lang vor, sie eines Tages zu lesen… und tut es dann doch nicht. Urs Widmer hat nicht nur Shakespeares Königsdramen gelesen, er hat sie auch für alle kurz und wunderbar spannend nacherzählt. Und so nebenbei große Literatur in kleine erzählerische Kostbarkeiten verwandelt.
Portrait
Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. Danach arbeitete er als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. 1968 wurde er mit seinem Erstling, der Erzählung ›Alois‹, selbst zum Autor. In Frankfurt rief er 1969 zusammen mit anderen Lektoren den ›Verlag der Autoren‹ ins Leben. Für sein umfangreiches Werk wurde er u.a. mit dem >Heimito-von-Doderer-Literaturpreis< (1998) sowie dem >Friedrich-Hölderlin-Preis< der Stadt Bad Homburg (2007) ausgezeichnet. Urs Widmer starb 2014 in Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 168
Erscheinungsdatum 22.07.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23735-1
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,2/11,6/1,8 cm
Gewicht 160 g
Auflage 1
Illustrator Paul Flora
Buch (Taschenbuch)
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Zu viel des Guten
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 28.12.2006
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mit diesem Werk wollte Urs Widmer zu viel des Guten. Er machte sich an einen wirklich großen Stoff heran und versuchte die Königsdramen (Richard II, Heinrich IV (alle zwei Teile), Heinrich V, Heinrich VI (alle drei Teile), Richard III, Heinrich VIII und Johann) von William Shakespeare in Prosa zu übersetzen. Sprachlich und st... Mit diesem Werk wollte Urs Widmer zu viel des Guten. Er machte sich an einen wirklich großen Stoff heran und versuchte die Königsdramen (Richard II, Heinrich IV (alle zwei Teile), Heinrich V, Heinrich VI (alle drei Teile), Richard III, Heinrich VIII und Johann) von William Shakespeare in Prosa zu übersetzen. Sprachlich und stilistisch stellt Widmer die verschiedenen Stücke sehr unterschiedlich dar, was beweist welch großes Repertoire er hat. Trotz der großen Vielfalt ist die Darstellung immer kunstvoll und interessant. Allerdings muss man gerade bei der Betrachtung der unterschiedlichen Stile zu dem Schluss kommen, dass der kunstvollen Ausformung der Prosa das Hauptaugenmerk gewidmet wurde. Berücksichtigt man nun noch, dass der Text mit netto knapp 150 Seiten Text für jedes Werk gerade mal 15 Seiten Platz hat, so kann man sich leicht vorstellen, dass sowohl die Personendarstellung als auch die Handlung zu kurz kommen. Selbstredend ist an eine Entwicklung der Personen gar nicht erst zu denken. Auf so wenig Raum kann man bestenfalls eine Inhaltsangabe wiedergeben - nicht jedoch dem Anspruch Shakespeare in Prosa zu übersetzen gerecht werden. Natürlich ist es Widmer gelungen eine wirklich prosaische Inhaltsangabe zu schaffen, aber es bleibt eben eine Inhaltsangabe.