Sturmflutnacht

Ein Nordsee-Krimi

Andrea Weil

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Beschreibung

Am Morgen nach einer Sturmflut wird ein Pferd samt Reiterin tot am Strand angespült. Marietta soll sich in die Nordsee gestürzt und umgebracht haben. Doch Kaja, Besitzerin des Reithofs, glaubt nicht daran. Sie kannte Marietta, die gerade mit ihrem Erstlingsroman einen Überraschungserfolg gefeiert hat, als echte Pferdeliebhaberin. Der Polizei traut Kaja nicht über den Weg, also folgt sie ihrem Bauchgefühl und fängt an, eigene Ermittlungen anzustellen. Dabei sticht sie in ein Wespennest aus Vertrauensbruch, Neid und Gier.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 250 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.05.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783962153922
Verlag Edel Elements
Dateigröße 1576 KB
Verkaufsrang 73742

Kundenbewertungen

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Kaja und die Sturmflutnacht
von einer Kundin/einem Kunden am 06.07.2021

Herrlich der Einstieg, in dem mir die Nordsee förmlich auf der Haut peitscht. Danach geht es ruhig weiter - ich mag diese Geschichten, in denen der Leser den Alltag der Hauptfiguren kennenlernt. Zuerst spricht alles für einen Unfall. Eine Frau galoppiert durch eine Sturmflutnacht- später werden ihr Pferd und sie tot am Strand g... Herrlich der Einstieg, in dem mir die Nordsee förmlich auf der Haut peitscht. Danach geht es ruhig weiter - ich mag diese Geschichten, in denen der Leser den Alltag der Hauptfiguren kennenlernt. Zuerst spricht alles für einen Unfall. Eine Frau galoppiert durch eine Sturmflutnacht- später werden ihr Pferd und sie tot am Strand gefunden. Kaja, die Heldin, ist burschikos, spontan, mitunter auch unüberlegt – trotzig - und vor allem geprägt durch ihre Herkunft: Eine Rebellentochter aus gutbürgerlichem Haus mit klaren Feindbildern – da wären etwa die Bullen, Kapitalistenschweine und die ganzen anderen bourgeoisen oder auch nur neugierigen Nervensägen bzw. Mitmenschen. Oft und gerne lässt sie abfällige Kommentare vom Stapel. An ihr werden sich die Geister scheiden - mir hat Kaja gefallen -denn trotz ihrer rauen Schale blitzen in ihren Handlungen immer wieder Mitgefühl und Empathie durch und sie offenbart einen weichen Kern für die wenigen Menschen, die sie schätzt. Der Fall selbst hat mir gefallen. Das Mordopfer hatte ihr Pferd in dem literarischen Reiterhof Kajas untergebracht. Die Nebenfiguren, Kalle, Vera, die Teilnehmer des literarischen Kreises, oder auch die fleißigen Mädels, die Kaja helfen, fand ich durchweg gut. Besonders mochte ich die coole Kommissarin, die Kajas pampige Art gelassen weggesteckt hat - und nicht zu vergessen . die Pferde. Alles echte Persönlichkeiten. Ich fand es spannend, mitzuverfolgen, wie Kaja nach der Beerdigung Mariettas zu der Erkenntnis kommt, dass der Tod der jungen Frau absichtlich herbeigeführt wurde. Ein Hinweis baut auf den anderen logisch auf – für mich blieb das Buch durchgehend spannend und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Auch der bildhafte Stil der Autorin hat mir sehr zugesagt. Allerdings fand ich es schade, dass nur sehr milde an Kajas Grundfesten gekratzt wurde. Vielleicht im nächsten Roman mit ihr? Wer Heldinnen mag, die anecken, rebellisch sind und etwas gegen Autoritäten haben, der ist hier richtig. Am besten, ihr ladet die Leseprobe auf euren Reader und entscheidet selbst, ob ihr Kaja mögt. Ich fürchte, wer mit ihr Probleme hat, wird das Buch nicht so genießen können wie ich.

Nordsee, Pferde und ein Mord
von einer Kundin/einem Kunden aus Eckersdorf am 24.06.2021

Ein tolles Buch, welches einen gut zu lesenden, leichten Schreibstil hat. Für mich allerdings kein allzu spannender Krimi, da ich mit der Hauptfigur so gar nicht warm geworden bin. Ich würde dieses Buch auch eher als Young Adult Cosy Crime bezeichnen, da der Hauptteil es Buches sich um Pferde, einen Pferdehof und junge Erwachsen... Ein tolles Buch, welches einen gut zu lesenden, leichten Schreibstil hat. Für mich allerdings kein allzu spannender Krimi, da ich mit der Hauptfigur so gar nicht warm geworden bin. Ich würde dieses Buch auch eher als Young Adult Cosy Crime bezeichnen, da der Hauptteil es Buches sich um Pferde, einen Pferdehof und junge Erwachsene dreht und auch diese Problematiken behandelt. Wie zum Beispiel, Eifersucht, Outing, Selbstfindung, Freundschaft und Ähnliches. Kaja als Hauptfigur und Pseudeermittlerin hat eine fragliche Vergangenheit und beginnt an der Nordsee mit ihrem Freund ein neues Leben, welches ein Pferdehof ist. Sie gibt u.a. Reitstunden und leitet eine Hobbyschriftstellergruppe, die sich wöchentlich trifft. In einer Sturmnacht wird eines ihrer Mitglieder tot inkl. Pferd am Deich aufgefunden. Kaja glaubt allerdings nicht an einen Unfall und beginnt nachzuforschen. Über Kaja erfährt man nur Bröckchenweise etwas über ihre Vergangenheit, sie ist speziell und anderen gegenüber oft ungehalten, was mich oft im Buch nervte und mich auch nicht richtig mitreißen konnte. Erwachsen kam sie nie rüber, auch gegenüber der Polizei nicht. Ich denke dass dieses Buch ideal für Pferdefans ist. Sehr gut zu lesen sich für junge Erwachsene, die gerne auch mal Krimiluft schnuppern wollen. Da ich es versucht habe aus Sicht junger Leser zu beurteilen, bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

netter Krimi mit Macken
von einer Kundin/einem Kunden aus Rendsburg am 10.06.2021

„Ein Meer, dass nicht gelegentlich damit drohte, einen vom Deich zu pflücken und mit sich zu reißen, war für Kaja kein Meer.“ (erster Satz) Dieser erste Satz hat mich sofort gefangen genommen. Auch ich liebe es, wenn der Wind einem die Haare ins Gesicht pustet und man das Salz auf den Lippen schmeckt. Der Autorin ist es geglück... „Ein Meer, dass nicht gelegentlich damit drohte, einen vom Deich zu pflücken und mit sich zu reißen, war für Kaja kein Meer.“ (erster Satz) Dieser erste Satz hat mich sofort gefangen genommen. Auch ich liebe es, wenn der Wind einem die Haare ins Gesicht pustet und man das Salz auf den Lippen schmeckt. Der Autorin ist es geglückt, die Stimmung einer Sturmflut einzufangen und in Worte zu fassen. Zudem gab es in diesem Roman viele interessante Informationen über Nordfriesland, was zeigt, dass die Autorin gut recherchiert hat. Die Region ist sehr bildhaft beschrieben, so dass ich sie direkt vor meinem inneren Auge hatte. Leider hat mich die Geschichte nicht in seinen Bann gezogen. Die junge Marietta soll sich mit ihrer Schimmelstute Mira während einer Sturmflutnacht in die Fluten gestürzt haben, doch Kaja, die Besitzerin des Reiterhofes Sturmwolke, mag dies nicht so recht glauben. Sie stellt auf eigene Faust Ermittlungen an und bringt sich damit in Gefahr. Kaja hat ihren Reiterhof nach den ersten Pferdebuch benannt, welches sie als junges Mädchen gelesen hat. Neben Reitunterricht und der Pensionspferdehaltung und verdient Kaja ihr Geld, mit dem abhalten von einer Autorengruppe. Sie trifft sich einmal in der Woche mit angehenden Autoren, um über ihre Werke zu sprechen. Marietta war Teil dieser Gruppe und hatte gerade ihr erstes Buch erfolgreich veröffentlicht. Deshalb war es für Kaja nicht verständlich, warum Marietta sich in die Fluten gestürzt haben soll. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf ein Wespennest aus Vertrauensbruch, Neid und Gier. Mit der Protagonistin Kaja bin ich nicht warm geworden, ich war teilweise von ihr genervt und fand ihr Verhalten nicht nachvollziehbar und teilweise fahrlässig. Ich habe mich teilweise beim Lesen an einen „Pferderoman für junge Mädchen“ erinnert gefühlt.

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