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Mit dem Eliteverband des Heeres „Großdeutschland“ tief in den Weiten Russlands

Erinnerungen eines Angehörigen des Granatwerferzuges 8./Infanterieregiment (mot.) "Großdeutschland" 1941-1943

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Als Hans Heinz Rehfeldt im Herbst 1941 seine Ausbildungszeit beim Ersatzbataillon des verstärkten Infanterieregiments „Großdeutschland“ – einem Eliteverband des Heeres, der sich aus ausgesuchten Soldaten aller Gaue des damaligen Großdeutschen Reiches zusammensetzte – beendet, ahnt er noch nicht, welch wechselvolles Soldatenschicksal ihn erwartet. Der Krieg in Russland war bislang siegreich verlaufen. Am 3. November 1941 in Orel angekommen, wird Hans Heinz Rehfeld bei den Gefechten um Tula zum ersten Mal mit dem Krieg konfrontiert. Im Granatwerferzug der 8. Kompanie des II. Bataillons erlebt er die verlustreichen Abwehrkämpfe 1941/42 im Osten.
Nach der Umgliederung des Infanterieregiments zur Infanteriedivision (mot.) „Großdeutschland“ nimmt er an den Kämpfen um Woronesh, am Donbogen und am Manytsch teil. Bei der Abwehrschlacht um Rshew im Spätsommer 1942 zweimal verwundet, wird er zur Genesung in die Heimat geschickt. Nach seiner Rückkehr an die Front im Januar 1943 kämpfte er im Rahmen seiner Division in den Schlachten um Bjelgorod und Charkow und nimmt nach der Neuaufstellung und Umgliederung seines Verbandes zur Panzergrenadierdivision "Großdeutschland" im Juli 1943 an der großen Panzerschlacht um den Kursker Frontbogen, dem Unternehmen "Zitadelle" teil.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 375
Erscheinungsdatum 30.06.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-88189-773-0
Reihe Flechsig - Geschichte/Zeitgeschichte
Verlag Flechsig Verlag
Maße (L/B/H) 24,6/17,4/3 cm
Gewicht 1047 g
Abbildungen mit zahlreichen Fotos, Dok. und Faks. auf Taf. 24,5 cm
Auflage 5. Auflage 2015
Verkaufsrang 53.534
Buch (gebundene Ausgabe)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Erwartungen getroffen
von Arvid aus Hamburg am 11.02.2017

Während ich dieses Buch las, fragte ich mich, ob ich überhaupt moralisch dazu berechtigt bin, mir über Herrn Rehfeldt ein Urteil zu erlauben. Ich denke die Antwort heißt „ja und nein“. Ich sehe ihn und seine Millionen Kameraden nicht als Mörder, wie die meißten heute lebenden Deutschen vermutlich auch... Während ich dieses Buch las, fragte ich mich, ob ich überhaupt moralisch dazu berechtigt bin, mir über Herrn Rehfeldt ein Urteil zu erlauben. Ich denke die Antwort heißt „ja und nein“. Ich sehe ihn und seine Millionen Kameraden nicht als Mörder, wie die meißten heute lebenden Deutschen vermutlich auch nicht. Ich sehe sie aber auch nicht als Opfer eines Regimes. Ich sehe sie als das was sie waren und bis heute geblieben sind: Soldaten. Über ihre Taten und Umstände spreche ich kein Urteil, denn ich kann es nicht. Wer nicht dabei war, der kann kein Urteil sprechen. Stünde Herr Rehfeldt oder ein anderer Kriegsteilnehmer leibhaftig vor mir und würde mir von diesem Krieg erzählen, ich würde ihm ehrfürchtig und interessiert zuhören (wie ich es auch bei verwandten Kriegsteilnehmern tat). Mir hat dieses Buch ganz gut gefallen, wenn ich auch schon weit mitreißendere Bücher desselben Genres gelesen habe. Allerdings finde ich, dass diese Bücher nicht einzig unterhalten sollen. Sie dienen eher dem Zweck, dass wir modernen Menschen uns selbst ein Bild von diesem Krieg und von dem Alltag des Deutschen Soldaten machen können, von ihren Qualen und ihrem Leid, von Träumen, Hoffnungen, Gedanken und teils von ihrer Wut. Ich denke dieses Ziel hat der Autor erreicht ohne dass es langweilig zu lesen war. An dem Charakter des Autors fiel mir auf, dass er unnahbar schien. Er schreibt zwar viel von seinen Gedanken und auch Sorgen und hin und wieder erfuhr man einiges über seine Einstellung und Sichtweise zu diesen und jenen Dingen, doch er schien mir wie jemand, und das meine ich keineswegs negativ, der andere nicht beurteilt, seine Meinung nicht laut preisgibt, etwas annimmt wie es ist und das beste daraus macht. Zwei Punkte, über die ich zu urteilen wage sind zum Einen der Diebstahl einer Figur aus dem Hause einer ukrainischen oder russischen Gastmutter und zum Anderen die (in meinen Augen) als Plünderung zu bezeichnende Aktion (alle Lebensmittel und mehr wurde von den Zivilisten gestohlen) in einem Dorf, nachdem dort Partisanen aus den Häusern heraus geschossen hatten. Kinder und Frauen wurden abtransportiert (Ziel unbekannt) und teilweise weggejagt (meine ich mich zu erinnern). Über den Diebstahl der Figur hat er kein einziges Wort der Reue oder Schuld geschrieben. Man darf hierbei nicht vergessen, dass die Gastmutter einen Aufstand gemacht hat, als ihr das Fehlen aufgefallen war. Anscheinend hat diese Figur ihr viel bedeutet. Er brüstete sich sogar damit, dass sie Jahrzehnte lang bei ihm gestanden hat (ihm also anscheinend Freude bereitet hat – ein gestohlenes Objekt). Gutes Buch, kann ich jedem empfehlen. Spannung, Emotionen und man erfährt einen guten Einblick in das Zusammenwirken von diversen Waffengattungen. Das ist in meiner Bewertung etwas untergegangen. Die gesmate Zeit über erfährt man den Sinn der verschiedenen Waffengattungen. War sehr interessant und unterhaltsam.