Der Mann, der sich in Luft auflöste

Ein Kommissar-Beck-Roman

Martin Beck ermittelt Band 2

Per Wahlöö, Maj Sjöwall

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Beschreibung

Hinter dem Eisernen Vorhang

Der schwedische Reporter Alf Matsson verschwindet auf einer Reise nach Ungarn spurlos. Gepäck und Pass hat er im Hotel zurückgelassen. Die ungarische Polizei findet allerdings keine Leiche, und im Krankenhaus liegt auch kein bewusstloser Ausländer. Alle Anhaltspunkte verlaufen im Sand. Inoffiziell reist Martin Beck hinter den Eisernen Vorhang, um den Journalisten zu suchen. Doch kurz nach seiner Ankunft wird er von Unbekannten zusammengeschlagen. Jemand versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass Alf Matsson gefunden wird...

Dies ist der zweite Band der weltberühmten Serie um den schwedischen Kommissar Martin Beck. In neuer Übersetzung und mit einem Vorwort von Anders Roslund und Börge Hellström.

Per Wahlöö, 1926 im schwedischen Lund geboren, machte nach dem Studium der Geschichte als Journalist Karriere. In den fünfziger Jahren ging er nach Spanien und wurde 1956 vom Franco-Regime ausgewiesen. Nach verschiedenen Reisen um die halbe Welt ließ er sich wieder in Schweden nieder und arbeitete dort als Schriftsteller. Per Wahlöö starb 1975 in seiner Heimatstadt..
Maj Sjöwall, 1935 in Stockholm geboren, studierte Graphik und Journalismus und arbeitete für verschiedene Zeitschriften. Mit ihrem Mann Per Wahlöö schrieb sie die erfolgreiche Krimiserie um den Kommissar Martin Beck die auch verfilmt wurde. 1996 erhielt Sjöwall für die erste Serienverfilmung von Kommissar Beck den Adolf-Grimme-Preis (zusammen mit Gösta Ekmann). Zuletzt arbeitete Maj Sjöwall als Übersetzerin in Stockholm, wo sie im April 2020 verstarb.  

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.10.2008
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl 233
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/2,2 cm
Gewicht 208 g
Auflage 4. Auflage
Originaltitel Mannen som gick upp i rök
Übersetzer Hedwig M. Binder
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24442-1

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Kundenbewertungen

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Wieder ein gelungener Polizeiroman
von Igelmanu66 aus Mülheim am 09.04.2021

»Alf Matsson ist verschwunden«, sagte der Mann theatralisch. »Aha. Und die Suchmeldungen brachten kein Ergebnis?« »Es gibt keine Suchmeldung. Und es wird auch keine geben.« Kommissar Martin Beck will gerade seinen ersten Urlaubstag genießen, als ihn ein dringender Auftrag aus der beginnenden Erholung reißt. Zu Becks Überras... »Alf Matsson ist verschwunden«, sagte der Mann theatralisch. »Aha. Und die Suchmeldungen brachten kein Ergebnis?« »Es gibt keine Suchmeldung. Und es wird auch keine geben.« Kommissar Martin Beck will gerade seinen ersten Urlaubstag genießen, als ihn ein dringender Auftrag aus der beginnenden Erholung reißt. Zu Becks Überraschung erhält er seine Instruktionen nicht von seinem Vorgesetzten, sondern vom Außenministerium. Ein schwedischer Journalist ist in Budapest spurlos verschwunden, die Umstände werden als „delikat“ beschrieben. Beck fliegt nach Ungarn und setzt sich auf die Spuren des verschwundenen Alf Matsson. Davon gibt es allerdings herzlich wenige. Über Matsson findet sich zwar ein Bericht vom Staatsschutz, der Inhalt der Geheimpapiere lässt aber auf einen „selten uninteressanten Menschen“ schließen. So irrt Beck tagelang mehr oder weniger planlos durch die Gegend und muss plötzlich feststellen, dass er selbst zum Gejagten geworden ist… Auch dieser zweite Fall für Martin Beck konnte mich begeistern. Die Ausgangslage ist wunderbar rätselhaft. Wieso ist Matsson verschwunden, was ist ihm zugestoßen? Und warum bloß soll keine offizielle Suche nach ihm eingeleitet werden? Bei Becks Besuch im Außenministerium fällt das Stichwort Wallenberg-Affäre, die unbedingt vermieden werden muss. (Wallenberg war ein schwedischer Diplomat, der gegen Ende des 2. Weltkriegs in Budapest spurlos verschwand, bis heute ist dieser Fall unaufgeklärt.) Gibt es also womöglich einen politischen Hintergrund? Zur Zeit der Handlung liegt Ungarn ja noch hinter dem berühmten Eisernen Vorhang. Und wer will unbedingt verhindern, dass Beck etwas herausfindet? Beck nähert sich Schritt für Schritt der Auflösung, die ich als schlüssig und wirklich gelungen empfand. Bis dahin bewegt sich der Leser mit ihm durch einen ruhigen, intelligenten Polizeiroman. Detailreich werden Einzelheiten beschrieben, Beck kann gar nicht anders, als fortwährend zu beobachten und zu analysieren. Eine Berufskrankheit wohl ;-) Wer viel Action mag, kommt hier vermutlich zu kurz, dafür wirkt aber alles sehr realistisch. Fazit: Rätselhafte Ausgangssituation und eine ruhige, intelligente und realistische Handlung. Wieder ein gelungener Polizeiroman.

Toll!
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 24.01.2020

Sjöwall und Wahlöö sind zu meinen Lieblingsautoren geworden! Mit diesem Buch schaffen sie es, Beziehungen aufzudecken, wunderschöne Aussichten nach Hause zu bringen und einen nähen Blick hinter den Eisernen Vorhang zu werfen. Spannung, Unterhaltung, und Urlaubsgefühl - alles ist dabei!

Genial
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 12.08.2009

Nun lese ich also die "Beck Romane", wie sie so schoen im deutschen Volksmund genannt werden und nachdem ich von Band 1 (Die Tote vom Götekanal) noch nicht so begeistert war, finde ich sie nun immer besser. Muss hierbei aber auch anmerken, dass ich Band 1 in der aelteren Ausgabe gelesen habe und die neuen Ausgaben mit neuer Uebe... Nun lese ich also die "Beck Romane", wie sie so schoen im deutschen Volksmund genannt werden und nachdem ich von Band 1 (Die Tote vom Götekanal) noch nicht so begeistert war, finde ich sie nun immer besser. Muss hierbei aber auch anmerken, dass ich Band 1 in der aelteren Ausgabe gelesen habe und die neuen Ausgaben mit neuer Uebersetzung allesamt viel besser sind. Beck ist nun also in Budapest und die Stimmung im Buch ist wundervoll. Man moechte hin, moechte auf seinen Spuren wandeln, moechte dort sein. Ich jedenfall will jetzt unbedingt nach Budapest! Die Story ist einfach. Kein sonderlich ausgefallenes Verbrechen, kein Massenmoerder, aber darum geht es in dieser Serie auch nicht. Es geht um ein Verbrechen - ja - aber es geht vielmehr um die Zeit, die Gesellschaft. Die "Beck Romane" sind Zeitzeichen und Gesellschaftsbilder die ich jedem zu lesen empfehle, der sich fuer Schweden interessiert.


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