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Menschenkind / Black Dagger Bd.7

Roman

Black Dagger Band 7

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Taschenbuch
Sie sind eine der geheimnisvollsten Bruderschaften, die je gegründet wurden: die Gemeinschaft der BLACK DAGGER. Und sie schweben in tödlicher Gefahr: Denn die BLACK DAGGER sind die letzten Vampire auf Erden, und nach jahrhundertelanger Jagd sind ihnen ihre Feinde gefährlich nahe gekommen. Doch Wrath, der ruhelose, attraktive Anführer der BLACK DAGGER, weiß sich mit allen Mitteln zu wehren -
Portrait
J. R. Ward ist in den USA eine der erfolgreichsten Bestseller-Autorinnen für die Mischung aus Mystery und Romance. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften war sie zunächst im Gesundheitswesen tätig, wo sie unter anderem die Personalabteilung einer der renommiertesten Kliniken des Landes leitete. Ihre "Black Dagger"-Romane haben in kürzester Zeit die internationalen Bestsellerlisten erobert. J. R. Ward lebt mit ihrem Mann im Süden der USA.
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  • ¿Wei¿ du, wovon ich tr¿e, S¿¿r?¿
    Butch O'Neal setzte seinen Scotch ab und betrachtete die Blondine, die ihn angesprochen hatte. Hier im VIP-Bereich des ZeroSum war sie in ihren wei¿n Lacklederstrapsen schon eine hei¿ Nummer. Eine Kreuzung aus Barbie und Barbarella. Das Sortiment des Reverend war immer vom Feinsten, aber vielleicht war sie auch Model f¿r FHM oder Maxim.
    Sie legte ihre H¿e auf den Marmortisch und beugte sich zu ihm vor. Ihre Br¿ste waren perfekt, das Beste, was man f¿r Geld kaufen konnte. Und ihr L¿eln war strahlend, ein Versprechen auf kommende Freuden, f¿r die man Kniepolster benutzt. Ob nun f¿r Geld oder nicht, das war eine Frau, die ausreichend zu schlucken bekam und das auch gut fand.
    ¿Na, was ist, S¿¿r?¿, ¿bert¿nte sie die h¿ernden Techno-Beats. ¿Willst du meinen Traum nicht in Erf¿llung gehen lassen?¿
    Er verzog leicht die Lippen. Keine Frage, sie w¿rde heute Nacht jemanden gl¿cklich machen. Vermutlich eine ganze Busladung voller Gl¿ckspilze. Aber er w¿rde nicht in dem Doppeldecker mitfahren.
    ¿Sorry, du musst dir einen anderen Prinzen suchen.¿
    Ihr v¿lliger Mangel an Reaktion kl¿e die Frage nach ihrem Berufsstand. Mit einem leeren L¿eln schwebte sie zum n¿sten Tisch und zog dort die gleiche Nummer ab.
    Butch legte den Kopf in den Nacken und saugte den letzten Rest Lagavulin aus seinem Glas. Ohne weitere Verz¿gerung winkte er einer Kellnerin. Sie kam gar nicht an seinen Tisch, sondern nickte nur und machte sich direkt auf die Socken, um Nachschub zu beschaffen.
    Es war fast drei Uhr morgens, der Rest des Dreigespanns w¿rde also in einer halben Stunde auflaufen. Vishous und Rhage waren unterwegs, um Lesser zu jagen, die seelenlosen Bastarde, die ihre Art vernichten wollten. Doch wahrscheinlich w¿rden die beiden Vampire entt¿cht hier landen. Der geheime Krieg zwischen ihrer Spezies und der Gesellschaft der Lesser war den ganzen Januar und Februar ¿ber eher stockend gef¿hrt worden, denn nur wenige Vampirj¿r lie¿n sich blicken. Das war eine gute Nachricht f¿r die Zivilbev¿lkerung, gab der Bruderschaft aber Grund zur Sorge.
    ¿Hallo, Bulle.¿ Die tiefe M¿erstimme ert¿nte direkt hinter Butchs Kopf.
    Butch l¿elte. Bei dem Ger¿ch musste er immer an n¿tlichen Nebel denken; die Sorte, die eine t¿dliche Gefahr verh¿llt. Gut, dass er etwas f¿r die dunkle Seite ¿brighatte.
    ¿N'Abend, Reverend¿, gab er zur¿ck, ohne sich umzudrehen.
    ¿Ich wusste, du w¿rdest sie wegschicken.¿ ¿Kannst du Gedanken lesen?¿
    ¿Manchmal.¿
    Butch warf einen Blick ¿ber die Schulter. Der Reverend stand in l¿iger Pose im Schatten, die Amethystaugen leuchtend, der Iro auf seinem Kopf kurz rasiert. Sein schwarzer Anzug war gro¿rtig: Valentino. Butch besa¿genau den gleichen.
    Wobei das gute St¿ck im Fall des Reverend von seinem eigenen Geld gekauft worden war. Der Reverend, alias Rehvenge, alias Bruder von Zs Shellan Bella, war der Eigent¿mer des ZeroSum und verdiente an allem, was hier ¿ber beziehungsweise unter dem Ladentisch ging, mit. Bei all der Verderbtheit, die in diesem Klub zum Verkauf stand, war sein Sparschwein sicher am Ende jeder langen Nacht bis zum Bersten gef¿llt.
    ¿Nee, die war nichts f¿r dich.¿ Jetzt setzte sich der Reverend neben ihn und gl¿ete die perfekt geknotete Versace-Krawatte. ¿Und ich wei¿auch, warum du Nein gesagt hast.¿
    ¿Ach ja?¿
    ¿Du magst keine Blonden.¿
    Nicht mehr, genauer gesagt. ¿Vielleicht hat sie mir einfach nicht gefallen.¿
    ¿Ich wei¿ was du willst.¿
    Als Butchs frischer Scotch eintraf, befasste er sich sofort intensiv mit dem Inhalt seines Glases. ¿So, so, wei¿ du das.¿
    ¿Das ist mein Job. Vertrau mir.¿
    ¿Nichts f¿r ungut, aber in der Sache lieber nicht.¿
    ¿Ich sag dir mal was, Bulle.¿ Der Reverend beugte sich ganz nah zu ihm, und der Mann roch fantastisch. Cool Water von Davidoff war eben einfach immer wieder gut. ¿Ich helfe dir trotzdem.¿
    Butch schlug ihm auf die massige Schulter. ¿Ich interessiere mich nur f¿r Barkeeper, Kumpel. Von barmherzigen Samaritern bekomme ich Ausschlag.¿
    ¿Manchmal wirkt einfach nur das Gegenteil.¿
    ¿Dann haben wir aber verdammtes Pech.¿ Butch deutete mit dem Kopf auf die halb nackte Menge, die sich zugedr¿hnt auf der Tanzfl¿e wand. ¿Hier sehen alle gleich aus.¿
    Komisch, w¿end seiner Jahre bei der Polizei von Caldwell war Butch das ZeroSum immer ein R¿el gewesen. Jeder wusste, dass es eine Sex- und Drogenh¿lle war. Aber niemand war in der Lage gewesen, gen¿gend Verdachtsmomente auf den Tisch zu legen, um endlich einen Durchsuchungsbefehl zu bekommen - obwohl man an jedem beliebigen Abend hier reinmarschieren und Dutzende von Gesetzesverst¿¿n beobachten konnte. Meistens gleich zwei auf einmal.
    Doch seit Butch sich mit der Bruderschaft herumtrieb, wusste er warum. Der Reverend hatte einiges in der Trickkiste, wenn es darum ging, die menschliche Wahrnehmung von Ereignissen und Umst¿en zu ver¿ern. Als Vampir konnte er das Kurzzeitged¿tnis jedes Menschen l¿schen, ¿erwachungskameras manipulieren und sich nach Lust und Laune dematerialisieren. Der Typ und sein Laden waren ein bewegliches Ziel, das sich nie bewegte.
    ¿Sag mal¿, begann Butch, ¿wie hast du es eigentlich geschafft, deine kleine Nebenbesch¿igung hier vor deiner Aristokratenfamilie geheim zu halten?¿
    Der Reverend l¿elte leicht, sodass nur die Spitzen seiner F¿e zu sehen waren. ¿Sag mal, wie hat es ein Mensch geschafft, so dicke mit der Bruderschaft zu werden?¿
    Nachdenklich tippte Butch an sein Glas. ¿Manchmal geht das Schicksal bescheuerte Wege.¿
    ¿Wie wahr, Mensch. Wie wahr.¿ Als Butchs Handy klingelte, stand der Reverend auf. ¿Ich schicke dir was r¿ber, Kumpel.¿
    ¿Wenn es kein Scotch ist, will ich es nicht haben.¿
    ¿Du wirst schon sehen.¿
    ¿Glaube ich nicht.¿ Butch klappte sein Handy auf. ¿Was ist los, V? Wo seid ihr?¿
    Vishous keuchte wie ein Rennpferd, im Hintergrund heulte der Wind: die Symphonie einer Verfolgungsjagd. ¿Schei¿, Bulle. Wir haben Probleme.¿
    Sofort wurde bei Butch s¿liches Adrenalin auf einmal ausgesch¿ttet. ¿Wo seid ihr?¿
    ¿In einem Vorort. Die verdammten Lesser haben angefangen, Zivilisten in ihren H¿ern zu jagen.¿
    Butch sprang auf. ¿Ich bin schon unterwegs ...¿
    ¿Nichts da. Du bleibst, wo du bist. Ich hab nur angerufen, damit du nicht glaubst, wir w¿n tot oder so, wenn wir nicht auftauchen. Bis sp¿r.¿
    Die Verbindung war weg.
    Butch lie¿sich wieder auf seinen Platz sinken. Vom Nachbartisch dr¿hnte lautes, fr¿hliches Lachen her¿ber, irgendein toller Witz, der alle zum Prusten brachte.
    Butch starrte in sein Glas. Vor sechs Monaten hatte er nichts im Leben gehabt. Keine Frau. Keine Familie, der er nahestand. Kein vern¿nftiges Zuhause. Und sein Job bei der Mordkommission hatte ihn aufgefressen. Dann war er wegen Polizeibrutalit¿an die Luft gesetzt worden und hatte sich in Folge einiger wirklich absonderlicher Ereignisse der Bruderschaft angeschlossen. Hatte die eine und einzige Frau kennengelernt, die ihm je den Atem verschlagen hatte. Und au¿rdem hatte er seinen Klamottenstil vollkommen umgekrempelt.
    Zumindest der letzte Punkt war positiv zu bewerten.
    Eine Zeit lang hatten diese Ver¿erungen die Realit¿verschleiert, aber nach und nach war ihm aufgefallen, dass er trotz aller ¿erer Unterschiede im Prinzip genau da stand, wo er seit jeher gestanden hatte: Er war auch nicht besser dran als damals, als er noch in seinem alten Leben dahinvegetierte. Er geh¿rte immer noch nirgends dazu, f¿hlte sich stets au¿n vor, dr¿ckte sich die Nase an der Scheibe platt.
    W¿end er seinen Scotch leerte. dachte er an Marissa und stellte sich ihr h¿ftlanges blondes Haar vor. Ihre blasse Haut. Ihre hellblauen Augen. Ihre F¿e.
    Der Reverend hatte recht - keine Blonden f¿r ihn. Mit einer Hellhaarigen k¿nnte er nie im Leben intim werden.
    Ach, was sollte dieser Haarfarbenbl¿dsinn. Keine Frau in diesem Klub oder auf dem ganzen Planeten konnte Marissa das Wasser reichen. Sie war rein wie ein Kristall, sie brach das Licht, verbesserte das Leben um sich her, leuchtete durch ihre Anmut.
    Mist. Er war ja so ein Trottel.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 333
Erscheinungsdatum 01.09.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-53282-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,5/12/2,7 cm
Gewicht 272 g
Originaltitel Lover Revealed
Übersetzer Astrid Finke
Verkaufsrang 41578
Buch (Taschenbuch)
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Butch der ehemalige Polizist lebt seit einiger zeit bei den Brüdern der Black Dagger. Kontakt zu der Außenwelt hat er keine. Und als er dann noch von den Lessern entführt wird um Informationen über die Bruderschaft Preis zu geben geschieht etwas grausames. Omega pflanzt ihm etwas dunkles in seinen Körper und macht ihn damit zur ultimativen Geheimwaffe gegen die Bruderschaft. Doch mit einem hat Omega nicht gerechnet...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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Gutes Leseerlebnis durch direkte Sprachauswahl
von einer Kundin/einem Kunden aus Delitzsch am 01.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Butch wurde erst von Lessern gefoltert und anschließend in Havers‘ Klinik geheilt. Wieder zurück im Haus der Bruderschaft galt es nun sein Leben neu zu ordnen. Dies sollte sich allerdings nicht als einfach erweisen, weil die Aristokratin Marissa von ihrem Bruder verstoßen wurde und nun auch mit Butch unter einem Dach lebte. Der... Butch wurde erst von Lessern gefoltert und anschließend in Havers‘ Klinik geheilt. Wieder zurück im Haus der Bruderschaft galt es nun sein Leben neu zu ordnen. Dies sollte sich allerdings nicht als einfach erweisen, weil die Aristokratin Marissa von ihrem Bruder verstoßen wurde und nun auch mit Butch unter einem Dach lebte. Der zentrale Konflikt besteht darin, dass Marissa eine reinblütige Aristokratin ist und Butch auch in der Welt der Menschen keinen hohen sozialen Status besitzt. Gesetzmäßigkeiten, Bräuche und die Liebe müssen ins Gleichgewicht gebracht werden. Die Autorin nutzte in diesem Buch einen rauen Schreibstil –eben sehr an Butchs Charakter angepasst. Doch wenn sie aus Marissas Perspektive berichtet, so merkt der Leser sehr deutlich deren Unsicherheit. Dieser Wechsel, gemischt mit Szenarien aus der Lesserwelt, welche auch einen sehr gewaltigen Umgangstonpflegen, macht diesen Roman zu einem Erlebnis. Die Gefühlswelt des Bullen kennenzulernen und die Gepflogenheiten der Aristokratie aufgezeigt zu bekommen – das sind schon mal zwei sehr gute Gründe dieses Buch zu lesen.

Mensch = Mensch?
von Stephanie Ertli am 30.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhaltsangabe: Nachdem ihr Bruder Havers Marissa und Butch durch eine Intrige getrennt hat, denken beide, der andere würde sie bzw. ihn nicht sehen wollen und sind totunglücklich. Nach einem lebensgefährlichen Vorfall kann Butch in aller letzter Minute in Havers Klinik gebracht werden, in der Marissa immer noch gelegentlich aus... Inhaltsangabe: Nachdem ihr Bruder Havers Marissa und Butch durch eine Intrige getrennt hat, denken beide, der andere würde sie bzw. ihn nicht sehen wollen und sind totunglücklich. Nach einem lebensgefährlichen Vorfall kann Butch in aller letzter Minute in Havers Klinik gebracht werden, in der Marissa immer noch gelegentlich aushilft. Es wird immer schwerer die beiden auseinander zu halten. Aber was ist mit ihm passiert und inwiefern wird es Butch's Zukunft beeinflussen? Das Cover ist im typsichem Black Dagger Styl gehalten: flatternde Fledermäuse (für Vampire) und diesmal eine abgebildete Frau (=Marissa?). Die dunkelpinke Farbe gefällt mir sehr gut und lässt mich direkt an die Liebesgeschichte denken. Das Glossar der Vampirbegriffe ist wiedermal sehr hilfreich zum nachschlagen gewesen, ich nutze es regelmäßig beim lesen. Die Story wurde wieder aus mehrern Sichtweisen erzählt und diesmal kommen die Lesser auch nicht zu kurz. Da diese Seite im voherigem Band etwas schwächelte, holte J.R. Ward diesmal etwas mehr raus und man lernte auch das erste mal Omega etwas näher kennen. Dadurch bot das Buch auch etwas mehr Kampfaction als in den Vorgängern und auch die typische Liebesgeschichte wurde voll ausgekostet. Diesmal erzählten Marissa und Butch ihr Liebesdilemma und ich muss sagen es ist sehr bewegend. Diesmal wird der Spieß umgedreht: sie Vampirin, er Mensch. Auch Erotische Szenen waren wieder mit an Bord, allerdings nicht ganz so viele wie sonst, es wirkte wirklich eher wie eine Beziehung die sich nach und nach aufbaut und nicht dieses sofort ausziehen und hart zur Sache kommen Zeug :D Alles in allem hat mir das Buch sehr gefallen und ich habe es regelrecht verschlungen! Auf gehts weiter zu Band 8! ;)

7. Band der Black-Dagger-Reihe
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 01.01.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Bis vor einem Jahr führte Butch O´Neal das Leben eines ganz normalen Cops, wenn er auch zur härteren Sorte gehörte. Eine Autobombe vor einem Nachtclub veränderte jedoch alles, denn seitdem musste er erkennen, dass es noch andere Wesen auf der Erde gibt, als nur die Menschen. Er hat den Polizeidienst quittiert und Vampire, insbes... Bis vor einem Jahr führte Butch O´Neal das Leben eines ganz normalen Cops, wenn er auch zur härteren Sorte gehörte. Eine Autobombe vor einem Nachtclub veränderte jedoch alles, denn seitdem musste er erkennen, dass es noch andere Wesen auf der Erde gibt, als nur die Menschen. Er hat den Polizeidienst quittiert und Vampire, insbesondere die Brüder der Black-Dagger-Bruderschaft, zählen mittlerweile zu seinen Freunden. Mit ihnen kämpft er gegen die Lesser, die die Vernichtung der Bruderschaft anstreben. Doch nicht nur seine Freunde sind Vampire, auch die Frau, die sein Herz im Sturm erobert hat, ist eine Vampirin, sogar eine Aristokratin. Marissa ist die Frau, für die Butchs Herz schlägt, doch sie und Butch trennt noch so viel mehr, als nur seine Menschlichkeit. Vor nicht allzu langer Zeit war sie die Frau, von der sich der Vampirkönig nährte. Seitdem er Beth, eine Freundin Butchs, an seiner Seite hat, sind ihre Dienste nicht mehr für den König notwendig. Marissa fühlt sich dahingehend zurückgesetzt, denn in ihren eigenen Augen hat sie den Status einer Abgelegten. Butch, der an der Seite der Brüder kämpft, wird bei einem solchen Kampf von Lessern schwer verletzt. Obwohl er ein Mensch ist, bringt Vishous seinen Freund in die Klinik von Havers, der diesem auch hilft, obwohl es zwischenzeitlich nicht gut aussieht für den Ex-Cop. Auch Marissa wird darauf aufmerksam, dass sich Butch in der Klinik ihres Bruders aufhält und sie muss es sich eingestehen - der Anziehungskraft, die sie beide verspüren, kann sie sich nicht entziehen. Sehr schnell kommen sich die beiden heimlich näher, doch Butch macht eine Entdeckung, die ihn erkennen lässt, dass die Lesser ihm mehr angetan haben, als es auf den ersten Blick erschien ... Der 7. Band der Black-Dagger-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass man in diesem Band sehr viel über das Gefühlsleben des eher raubeinigen Butch erfährt, denn ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass dieser Mann so vielschichtig ist. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Butch hat mich hier förmlich umgehauen, denn anfangs dachte ich wirklich, es gäbe keine Frau, die zu ihm passen würde und dann verliert ausgerechnet dieser Macho sein Herz an eine Frau aus bester Gesellschaft, die so ganz anders ist, als er selbst. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir dieser Band tolle Lesestunden bereitet hat, wobei mir das Ende des Teils hier wieder zu abgehackt kam. Man merkt wieder, dass das Buch im Original an dieser Stelle noch nicht vorbei ist - in der Übersetzung jedoch geteilt wurde.