Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Roman. Alle Toten fliegen hoch, Teil 3

Alle Toten fliegen hoch Band 3

Joachim Meyerhoff

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Beschreibung

Joachim Meyerhoffs Bestseller im attraktiven Geschenkbuchformat.

Mit zwanzig wird der Erzähler unerwartet auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern. Die Tage der ehemaligen Schauspielerin und des emeritierten Professors für Philosophie sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Dem Erzähler entgeht nicht, dass auch sie gegen eine große Leere ankämpfen, während er auf der Bühne sein Innerstes nach außen kehren soll und dabei fast immer grandios versagt.

Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, war vierzehn Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch« trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt. 2018 erhielt er für sein Prosawerk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor. Seit 2019 ist Joachim Meyerhoff Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 09.09.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-00189-1
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B) 14,4/9,2 cm
Auflage 1. Auflage

Weitere Bände von Alle Toten fliegen hoch

Buchhändler-Empfehlungen

Bianca Werner, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Für mich der schwächste Teil der Reihe, wobei hier eh andere Maßstäbe gelten. Selbst ein schwacher Meyhoff ist immer noch super. Die ganzen Schauspielschulkollegen haben einfach nicht so viel Tiefgang. Das Leben mit seinen Großeltern ist in allen Facetten ist zum schreien schön!

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Gießen

Ich habe die Bücher nicht chronologisch gelesen, was dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch tut. Hier steht die Schauspielausbildung, aber noch viel mehr die aussergewöhnlichen Grosseltern des Autors im Mittelpunkt. Einfach richtig gut erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Unbedingt als Live-Hörbuch anhören
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 18.10.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das digitale Hörbuch ist stark auf dem Vormarsch, und dieses hier ist ein prima Beispiel für die absolute Bereicherung, die ein gesprochenes Buch sein kann. Begleitung beim Zeichnen, Malern, Motorrad schrauben. Gesellschaft beim Gemüse schnippeln, Socken stricken, Hemden bügeln, Fenster putzen, bei solitären Autofahrten usw., us... Das digitale Hörbuch ist stark auf dem Vormarsch, und dieses hier ist ein prima Beispiel für die absolute Bereicherung, die ein gesprochenes Buch sein kann. Begleitung beim Zeichnen, Malern, Motorrad schrauben. Gesellschaft beim Gemüse schnippeln, Socken stricken, Hemden bügeln, Fenster putzen, bei solitären Autofahrten usw., usw. /// “Alle Toten fliegen hoch” – schon der erste, der Amerika-Band, war ein wunderbarer Hörgenuss, so lustig und später dann so traurig. Die so richtig entsetzliche Lücke ist jetzt, dass “Wann wird es jemals wieder so wie es nie war” momentan nicht als Hör-Version zu haben ist. Bitte dringend um Abhilfe! Meyerhoff schafft es immer wieder, sich als kompletten Loser darzustellen, dabei weiß doch jeder: weit entfernt. Er hat eine so tolle sonore Stimme (“so schön” sagte ja schon die Gesangslehrerein auf der Schauspielschule); man ist sofort betört und hört ihm ungemein gerne zu. Vor allem bei dieser Live-Aufnahme. Wenn er bei den äußerst seltenen Versprechern dann über sich selbst lacht, ist das ein unangefochtener Sympathie-Bonus. Es gibt überhaupt viel zu lachen. Diese Großeltern in ihrer Münchner Villa! Zum Glück wurde den beiden dank ihres Enkels dieses einmalige Denkmal gesetzt. Ich glaube, ich werde das mal entrüstete, mal herzliche “Mon!” und “Herrschaftszeiten!” nie vergessen können.

Es ist eine Homage an die Großeltern und eine geniale Einführung in den Beruf des Schauspielers!
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 27.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Da sage noch einer:Schauspieler sind dumm.-Ich darf das sagen,ich bin selbst Schauspielerin. Joachim Meyerhoff ist ein wirklich begabter Schriftsteller und wunderbarer Geschichtenerzähler,dazu mit einer sehr guten Portion Humor(ich mußte an einigen Stellen laut lachen),und gleichzeitig schafft er es mit seiner liebevollen Art ... Da sage noch einer:Schauspieler sind dumm.-Ich darf das sagen,ich bin selbst Schauspielerin. Joachim Meyerhoff ist ein wirklich begabter Schriftsteller und wunderbarer Geschichtenerzähler,dazu mit einer sehr guten Portion Humor(ich mußte an einigen Stellen laut lachen),und gleichzeitig schafft er es mit seiner liebevollen Art ,den Leser in eine sich wärmende,melancholische Atmosphäre zu verabschieden!Es ist eine Homage an die Großeltern und eine geniale Einführung in den Beruf des Schauspielers!

Ach, diese Lücke
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 19.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im August erhielt ich den ersten von sechs Teilen "Alle Toten fliegen hoch". Seitdem habe ich die bisher er- schienenen Bände gelesen und bin Joachim-Meyerhoff-süchtig. Was für eine Entdeckung! Ein Menschenkenner, der Erlebtes mit leichter Hand serviert. Erst, wenn man eine Pause macht, merkt man, wie eigene Erfahrungen auftau... Im August erhielt ich den ersten von sechs Teilen "Alle Toten fliegen hoch". Seitdem habe ich die bisher er- schienenen Bände gelesen und bin Joachim-Meyerhoff-süchtig. Was für eine Entdeckung! Ein Menschenkenner, der Erlebtes mit leichter Hand serviert. Erst, wenn man eine Pause macht, merkt man, wie eigene Erfahrungen auftauchen und durch JF eine neue Wertigkeit erlangen. Man lacht mit ihm, aber nie über ihn. Seine Selbstironie und die Prise Sarkasmus lassen das nicht zu. Eins fehlt mir: Die Fortsetzung... Ilse Lodd


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