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Das Lächeln der Mona Lisa

Dresden-Krimi

George Tenner

(4)
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Beschreibung

Mitte des Jahres 1994 findet die Haushälterin Roswitha Färber die Leiche des Kunstmalers Helmut Müller-Karsten in dessen Wohnzimmer im Dresdner Künstlerhaus in Loschwitz. Aufgrund des verwüsteten Zustands, in der sich die Wohnung des Malers befindet, stuft der Notarzt ihn als „ungeklärten Todesfall“ ein. Damit wird die Dresdner Mordkommission um Leiter Barneby Kern auf den Plan gerufen. Bei ihren umfänglichen Ermittlungen in der Dresdner und internationalen Kunstszene stoßen sie immer tiefer in einen Strudel von Korruption, illegalen Gemäldehandel, Geldwäsche und politischen Verstrickungen. Zunächst gerät Müller-Karstens Stiefsohn Vester in Verdacht, etwas mit dem Tod des Malers zu tun zu haben. Dabei spielen spezielle Frauenbildnisse eine Rolle, hinter denen nicht nur Vester, sondern auch Galeristen, die Stasi, Kunsthändler und die russische Mafia her sind. Der Krimi führt in die Welt der Mondänen und Lasziven und deckt auf, wie „hohe Tiere“ der Stasi Geld beiseite schafften und dabei Verbindungen in die BRD zu nutzen wussten. Der komplexe Fall bleibt lange undurchsichtig, weitere Morde geschehen, aber das Team Kerns bleibt hartnäckig und kann am Ende einen Fall ungeahnten Ausmaßes aufklären. Tenners Roman geht aber über einen mitreißenden Krimi weit hinaus, da ihm authentische Dokumente zugrunde liegen und der Autor seine Figuren mit psychologischem Scharfblick ausdifferenziert.

George Tenner wurde 1939 in der Nähe von Dresden geboren. Aus einem Künstlerhaushalt stammend, machte er schon früh die Bekanntschaft herausragender Autoren wie Johannes Tralow oder Bruno Frei, die ihn beeinflussten. 1964 wurde er wegen des Versuches, die DDR illegal zu verlassen, inhaftiert. Er lernte die Praktiken des Staatssicherheitsdienstes kennen, in dessen Untersuchungsgefängnis in Frankfurt/Oder er – bis zu seiner Überstellung in das Straflager Rüdersdorf – acht Monate zubrachte. Aus der Haft entlassen, bereitete Tenner erneut seine Flucht vor. 1966 überwand er in einem Schlauchboot den „Eisernen Vorhang“. Seitdem recherchiert er eingehend über die verschiedenen Geheimdienste in Ost und West und veröffentlichte 1982 seinen ersten Roman – einen Thriller über den Geheimdienst der DDR in Verbindung mit dem Sechstagekrieg in Israel. Nahezu 25 Jahre war er als freier Journalist und Redakteur bei verschiedenen Zeitungsverlagen tätig. Obwohl noch immer ausgewiesener Journalist, lebt Tenner zurückgezogen am Rande Berlins und arbeitet ausschließlich als Romanautor.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 298
Erscheinungsdatum 31.03.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89841-377-0
Verlag Schardt, M
Maße (L/B/H) 19,3/12,4/2,6 cm
Gewicht 322 g
Abbildungen 1 farbige Abbildungen
Auflage 1. Auflage

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Etwas zäh
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 19.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das ist weniger ein Krimi, als eher eine Beschreibung der geschichtlichen Vorgänge in der DDR im Allgemeinen und der kunsthistorischen im Besonderen.

Das Geheimnis des Gemäldes "Mona Lisa"
von Dagmar Hartmann aus Berlin am 10.10.2008

Es beginnt mit einem toten Kunstmaler. Zunächst deutet alles darauf hin, dass in seiner Wohnung eingebrochen und der Mann überwältigt wurde. Dies muss allerdings revidiert werden, denn er ist eines natürlichen Todes gestorben. Das Chaos in der Wohnung macht die Polizisten stutzig und nachdem noch zwei andere Personen, die mit Ku... Es beginnt mit einem toten Kunstmaler. Zunächst deutet alles darauf hin, dass in seiner Wohnung eingebrochen und der Mann überwältigt wurde. Dies muss allerdings revidiert werden, denn er ist eines natürlichen Todes gestorben. Das Chaos in der Wohnung macht die Polizisten stutzig und nachdem noch zwei andere Personen, die mit Kunsthandel zu tun haben, tot aufgefunden werden, wird die Mordkommission auf den Plan gerufen. Als Verdächtige kommen mehrere Leute in Frage, die mit der Kunst-Szene und auch den momentanen Personen etwas zu tun haben könnten. Da wäre zunächst der Stiefsohn Thomas Vester, der im Haus wohnte, dessen Freund oder auch ein naher Nachbar im Kreis der Verdächtigen sowie der Galeriebesitzer Fuoli. Zum einen spielt der Kunsthandel eine Rolle, Personen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit kommen ins Blickfeld, auch die Sizilianische Mafia scheint präsent zu sein. Und welche Bedeutung hat spielt dabei das zu beiden Todesfällen gehörende Werk "Das Lächeln der Mona Lisa", das sowohl als Bild als auch mit seinem Lithografiestein mutwillig zerstört wurde? Zunächst wird Thomas Vester verdächtigt, der ein Hass aus Jugendzeit auf seine Mutter hat, denn diese hat ihn einst vernachlässigt und später Geld und Bilder zum Verkauf zugesteckt. War das ihre Wiedergutmachung? Und warum wollte er dann angeblich alle 25 Exemplare der Mona Lisa, die ein Bildnis seiner Mutter darstellt, unbedingt behalten? Im Laufe der zahlreichen Gespräche mit wichtigen Personen, Observierungen von diversen auffälligen PKWs, Offenbarungen hochrangiger Leute, Verhöre der Verdächtigen und der Mitarbeit des LKA hinter vorgehaltener Hand kommt ein ganz anderer Aspekt zutage. Einzelne hochrangige Offiziere, die Kontakte zu italienischen Mafia haben, mit Kunst und Schmuck handelten und damit viel Geld machten sowie andere Beweismittel führen letztendlich zur Aufklärung des Falles und zur Aushebung eines Sumpfes. Von Anfang an ist der Text kompakt und fließend gestaltet. Der Autor ist in der Lage, den Leser unmerklich mitzureißen und in die Story zu geleiten, aus der man erst auf der letzten Seite wieder heraus kommt. Dabei benutzt er verschiedene Merkmale: Zum einen die Authentizität der Lokalitäten, Straßen und Gebäude. Ich hatte das Gefühl, in den Autos der Ermittler mitzufahren, denn er lenkt die Aufmerksamkeit auf Details, die zu Dresden gehören. Allein das "Blaue Wunder" müsste jedem ein Begriff sein. Man erfährt somit einen Teil der Stadtgestaltung und kann sich bildlich vorstellen, an welcher Stelle sich die Leute gerade befinden. Das bezieht sich auch auf die Verfolgung der PKWs, wenn sie einen Wagen zum Zwecke der Observierung verfolgen. Man könnte sagen, es ist eine politische Verarbeitung der DDR-Vergangenheit, den er in einen Krimi verpackt hat. Denn es sind Leute und Firmen mit Namen genannt, die einen Wiedererkennungswert abgeben. Einige Wahrheiten von bekannten Personen kommen ans Licht. Die erwähnte Einflechtung echter Fakten in einen Krimi erreicht der Autor durch zwanglose Gespräche, bei denen die Leute mit den Kriminalisten sprechen oder auch in Verhören in Form von Frage-Antwort-Manier. Auch Beweismittel sind im Buch enthalten, die durch Datum und Unterschrift authentisch benutzt werden. Die Geschichte des Thomas Vester oder anderer Personen ist an manchen Stellen in Erzählform gestaltet.

Dresden ja, aber sonst?.
von TRIPREPORTER (+JAN98) am 07.10.2008

Warum lese ich einen Dresden-Krimi?. Weil ich im Sommer in Dresden war und es Spass macht, daß vor-Ort-Gefühl nochmals zu erleben. Vom Bezug zu Dresden gesehen ist das Buch sicher nicht schlecht. Aber alles andere ist maximal zwei Sterne wert. Diese Fäkalsprache, sorry, aber nicht meine Sache. Eine verworrene Handlung, vers... Warum lese ich einen Dresden-Krimi?. Weil ich im Sommer in Dresden war und es Spass macht, daß vor-Ort-Gefühl nochmals zu erleben. Vom Bezug zu Dresden gesehen ist das Buch sicher nicht schlecht. Aber alles andere ist maximal zwei Sterne wert. Diese Fäkalsprache, sorry, aber nicht meine Sache. Eine verworrene Handlung, verschiedene Tote im Zusammenhang mit Stasi, BND, Russland usw. Warum das Lächeln der Mona Lisa das alles ausgelöst haben soll, scheint mir schon sehr konstruiert. Daher eher enttäuschend.


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