Das Lächeln der Toten

Jörg Riese

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Beschreibung

Eine junge Studentin wird erschossen, ihre Mitbewohnerin entdeckt die Leiche in der gemeinsamen Wohnung. Bei der Besichtigung des Tatorts staunt Kommissar Hardenberg: Die Tote lächelt.
Damit nicht genug, am Tag darauf findet eine Spaziergängerin die Leiche eines Rentners, ermordet auf dieselbe Art und Weise – und auch er lächelt. Eine Verbindung zwischen beiden Toten scheint es zunächst nicht zu geben und so rätselt Hardenberg, ob und wenn ja, wie die beiden Morde zusammenhängen.
Die kriminaltechnische Untersuchung bestätigt: Das tödliche Projektil kam in beiden Fällen aus derselben Waffe. Doch erst der Besuch eines alten Freundes lenkt seine Blicke in die richtige Richtung. Die Hilfe der cleveren jungen Hauptzeugin und ihrer seltsamen Familie beschleunigt zwar die Aufklärung, bringt jedoch auch neue Probleme. Es geht um noch anderes als die Aufklärung eines Doppelmords, das wird ihm vage bewusst. Doch um was und wie viel mehr, erkennt er in Teilen zu spät.

Er lebt mit seiner Ehefrau und seinen drei erwachsenen Kindern in Düsseldorf. Der Diplom-Designer war lange Zeit als Illustrator und Art-Director tätig.

Jetzt arbeitet er im öffentlichen Dienst.

Mit dem Schreiben hatte er schon während des Studiums begonnen und bis heute nicht damit aufgehört. Am Anfang war das was er aufs Papier gebracht hat, nur für die eigene Schublade. Später hat er angefangen, seine Werke mit der Welt zu teilen. Eine Lebenskrise ereignete sich und das Schreiben wurde zur Therapie.

Erst unter dem Pseudonym »Jan Pieter Reus« in der »Noir Anthologie 1« (Deutscher Phantastikpreis 2019), dann eine weitere Kurzgeschichte, eine Coming-of-age-Story, die die Grundlage für einige wichtige Charaktere der jetzigen Geschichte bildet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Tribus Verlag
Seitenzahl 356
Altersempfehlung 18 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 05.05.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7541-1674-6
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 2/12,5/2 cm
Gewicht 417 g
Auflage 1

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Momente der Einsicht
von einer Kundin/einem Kunden am 01.07.2021

Eine junge Frau wird von ihrer besten Freundin tot in der gemeinsamen Wohnung aufgefunden, aus der Distanz erschossen, Motiv unklar. Zunächst ist die Freundin und Hauptzeugin bestürzt, fassungslos und entsetzt, in ihrer Trauer gefangen, in einem Maß, wie es die ermittelnden Beamten kaum je erlebt haben. Doch dann findet sie ihre... Eine junge Frau wird von ihrer besten Freundin tot in der gemeinsamen Wohnung aufgefunden, aus der Distanz erschossen, Motiv unklar. Zunächst ist die Freundin und Hauptzeugin bestürzt, fassungslos und entsetzt, in ihrer Trauer gefangen, in einem Maß, wie es die ermittelnden Beamten kaum je erlebt haben. Doch dann findet sie ihre eigene Methode der Trauerbewältigung und wird erst zum Problem, dann zur Konkurrenz und letztlich zur Hilfe für die Polizei bei der Aufklärung des Falles, eines Falles, der sich zudem noch ausweitet, denn bald gibt es einen zweiten Toten. Ein insgesamt doch recht ungewöhnlicher Krimi ist das. Der eigentliche Fall, die Frage nach dem „Wer?“, ist relativ schnell gelöst, doch wo andere Kriminalromane enden, beginnt dieser hier praktisch von Neuem. Es geht mehr um die Frage nach dem „Warum?“, die Frage nach den Motiven, nicht nur beim Täter, sondern auch beim Hauptermittler und vor allem bei der jungen Hauptzeugin, die im Lauf der Geschichte mehr und mehr zur Protagonistin wird. Das Ganze besitzt weitaus mehr psychologische und vor allem philosophische Tiefe, als bei Kriminalgeschichten sonst üblich, den „Moment der Einsicht“, den gibt es hier gleich mehrfach. Selbst die Schilderung des Sterbens (ja, hier wird klar unterschieden zwischen Sterben und Tod) wirkte auf mich nie voyeuristisch und effektheischend, sondern irgendwie, ja, mitfühlend, einfühlsam, beinahe poetisch, dabei bleibt die Sprache immer gut verständlich. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, einige der Dialoge regen gleichzeitig zum Nachdenken wie zum Schmunzeln an. Zwei Tage, und ich hatte die ca. 350 Seiten durch.


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