Mein Helgoland

Isabel Bogdan

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Beschreibung

»Der Hotelier sagt, das ist kein Wind. Ich versuche, die Basstölpel zu fotografieren, aber der Wind, der keiner ist, schlägt mir immer wieder die Kamerahand weg. Ich habe meine Kapuze festgezurrt und lehne mich bei jedem Schritt nach vorn, um überhaupt voranzukommen.«

In der erlesenen MARE-Inselreihe folgt in diesem Sommer ein Ausflug mit Isabel Bogdan nach Helgoland, wo der Wind so weht und das Meer überall und so blau ist, Erinnerungen an James Krüss aufkommen und das Schreiben leicht von der Hand geht.

Produktdetails

Verkaufsrang 3158
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Sprecher Isabel Bogdan, Christoph Maria Herbst
Spieldauer 208 Minuten
Erscheinungsdatum 27.07.2021
Verlag Argon Digital
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783732419302

Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Jagsteit, Thalia-Buchhandlung

Ein wunderbarer Text über das Schreiben und die Sehnsucht nach dem perfekten Ort dafür. "Schreiben ist eine Insel" meint die Autorin und portraitiert heiter ihren Lieblings-Schreib-Ort Helgoland und ihr Ringen um gute Geschichten ganz im Sinne des Inselsohnes James Krüss.

Ich staunte, lächelte und sehnte mich beim Hören weit weg aufs Meer. Ganz große Herzensempfehlung!

Ulrike Zimmermann, Thalia-Buchhandlung

Helgoland kenne ich nicht, ich schreibe auch keine Bücher, doch ich liebe Inseln, das Meer und mag Frau Bogdans Romane ebenso wie ihre Übersetzungen. "Mein Helgoland" hat mich absolut überzeugt! Frau Bogdan hat es geschafft, in mir eine sofortige Sehnsucht nach dieser Hochseeinsel zu wecken. Ich wollte sofort den Wind spüren, der keiner ist, die unterschiedlichsten Blautöne sehen und mit den "Ornis" die Vogelwelt beobachten. Die Autorin liest in ihrer trockenen, sachlichen Art, die mich zwischendurch rührte und oft auch auflachen ließ. Ich staunte, lächelte und sehnte mich beim Hören weit weg aufs Meer. "Mein Helgoland" ist Reisebeschreibung, beinhaltet aber auch gleichzeitig eine Geschichte über das Schreiben und über das Geschichtenerzählen. Christoph Maria Herbst streut immer wieder Passagen aus James Krüss "Mein Urgroßvater und ich" ein, auf die Isabel Bogdan eingeht und entweder zustimmt oder erklärt, wie es bei ihr so ist, wie das Schreiben bei ihr funktioniert oder eben manchmal auch nicht. Gibt es DIE Regeln, an die ein Schriftsteller/ eine Schriftstellerin sich halten muss? Oder ist das Entstehen einer Geschichte eher zu vergleichen mit einer Reise auf eine Insel? Dieses (Hör-)Buch ist nicht nur von außen eine Augenweide, es ist ein literarisches Kleinod, welches Sehnsüchte weckt und die Leserschaft glücklich macht.. Ein Vergnügen sondergleichen! Als die CD zu Ende war, war ich etwas traurig, da ich diese "Insel" verlassen musste, doch ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin, in dem hoffentlich ganz viel Leben von dem zu entdecken sein wird, was sie so auf Helgoland gesehen, gespürt und erlebt hat. Ganz große Lese- und Hörempfehlung!

Kundenbewertungen

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Eine Hommage an Helgoland
von Gertie G. aus Wien am 02.08.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Isabel Bogdan ist eine bekannte Übersetzerin und Autorin („Der Pfau“, „Der Salzpfad“) und setzt der Insel Helgoland und ihrem berühmtesten Sohn, James Krüss, ein Denkmal. Sie zieht sich immer wieder zum Schreiben auf die Insel zurück, die nur wenige Einwohner hat und die man zu Fuß innerhalb von nur zehn Minuten durchqueren kann... Isabel Bogdan ist eine bekannte Übersetzerin und Autorin („Der Pfau“, „Der Salzpfad“) und setzt der Insel Helgoland und ihrem berühmtesten Sohn, James Krüss, ein Denkmal. Sie zieht sich immer wieder zum Schreiben auf die Insel zurück, die nur wenige Einwohner hat und die man zu Fuß innerhalb von nur zehn Minuten durchqueren kann. Helgoland, im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen als Festung erbaut und von den alliierten Bombern nahezu dem Erdboden gleichgemacht, ist ein heute Paradies für Ornithologen. Zwischen Ratschlägen zum Schreiben, die man befolgen kann oder auch nicht, lässt sich trefflich der Kopf durch Spaziergänge freibekommen. „Ich werde wiederkommen müssen. Immer wieder. Und schreiben werde ich auch wieder.“ Die eine oder andere Kuriose gibt es natürlich auch zu berichten: Fahrradfahren ist verboten. Für Kinder, die später aufs Festland in weiterführende Schulen müssen, gibt es allerdings Radfahrkurse. Eine Zeit lang gab es sogar eine Ampel. Aber nicht des Autoverkehrs wegen (der ist verboten), sondern weil die Landebahn des kleinen Inselflughafens die Spazierwege kreuzt. Also, wenn ein Helogländer erklärt, dass bei einer roten Ampel ein Flugzeug landet, ist er nicht plemplem. Zahlreiche Zitate aus den Werken von James Krüss vervollständigen diese Hommage an das sturmumtoste Eiland, das von Hamburg aus in ca. Viert Stunden per Schiff erreichbar ist. Also, wenn das Wetter passt. Fazit: Gerne gebe ich dieser Hommage an Helgoland vier Sterne. Für mich hätte das Buch noch viele Seiten länger sein können.

Die Nordseeinsel – ein kreativer Rückzugsort
von Circlestones Books Blog am 30.07.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Ich werde wiederkommen müssen. Immer wieder. Und schreiben werde ich auch wieder.“ (Zitat Pos. 1239) Thema Dieses Buch von Isabel Bogdan ist eine interessante, sehr persönliche Mischung aus unterhaltsamen Schilderungen ihrer Tage auf Helgoland, der besonderen Eigenheiten dieser Insel und des Schreibprozesses, der Arbeit an ... „Ich werde wiederkommen müssen. Immer wieder. Und schreiben werde ich auch wieder.“ (Zitat Pos. 1239) Thema Dieses Buch von Isabel Bogdan ist eine interessante, sehr persönliche Mischung aus unterhaltsamen Schilderungen ihrer Tage auf Helgoland, der besonderen Eigenheiten dieser Insel und des Schreibprozesses, der Arbeit an ihrem Roman. Zitate aus dem Gesprächen zwischen Boy und seinem Urgroßvater, dem besten Geschichtenerzähler der Welt, aus dem zeitlosen Buch „Mein Urgroßvater und ich“ von James Krüss, ergänzen den Text. Inhalt Wenn die Schriftstellerin und Übersetzerin Isabel Bogdan an ihrem eigenen Buch schreibt, zieht sie sich auf die Nordseeinsel Helgoland zurück, denn nirgendwo sonst kann sie so kreativ über das Schreiben und die Unterschiede zwischen dem Übersetzen eines bereits bestehenden Romans und dem Schreiben eines eigenen Buches nachdenken. In ihren Gedanken diskutiert sie ihre Überlegungen, wie man eine Geschichte am besten erzählt, mit dem berühmten Helgoländer Schriftsteller James Krüss. Gleichzeitig wandert sie auf ihr seit Jahren vertrauten Wegen über die Insel und entdeckt trotzdem immer wieder Neues, lernt neue Menschen kennen. Wir erfahren viel über die Probleme des Insellebens, die vielfältige Vogelwelt und Natur dieser Insel, was es mit der einzigen Ampel Helgolands auf sich hatte und wissen nun auch, was „Sturmwichteln“ ist. Bei dieser Schilderung hatte ich sofort Bilder vor Augen und musste laut lachen, denn die Autorin erzählt lebendig und humorvoll. Natürlich besucht sie bei jedem Aufenthalt auch die der Hauptinsel vorgelagerte kleine Insel Düne mit den Seehunden und Kegelrobben. Doch es gibt noch viel mehr zu erkunden, für den nächsten, den übernächsten Besuch, für irgendwann. „Man ist nämlich doch nicht so schnell fertig mit dieser Insel, wie man meint, wenn man zum ersten Mal sieht, wie klein sie ist.“ (Zitat Pos. 1226) Fazit Eine wunderbare, unterhaltsame Mischung aus Inselfeeling auf der manchmal rauen Nordseeinsel Helgoland und persönlichen Einblicken in den kreativen Schreibprozess der Schriftstellerin. Ein Buch für Lesebegeisterte, Reiselustige, Naturbegeisterte, Inselfans, Neugierige und Träumer.

Von einer Insel und dem Schreiben
von SalMar am 28.07.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Mein Helgoland“ ist ein autobiografisches Werk, das sich nicht – wie man es erwarten könnte – nur um die Insel Helgoland dreht, sondern auch vom Schreiben handelt, insbesondere aus der ganz persönlichen Sicht der Autorin. Im Vordergrund stehen ihre eigenen Besuche auf der Insel, die sie mit diversen historischen und aktuellen I... „Mein Helgoland“ ist ein autobiografisches Werk, das sich nicht – wie man es erwarten könnte – nur um die Insel Helgoland dreht, sondern auch vom Schreiben handelt, insbesondere aus der ganz persönlichen Sicht der Autorin. Im Vordergrund stehen ihre eigenen Besuche auf der Insel, die sie mit diversen historischen und aktuellen Informationen ergänzt, aber gleichzeitig knüpft sie interessante Verbindungen dazu, wie es ist, einen Roman zu schreiben. Mit ihrem neuesten Werk hat Frau Bogdan mich aufs Neue begeistert. Sie schafft es, dass ich innerhalb kürzester Zeit sämtliche Emotionen durchlebe und nach dem Lesen der letzten Seite auf der Stelle nach Helgoland fahren und an meinem (gar nicht vorhandenen) Buch schreiben möchte. Selten habe ich einen so vielseitigen und interessanten und gleichzeitig unterhaltsamen Reisebericht gelesen. Das Geniale ist jedoch, dass sie es dabei immer wieder schafft, eine Verbindung zum Schreiben herzustellen: Die verschiedenen Phasen, die Hochs und Tiefs, aber auch die Herangehensweise beim Schreiben eines Buches. Dabei wirkt das niemals gewollt, sondern liest sich wie ein flüssiger innerer Monolog. Neben dem tollen Schreibstil war aber auch der trockene Humor wieder einsame Spitze: Ich habe auf diesen gut hundert Seiten so viel gelacht wie schon lange nicht mehr. Unbedingt empfehlenswert für alle, die Lust auf eine gedankliche Reise auf die Nordseeinsel haben oder schon immer einmal wissen wollten, was sich beim Schreiben eines Buches sozusagen hinter den Kulissen abspielt.


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