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Teufelstaler

Historischer Thriller

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Inhalt und Details

Hamburg 1618
Ein Schicksalsschlag führt den Medizinstudenten Rasmus Steinschneider aus der Prager Karls-Universität zurück in seine Geburtsstadt Hamburg.
Doch düstere Dinge gehen in seiner alten Heimat vor und gar der Teufel selbst scheint seine Klauen nach der Hansestadt auszustrecken.
Während Rasmus versucht, die Ehre seiner Familie wiederherzustellen, gerät er selbst immer mehr in Gefahr, durch die rätselhafte Bedrohung sein Leben oder gar seine unsterbliche Seele zu verlieren.
Zur Seite steht ihm dabei außer seinem alten Freund Casper ausgerechnet Max Grave, der Scharfrichter.
Doch welche verfluchte Macht mag immer mehr gute Seelen auf die Seite des Leibhaftigen ziehen? Und was hat es mit den unheimlichen Münzen auf sich, die anscheinend direkt in der Hölle geprägt wurden?
  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    30.05.2021

  • Verlag Bookmundo Direct
  • Seitenzahl

    376

  • Maße (L/B/H)

    19/12/2,5 cm

Beschreibung & Medien

Artikeldetails

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    30.05.2021

  • Verlag Bookmundo Direct
  • Seitenzahl

    376

  • Maße (L/B/H)

    19/12/2,5 cm

  • Gewicht

    400 g

  • Auflage

    1

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-94-036-2789-2

Kundenbewertungen

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Teuflische Verschwörung in Hamburg
von Rabena am 16.08.2021

Hamburg 1618 Kurz nachdem der in Prag Medizin studierende Badersohn Rasmus Steinschneider den Prager Fenstersturz aus nächster Nähe miterlebt hat, zwingt ihn die Nachricht seiner Schwester über den Tod des Vaters zurück in seine Heimatstadt Hamburg. Erst dort erfährt er vom angeblichen Selbstmord seines Vaters, der zudem au... Hamburg 1618 Kurz nachdem der in Prag Medizin studierende Badersohn Rasmus Steinschneider den Prager Fenstersturz aus nächster Nähe miterlebt hat, zwingt ihn die Nachricht seiner Schwester über den Tod des Vaters zurück in seine Heimatstadt Hamburg. Erst dort erfährt er vom angeblichen Selbstmord seines Vaters, der zudem auch noch als Wiedergänger umherwandeln soll. Um die Familienehre wieder herzustellen, will Rasmus mit Hilfe seines besten Freundes und des Hamburger Scharfrichters die Hintergründe erforschen. Dabei bringt er sich selbst in Gefahr und gerät in einen Strudel um teuflische Machenschaften und mysteriöse Begebenheiten. Meine Meinung: Schon beim Lesen der ersten Seiten baute sich eine große Spannung auf, die bis zum Ende nicht nachgelassen hat. Durch die bildhaften Beschreibungen und die gut recherchierten historischen Hintergründe konnte ich mich gut in die damalige Zeit hineinversetzen. Abwechslungsreich durch die in Kapitel aufgeteilten Perspektivwechsel, flüssig geschrieben mit einer kleinen Prise Humor; so gab es für mich keine Längen beim Lesen. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, und besonders die historisch belegte Figur des Max Grave hat es mir angetan. Gut fand ich auch, dass der Autor die Gründe, wie es überhaupt zu diesem Hexenwahn im 17. Jahrhundert kommen konnte, näher beleuchtet hat. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die gerne historische Romane mit einem guten Schuss Thrll lesen.

Teufelstaler
von einer Kundin/einem Kunden aus Wertingen am 07.07.2021

Nachdem ich schon von dem ersten Buch dieses Autors über das mittelalterliche Hamburg begeistert war, habe ich nun das weitere Buch gelesen und es steht dem ersten auf keinem Fall und in keinster Weise nach. Man schreibt das Jahr 1618 Rasmus Steinschneider studiert in Prag Medizin, als ihn die Nachricht erhält, dass sich sein Va... Nachdem ich schon von dem ersten Buch dieses Autors über das mittelalterliche Hamburg begeistert war, habe ich nun das weitere Buch gelesen und es steht dem ersten auf keinem Fall und in keinster Weise nach. Man schreibt das Jahr 1618 Rasmus Steinschneider studiert in Prag Medizin, als ihn die Nachricht erhält, dass sich sein Vater, Inhaber einer Baderstube, das Leben genommen hat. Er reist zurück nach Hamburg. Der Geselle Casper seiner Vaters berichtet ihm unter Schrecken, dass er eben den Bader als Wiedergänger erkannt hat. Er wandelt des nachts mit dem Totenhemd durch die Gassen. Rasmus möchte dem Nachgehen und die Ehre seines Vaters retten. Aber in der Stadt geschehen seltsame Dinge. Es sind Taler im Umlauf, die ein Teufelsmotiv haben, es wird ein Kalb mit drei Köpfen geboren, ein Ratsherr bricht mehr Schaum vor dem Mund zusammen und mehrere Frauen sitzen im Kerker, die sie Hexen sind und mit dem Teufel gebuhlt haben. Sogar Rasmus wird der Hexerei verdächtigt. Auch in diesem Buch treffen wir wieder auf den Henker Max Grave. Es ist ein milder und gürtiger Mann, der sich auch mit der Heilkunst auskennt. Das Buch ist wirklich sehr interessant und der Spannungsbogen erhöht sich von Kapitel zu Kapitel. Teilweise braucht man sehr starke Nerven, um die Folterung und den Mief, Dreck und Schmutz und die Teufelsdarbietungen lesen zu können. Wenn man bedenkt, eine sehr schreckliche Zeit, schon eine Warze im Gesicht konnte dazu führen, dass man als Hexe verbrannt wird. Albrecht Sommerfeld kennt sich gut in der Geschichte des Mittelalters und Hamburg zu dieser Zeit aus. Man merkt beim Lesen, dass er umfangreich recherchiert hat und sich große Mühe gibt, dies dem Leser alles glaubhaft nahezubringen. Ich kann mir über seine Bücher nur sehr wohlwollend äußern. Auch hierzu hat er wieder ein Nachwort geschrieben, dass die geschichtlichen Ereignisse erläutert. Mit Spannung warte ich schon auf das nächste Buch des Autors. Auch das Cover mit dem vornehmen Herrn und dem Tod gibt dem ganzen Buch etwas Mystisches. Es ist Gemälde des Malers Frans II van Francken und ist ein Eyecatcher schlechthin.

Fesselnde Zeitreise nach Hamburg 1618 - Hexen, Aberglaube, Teufelstaler
von chuckipop aus Bünde am 15.06.2021

"Teufelstaler" von Albrecht Sommerfeldt ist im März 2021 als Taschenbuch mit 322 Seiten erschienen. Es handelt sich um einen sehr spannenden, äußerst authentischen historischen Thriller, der mich von Beginn an fesseln konnte. 1618: Rasmus Steinschneider studiert Medizin in Prag. Dann aber wird er zurückgerufen in die Heima... "Teufelstaler" von Albrecht Sommerfeldt ist im März 2021 als Taschenbuch mit 322 Seiten erschienen. Es handelt sich um einen sehr spannenden, äußerst authentischen historischen Thriller, der mich von Beginn an fesseln konnte. 1618: Rasmus Steinschneider studiert Medizin in Prag. Dann aber wird er zurückgerufen in die Heimat, nach Hamburg, denn sein Vater soll Selbstmord begangen haben. Das kann Rasmus nicht glauben, und er setzt alles daran, die Umstände des Todes aufzuklären und das Ansehen der Familie wieder reinzuwaschen. Sein Freund Casper und der Scharfrichter Max Grave stehen Rasmus bei seinen Nachforschungen zur Seite und begleiten ihn durch das historische Hamburg , in dem der Glaube an Hexe, Teufel und Widergänger und die Angst vor allem Unbekannten und scheinbar Unerklärlichem herrscht. Der Autor versteht es vortrefflich, die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen und dem Leser zu vermitteln. Man merkt ganz deutlich, dass Albrecht Sommerfeldt gründlich recherchiert hat und sich in der Thematik bestens auskennt, denn die Grundlagen des Buches basieren auf historischen Fakten und z.B. Grave, der Henker, übte seine Tätigkeit wirklich damals in Hamburg aus. Unvermittelt fand ich mich schon nach den ersten Seiten in den alten, verwinkelten Gassen der Hansestadt wieder, konnte das Gewimmel der Menschen spüren, hatte förmlich die Gerüche (überwiegend die eher üblen) in der Nase und ergötzte mich an der authentischen Sprache. Der Aberglaube der Menschen und die Angst vor Hexen, Teufeln und sonstigen widernatürlichen Kreaturen finde ich immer wieder faszinierend, und vor dem Hintergrund der Suche nach dem Ursprung der Teufelstaler konnte mich das Geschehen besonders in seinen Bann ziehen. Die Charaktere hat Sommerfeldt liebevoll und detailliert erschaffen, Rasmus gefällt mir wirklich sehr gut und es hat mir viel Freude bereitet, mit ihm auf die Spurensuche zu gehen, aber auch Max Grave konnte mich ganz für sich einnehmen, was nicht zuletzt seiner faszinierenden, facettenreichen, aber auch abstoßenden Tätigkeit geschuldet ist. Danke, dass ich Hamburg hier so kennenlernen durfte, wie es vor ca 500 Jahren gewesen ist, dank der Kombination von Fakten, einem spannenden Fall sowie dem anschaulichen, spannenden und ausdrucksstarken Schreibstil, der nichts beschönigt, ist das großartig gelungen!

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