Eine berührbare Frau

Das atemlose Leben der Künstlerin Eva Hesse

(1)
Die erste umfassende Biografie einer der wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts

Ihre Schönheit betörte die Männer, und ihre Werke berühren die Menschen. Ängste überschatteten ihr Leben, Depressionen besiegte sie mit ihrer Stärke. Ihre Kunst macht sie unsterblich, und Eva Hesses Skulpturen sind heute Millionen wert. Als Kind von den Nazis vertrieben, aufgewachsen in New York, mit vierunddreißig Jahren gestorben: Eine deutsch-jüdische Biografie – und die Sehnsucht einer jungen Frau nach Ruhm und der großen Liebe.

Portrait
Michael Jürgs war u.a. Chefredakteur von Stern und Tempo und hat sich als Biograph einen Namen gemacht. Seine Lebensbeschreibungen Der Fall Romy Schneider, Der Fall Axel Springer, Gern hab’ ich die Frau’n geküsst (über Richard Tauber), Bürger Grass und Eine berührbare Frau (über Eva Hesse) wurden ebenso Bestseller wie Die Treuhänder, Der kleine Frieden im Großen Krieg (2003) und Der Tag danach. Zusammen mit der Journalistin und TV-Moderatorin Angela Elis legte er das Pamphlet Typisch Ossi, typisch Wessi vor. Viel Anerkennung bekam er für seine Bilanz der deutschen Einheit Wie geht's, Deutschland? (2008) und für seine Geschichte des Bundeskriminalamts BKA. Die Jäger des Bösen (2011) und Codename Hélène: Churchills Geheimagentin Nancy Wake und ihr Kampf gegen die Gestapo in Frankreich (2012); seine Streitschrift Seichtgebiete (2009) verkaufte sich über 100.000mal. Er ist Co-Autor vieler Fernsehdokumentationen, die nach seinen Büchern gedreht wurden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 381
Erscheinungsdatum 11.08.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-15509-5
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/2,8 cm
Gewicht 332 g
Abbildungen 16 Seiten farbige Bildteil plus durchgehend schwarzweisse Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen, farbige Illustrationen
Buch (Taschenbuch)
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„Das atemlose Leben der Künstlerin Eva Hesse“

Sieghard Pönisch, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Eva Hesse war mir aus Büchern über moderne Kunst bekannt. Man denkt an die vielen Richtungen wie Konzeptkunst, Minimalismus, abstrakter Expressionismus und eben die ganze aufregende Nachkriegszeit. Von ihr hatte ich einige dreidimensionale Arbeiten - zarte Gebilde, spinnwebenhafte Fäden, Fiberglasröhren, Bahnen aus Baumwollgewebe - im Gedächtnis. Faszinierende Kunstobjekte, die sich im Licht unendlich wandeln können. Als ich M. Jürgs Biografie entdeckte, war mein Interesse sofort geweckt. Mit Akribie und großem Einfühlvermögen recherchiert, berichtet er von einem Leben, daß sich nicht auf vorgelebten Wegen entwickeln konnte. Die Erlebnisse als jüdisches Kind in Nazideutschland überschatten ihr Leben. Angst und Kopfschmerzen werden zu ständigen Begleitern. Ihr Hinterfragen des Lebens führt sie zur Kunst. Sie fühlt instinktiv, daß sie letztendlich nur darin einen Halt finden kann. Und sie hat das Talent dazu. Eine weitere Stütze sind ihr die Tagebücher. Sie schreibt alles auf, vertraut sich dem Papier an. Nach dem Erkennen Ihrer Möglichkeiten verfolgt sie mit ihrer ganzen Kraft das Ziel , als Künstlerin bekannt zu werden. Inzwischen Amerikanerin, lebt sie mit ihrer Familie in New York und hier entsteht in den Nachkriegsjahren gerade die Kunstmetropole der Zeit. Hier ist sie richtig. Sie versucht sich als Malerin und Bildhauerin in der von Männern dominierten Kunstszene zu behaupten. Oft wird sie nur als sehr schöne Frau wahrgenommen, ihre Meinung zu Kunstfragen wird nicht ernstgenommen. Aber sie arbeitet rastlos, keine Widrigkeiten können sie abhalten. Nach und nach stellen sich kleine Erfolge ein. Sie findet Freunde unter den Großen der Kunst, man erkennt sie an. Aber nun soll ihr kurzes Leben schon elend zu Ende gehen. Der Gehirntumor läßt sich nicht mehr bekämpfen. Kurz vor ihrem Tod erhält sie die neueste Ausgabe des "Artforum", in New York das tonangebende Kunstmagazin, und ihre Skulptur Contingent auf der Titelseite. Das ist der große Durchbruch. Sie ist berühmt, sie hat die Sterne berührt.
Ich kann das Buch allen Biografie-Lesern empfehlen, besonders an Frauenschicksalen interessierten Lesern. Hat man noch Interesse an Bildender Kunst, wird sich das Buch von Michael Jürgs bleibend einprägen.
Eva Hesse war mir aus Büchern über moderne Kunst bekannt. Man denkt an die vielen Richtungen wie Konzeptkunst, Minimalismus, abstrakter Expressionismus und eben die ganze aufregende Nachkriegszeit. Von ihr hatte ich einige dreidimensionale Arbeiten - zarte Gebilde, spinnwebenhafte Fäden, Fiberglasröhren, Bahnen aus Baumwollgewebe - im Gedächtnis. Faszinierende Kunstobjekte, die sich im Licht unendlich wandeln können. Als ich M. Jürgs Biografie entdeckte, war mein Interesse sofort geweckt. Mit Akribie und großem Einfühlvermögen recherchiert, berichtet er von einem Leben, daß sich nicht auf vorgelebten Wegen entwickeln konnte. Die Erlebnisse als jüdisches Kind in Nazideutschland überschatten ihr Leben. Angst und Kopfschmerzen werden zu ständigen Begleitern. Ihr Hinterfragen des Lebens führt sie zur Kunst. Sie fühlt instinktiv, daß sie letztendlich nur darin einen Halt finden kann. Und sie hat das Talent dazu. Eine weitere Stütze sind ihr die Tagebücher. Sie schreibt alles auf, vertraut sich dem Papier an. Nach dem Erkennen Ihrer Möglichkeiten verfolgt sie mit ihrer ganzen Kraft das Ziel , als Künstlerin bekannt zu werden. Inzwischen Amerikanerin, lebt sie mit ihrer Familie in New York und hier entsteht in den Nachkriegsjahren gerade die Kunstmetropole der Zeit. Hier ist sie richtig. Sie versucht sich als Malerin und Bildhauerin in der von Männern dominierten Kunstszene zu behaupten. Oft wird sie nur als sehr schöne Frau wahrgenommen, ihre Meinung zu Kunstfragen wird nicht ernstgenommen. Aber sie arbeitet rastlos, keine Widrigkeiten können sie abhalten. Nach und nach stellen sich kleine Erfolge ein. Sie findet Freunde unter den Großen der Kunst, man erkennt sie an. Aber nun soll ihr kurzes Leben schon elend zu Ende gehen. Der Gehirntumor läßt sich nicht mehr bekämpfen. Kurz vor ihrem Tod erhält sie die neueste Ausgabe des "Artforum", in New York das tonangebende Kunstmagazin, und ihre Skulptur Contingent auf der Titelseite. Das ist der große Durchbruch. Sie ist berühmt, sie hat die Sterne berührt.
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