Wenn nichts ist, wie es scheint

Angelika Godau

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Beschreibung

Seine Freundin, Oberkommissarin Kühn, will Abstand, da kommt Detektiv Menke der Anruf aus Zweibrücken wie gerufen. Ein Hundehasser legt in der Stadt Giftköder aus und Tierärztin Hella Labrius will dem ein Ende machen. Kaum angekommen, stolpert Menke bereits auf dem schönen Herzogplatz über einen Toten.

Wer ist der Unbekannte, den auch Thomas Füßler, Fotograf der Rheinpfalz, noch nie gesehen hat. Als dann seine Auftraggeberin entführt wird, dafür seine Freundin auftaucht, wird's eng für Menke. Zum Glück hat er seinen Dackel Alli, der ihn wieder einmal vor sich selbst bewahrt ...

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 274
Erscheinungsdatum 01.07.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-940627-32-2
Verlag Dirk-Laker-Verlag
Maße (L/B/H) 18,6/12,3/1,3 cm
Gewicht 352 g
Auflage 1
Verkaufsrang 26070

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Was will der Täter wirklich?
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 22.07.2021

„...Verstohlen schaute er sich um, bevor er eines der sorgfältig präparierten Fleischbällchen aus der Tasche zog, um es hinter einem Baum zu deponieren. Für Menschen fast unsichtbar, aber für Hundenasen keine Herausforderung….“ Mit diesen Sätzen beginnt ein spannender Krimi. Detlev Menke, der diese Geschichte erzählt, ist Pri... „...Verstohlen schaute er sich um, bevor er eines der sorgfältig präparierten Fleischbällchen aus der Tasche zog, um es hinter einem Baum zu deponieren. Für Menschen fast unsichtbar, aber für Hundenasen keine Herausforderung….“ Mit diesen Sätzen beginnt ein spannender Krimi. Detlev Menke, der diese Geschichte erzählt, ist Privatdetektiv in Bad Dürkheim. Seine Freundin. Oberkommissarin Tabea Kühn, wollte eine Auszeit. Deshalb kam der Anruf von der Tierärztin Hella für Detlev gerade richtig. Die beiden kennen sich von früher. Hella möchte, dass Detlev denjenigen findet, der den Hunden die Hackbällchen serviert. Ihr eigener Labrador war selbst Opfer. Die Geschichte lässt sich gut lesen. Der Schriftstil ist abwechslungsreich. Detlev reist mit seinem Dackel Alli an. Den charakterisiert er so: „...Charmant, stur, verfressen und zur Selbstüberschätzung neigend….“ Verfressen ist ein Problem, denn Hackbällchen würde er sicher nicht verschmähen. Als Alli Hellas irischen Wolfshund kennenlernt, ist er hin und weg. Plötzlich interessiert ihn nicht nur Futter. Die humorvollen Szenen mit den Hunden lockern die Geschichte gekonnt auf. Detlevs Ermittlungen kommen nicht so richtig in die Gänge. Der Täter ist raffiniert. Und dann findet Detlev eines Morgens auch noch einen Toten auf einer Bank. Im Gegensatz zur Polizei kenne ich dessen Vorgeschichte. Der Fall landet bei Hauptkommissarin Sarah Schmidt. Die Frau ist gerade aus Köln nach Kaiserslautern versetzt wurden Obwohl mir der Kölner Dialekt nicht mehr ganz unbekannt ist, hatte ich bei einigen ihrer Sprüche echt Verständnisprobleme. Das ging allerdings ihren Kollegen genauso. Von einem stammt die folgende Bemerkung: „...Seit ein paar Wochen erst, kommt aus Köln, liebt Karneval und das fürchterliche Gesöff, das da als Bier durchgeht...“ Nicht nur im Prolog, auch an anderen Stellen lässt die Autorin den Täter zu Wort kommen. Dabei wird deutlich, dass die Hunde nur Mittel zum Zweck sind. Sein eigentliches Interesse liegt auf einer ganz anderen Ebene. Amüsant wird es auch, wenn sich Detlev mit seiner Schwester oder seiner Freundin über das Verhältnis zwischen Mann und Frau unterhält. Ich könnte den Armen fast bedauern, aber nur fast. Wie sagt Wiebke so schön? „...Du hast nicht den leisesten Plan, was Frauen wollen. Ich weiß nicht, ob es dir schon mal aufgefallen ist, aber wir leben nicht im 19. Jahrhundert. Die Ehe ist nicht mehr das alleinige Ziel von Frauen...“ Als vor der Tür von Hella ein Paket liegt, werden Tabea, die mittlerweile nach Zweibrücken gekommen ist, die Zusammenhänge klar. Plötzlich nehmen die Ermittlungen Fahrt auf. Endlich gibt es auch Anwohner, die ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen.

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