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Die Arbeit der Nacht

Roman

(27)

Wie lebt man in einer menschenleeren Welt?

Jonas ist allein. Und zwar ganz allein. Von einem Tag auf den anderen. Zunächst ist es für Jonas ein Morgen wie jeder andere. Dass die Zeitung nicht vor der Tür liegt, ist noch nicht beunruhigend. Doch als Radio, Fernsehen und Internet nur undeutlich rauschen, beginnt er sich zu wundern. Er verlässt die Wohnung: und ist allein. Es beginnt eine Expedition, die Jonas mit den elementaren Fragen menschlicher Existenz konfrontiert. Thomas Glavinic hat einen Albtraum in die literarische Realität geholt. Ein gewagter und suggestiver Roman.

Portrait
Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren und arbeitet seit 1991 als freier Schriftsteller. 1998 erschien sein viel beachtetes Debüt ›Carl Haffners Liebe zum Unentschieden‹, das vom ›Daily Telegraph‹ zum Buch des Jahres gewählt wurde. 2001 folgte der Roman ›Der Kameramörder‹, für den Glavinic mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere Romane folgten. Thomas Glavinics Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien ›Unterwegs im Namen des Herrn‹. Er lebt in Wien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 01.10.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13694-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/2,5 cm
Gewicht 326 g
Buch (Taschenbuch)
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„Surreale Endzeit-Literatur“

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Wie ein Horrorroman beginnt "Die Arbeit der Nacht" : Der 35-jährige Jonas erwacht eines Morgens in Wien - und ist allein auf der Welt. Menschen, Tiere, alle sind über Nacht verschwunden.
Glavinics Roman bietet aber mehr als eine vordergründiger Horrrorstory, er ist eine spannende psychologische Studie über einen Menschen in einer leeren Welt, geschrieben in einer sachlichen, fast emotionslosen Sprache.
Ich habe diese ungewöhnliche Geschichte mit großem Genuss gelesen !
Wie ein Horrorroman beginnt "Die Arbeit der Nacht" : Der 35-jährige Jonas erwacht eines Morgens in Wien - und ist allein auf der Welt. Menschen, Tiere, alle sind über Nacht verschwunden.
Glavinics Roman bietet aber mehr als eine vordergründiger Horrrorstory, er ist eine spannende psychologische Studie über einen Menschen in einer leeren Welt, geschrieben in einer sachlichen, fast emotionslosen Sprache.
Ich habe diese ungewöhnliche Geschichte mit großem Genuss gelesen !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
12
8
6
1
0

Albtraum!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.09.2013

Jonas erwacht und stellt fest, dass er ganz allein auf dieser Welt ist. Kein Radio, kein Fernsehen, kein Auto das fährt, kein Mensch auf der Straße. Er setzt sich ins Auto und fährt durch menschleere Landschaften. Diese Fahrt wirft ihn auf die elementaren Fragen der menschlichen Existenz zurück. "Ein... Jonas erwacht und stellt fest, dass er ganz allein auf dieser Welt ist. Kein Radio, kein Fernsehen, kein Auto das fährt, kein Mensch auf der Straße. Er setzt sich ins Auto und fährt durch menschleere Landschaften. Diese Fahrt wirft ihn auf die elementaren Fragen der menschlichen Existenz zurück. "Ein kafkaesker Albtraum".

Für Fortgeschrittene Hörer
von Dorothea Rose aus Frankfurt am 19.07.2012
Bewertet: Hörbuch (CD)

Der Sprecher bekommt bei dieser Lesung die vollen fünf Punkte. Er schafft es, dass auch ein Flüstern wie Schreien klingt und die düstere Atmosphäre doch nie ins Depressive oder Irreale abgleitet. Die Geschichte erinnert mich an Psalm 103 Vers 15/16: Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht... Der Sprecher bekommt bei dieser Lesung die vollen fünf Punkte. Er schafft es, dass auch ein Flüstern wie Schreien klingt und die düstere Atmosphäre doch nie ins Depressive oder Irreale abgleitet. Die Geschichte erinnert mich an Psalm 103 Vers 15/16: Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist er nimmer da, und ihre Stätte kennt er nicht mehr. Ob der Leere (in der Geschichte) wandern die Gedanken schon mal ab. Für mich die spannendste Frage: Wie wäre eine Frau mit der Situation umgetgangen? Hier von mir vier Punkte.

Großartig
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 08.02.2012

Ein Mensch bleibt überraschend vollkommen alleine zurück. Er sucht nach einem Gegenüber , stellt Kameras auf und filmt zunächst die leere Stadt. Mit fortschreitender Zerrütung des Einsamen konzentriert sich alles auf das geheimnisvolle und immer bedrohlicher werdende Innere des Protagonisten. Es ist ein großartiger Roman, der mich tief beeindruckt... Ein Mensch bleibt überraschend vollkommen alleine zurück. Er sucht nach einem Gegenüber , stellt Kameras auf und filmt zunächst die leere Stadt. Mit fortschreitender Zerrütung des Einsamen konzentriert sich alles auf das geheimnisvolle und immer bedrohlicher werdende Innere des Protagonisten. Es ist ein großartiger Roman, der mich tief beeindruckt hat.