Februar 33

Der Winter der Literatur

Uwe Wittstock

(2)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
17,99
17,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

24,00 €

Accordion öffnen
  • Februar 33

    C.H.Beck

    Sofort lieferbar

    24,00 €

    C.H.Beck

eBook

ab 17,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

"PACKEND UND BEÄNGSTIGEND: DIE VERWANDLUNG DEUTSCHLANDS IN EINE HÖLLE AUS DIKTATUR UND TERROR." -STEN NADOLNY

Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt die Chronik eines angekündigten und doch nicht für möglich gehaltenen Todes. Von Tag zu Tag verfolgt er, wie das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit in wenigen Wochen einem langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.
Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr in Berlin abwarten. Schon früh morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris. Thomas Mann in München der-weil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der bedrohlichen Ereignisse unmittelbar nach Hitlers «Machtergreifung», die auch für die Literaten in Deutschland in die Katastrophe führten. Er vergegenwärtigt die Atmosphäre dieser Tage, die von Angst und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet ist. Wer schmiegt sich den neuen Machthabern an, wer muss um sein Leben fürchten und fliehen? Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes Bild einer ungeheuren Zeit.

  • " ist bewegend, hochpolitisch, lebensprall und dann auch noch spannend wie ein Krimi." -Dea Loher
  • Eine aufrüttelnde Erzählung über den dramatischsten Monat der deutschen Literatur
  • Für alle Leser:innen von Florian Illies, "1913", und Volker Weidermann, "Ostende"

Produktdetails

Verkaufsrang 3086
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 26.08.2021
Verlag C. H. Beck
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Dateigröße 5857 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783406776946

Buchhändler-Empfehlungen

... Ende der Meinungsfreiheit!

Dagmar Küchler, Thalia-Buchhandlung Mayersche Buchhandlung Essen

Von Februar bis Mitte März 1933 kam wirklich der Winter oder besser gesagt die Nacht über den deutschen Literatur- und Kulturbetrieb. In knapp sechs Wochen veränderte sich das politische Leben von der Demokratie zur Diktatur. Hitler wird zum Reichskanzler ernannt, die Notsstandsverordnung erlassen und eine erneute (letzte demokratische ) Wahl des Reichstages durchgeführt. Wittstock schafft er überzeugend die unterschiedlichen Eindrücke der großen deutschen Literaten in ihrem Wandel zu unterstreichen. Während viele Anfang Februar noch an ein vorrübergehendes Hitler und NSDAP Phänomen glauben, wandelt sich hier die Stimmung sehr schnell. Die meisten Schriftsteller konnten sich dann zu März Beginn nur noch mit Mühe ins Exil flüchten. Sehr gut anschaulich geschrieben und hat manchmal auch fast einen Aktion Charakter.

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.

  • artikelbild-0