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108 Perlen der Weisheit

Auf dem Weg zur Erleuchtung


108 Meditationen für alle Menschen auf dem Weg zur Harmonie

Die Worte des Dalai Lama sind voll lebendiger Weisheit und eine Quelle der Inspiration auf dem Weg zu mehr Toleranz, Liebe und Respekt. Seine 108 Meditationen stehen symbolisch für die 108 Perlen der buddhistischen Glaubenskette, der Mala. Sie sind poetische Mantras, an denen Geist und Herz wachsen, und jede für sich ist ein kleiner Schritt auf dem Weg zu einem friedvolleren Leben.

Portrait
Der Dalai Lama ist das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter. Der amtierende 14. Dalai Lama wurde 1935 geboren. Nach der Besetzung Tibets durch China floh er 1959 nach Indien, wo er seitdem im Exil lebt. Für seine spirituelle Arbeit und seinen Einsatz für den Weltfrieden findet der Dalai Lama Anerkennung in der ganzen Welt. Seine Bemühungen um die politische Unabhängigkeit Tibets sowie um dessen kulturelle und religiöse Identität wurden 1989 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.
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  • In den Sechzigerjahren entdeckte Europa die Lamas vom Dach der Welt. Ich persönlich war ein wenig später dran. Doch von dem Moment an, in dem ich zum ersten Mal in Kontakt mit dem tibetischen Buddhismus kam, blieb mein Interesse wach. Je besser ich diese Tradition kennen lernte, je mehr ich sie nach den Anleitungen ihrer Meister praktizierte, desto klarer wurde mir, dass - zumindest einige von ihnen - die Antworten auf meine Suche nach Sinn kannten. Mittlerweile weiß ich seit mehr als dreißig Jahren, dass man seinen Geist umwandeln kann. Diese Erkenntnis half mir, als meine Lebensumstände - ein Buddhist würde sagen »mein Karma« - sich dahingehend veränderten, dass meine spirituelle Praxis Teil meines Berufslebens wurde. Da ich zutiefst überzeugt bin, dass die buddhistischen Prinzipien auch im Alltag sehr nützlich sind, war es mir wichtig, mein Engagement innerhalb dieser Tradition auch in das für diese Art von Informationsvermittlung eher wenig aufgeschlossene Medium Fernsehen einzubringen.
    Im Laufe der Zeit habe ich große Meister vieler verschiedener Schulen kennen gelernt, darunter auch Seine Heiligkeit, den Dalai Lama. Solche Begegnungen verändern unser Leben und helfen uns im persönlichen Wachstum weiter. Einige dieser Meister entpuppen sich als wahre Katalysatoren. Sie spiegeln ohne Wenn und Aber unser wahres Wesen wider, was uns zumindest zu kleinen Fortschritten verhilft. Ein geheimnisvoller Austausch auf bewusst er ebenso wie auf unbewusster Ebene, der dazu führt, dass wir nicht mehr dieselben sind und doch auch niemand anderer. Diese Einflüsse fließen gleichsam durch uns hindurch und laden uns ein, weit über uns selbst hinauszuwachsen. Die verschiedenen Begegnungen mit Seiner Heiligkeit haben mein Leben von Grund auf verändert. Deshalb hege ich den tiefen Wunsch, die transformative Kraft der buddhistischen Lehre zu bezeugen, deren Verkörperung der Dalai Lama ist. Seine Person berührt uns umso mehr, als wir längst nicht mehr daran gewöhnt sind, dass Wort und Tat bei einem Menschen so sehr miteinander in Einklang stehen. Was für eine Lektion in Menschlichkeit erteilt uns doch dieser einfache Mönch, der seit mehr als fünfzig Jahren mit der Tragödie seines Volkes konfrontiert ist und ihr mit Kraft, Mut, Entschlossenheit und einem unbedingten Glauben an die Lehren des Buddha begegnet. Was für ein beeindruckendes Schauspiel, wenn dieser Mann den Menschen seine Zeit und seine ungeheuren Einsichten zuteilwerden lässt, als wäre er einfach nur einer unter vielen! Dabei verehrt sein Volk ihn wie einen Gott. Wie unglaublich zu sehen, dass das, was er sagt, nicht ein einziges Mal von den Prinzipien abweicht, für die er eintritt, um welche Frage es auch immer gehen mag.
    Er zeigt uns, dass wir seinen Spuren folgen können. Er ist der lebendige Beweis dafür, dass innere Wandlung möglich ist, wenn wir Zeit darauf verwenden und unsere Lehrzeit auf dem Pfad entschlossen nutzen.
    Seine Lehren, seine praxisorientierte Weisheit, die voller gesundem Menschenverstand ist, begleiten mich Tag für Tag auf dem Weg der Umwandlung des Geistes, den der tibetische Buddhismus aufzeigt. Für mich stellen sie Stufen auf dem Weg der inneren Entwicklung dar, die unfehlbar ihre Wirkung zeigen, wenn wir uns nur die Zeit nehmen, über sie nachzudenken und zu meditieren. Aus diesem Grund habe ich dieses Büchlein zusammengestellt, in dem sich 108 kurze Texte zur Meditation finden. 108 ist im tibetischen Buddhismus eine symbolische Zahl, die für die 108 Perlen des buddhistischen »Rosenkranzes«, der Mala, steht. Diese dient zum Zählen von Mantras, heiligen Formeln, die den Geist beruhigen und unsere störenden Energien kanalisieren. Jedes Weisheitswort steht für eine Perle der Mala. Ich hoffe, dass diese Perlen Sie inspirieren werden und dazu beitragen, dass Sie selbst begreifen, was Mitgefühl, Toleranz, Liebe, Güte und Achtung vor dem anderen wirklich bedeuten. Denn der »andere« ist es, der im Buddhismus wahrhaft zählt. Er ist immer wichtiger als wir selbst. Gibt es eine wichtigere Botschaft als diese, die uns erlaubt, in Frieden mit uns selbst und mit der Umwelt zu leben?

    Ich möchte Ihnen drei kleine Geschichten erzählen, die zeigen, wie eine Begegnung mit dem Dalai Lama das Leben verändern kann. Das Nachdenken darüber hat mir bewusst gemacht, wie tief die Güte ist, die von diesem Menschen ausgeht.
    Kurz nachdem Seine Heiligkeit 1989 den Friedensnobelpreis erhalten hatte, habe ich ihn im Hotel Saint James in Paris kennen gelernt. Man hatte ein Treffen mit verschiedenen französischen Künstlern und Journalisten arrangiert, die auf diesen lächelnden Mönch, der aufgrund seines gewaltfreien Kampfes gegen die chinesische Besetzung Tibets die ganze Welt faszinierte, ordentlich neugierig waren. Mit der Verleihung des Nobelpreises war der Dalai Lama in die Reihen jener großen Charismatiker aufgestiegen, die für Gewaltfreiheit eingetreten sind wie Mahatma Gandhi und Martin Luther King. Daher war die Anzahl der Geladenen nicht eben gering. Ihn kennen zu lernen schien ein schwieriges, wenn nicht gar unmögliches Unterfangen. Ich wusste das und war daher nur gekommen, weil ich jenen Menschen, der wie kein anderer für die spirituelle Tradition stand, der ich seit einigen Jahren angehörte, einfach einmal sehen wollte. Doch das Leben hatte anderes mit mir vor. Denn zum Wachpersonal, das für die Sicherheit Seiner Heiligkeit verantwortlich war, gehörte ein Freund von mir. Und so nahm man mich innerhalb weniger Sekunden in die Reihen jener auf, die für den reibungslosen Ablauf dieses Abends sorgten. Ein unerwartetes Geschenk, das mir da in den Schoß fiel und mich noch mehr zur regelmäßigen Meditation inspirierte. Die Gegenwart des Dalai Lama, die ich an jenem Abend zum ersten Mal direkt spürte, wirkte auf mich wie ein Katalysator. Seine freudvolle, unzerstörbare und mitreißende Energie stieß in mir einen Prozess der inneren Wandlung an. Was nicht heißen soll, dass die Praxis dadurch einfacher geworden wäre oder meine Probleme sich plötzlich auf geheimnisvolle Weise gelöst hätten. Der Prozess, um den es hier geht, ist lang, schwierig, manchmal sogar mühselig, denn das Material, mit dem wir arbeiten, ist unser eigener Geist. Der Buddhismus lehrt, dass diese Veränderung sich im Laufe mehrerer Lebenszeiten vollzieht, was erneut betont, wie tief das Engagement sein muss, wenn wir wahrhafte Veränderung anstreben.

    Ein andermal hatte ich die Gelegenheit, an einem Treffen Seiner Heiligkeit mit den Angehörigen der tibetischen Gemeinde in Frankreich teilzunehmen. Die Atmosphäre bei diesem Zusammentreffen war emotional so bewegend, dass ich dieses Erlebnis niemals vergessen werde. Um das zu verstehen, müssen Sie wissen, dass einige Tibet er ihr Leben riskieren, um sich in Dharamsala Seiner Heiligkeit einige Sekunden lang zu nähern. Sie sprechen ein paar Worte mit ihm und erhalten zum Zeichen seines Segens einen Katag, einen weißen Glücksschal. Der Dalai Lama erteilt ihnen Ratschläge und hört ihnen aufmerksam zu, bevor sie auf seine Bitte hin wieder in das immer noch gefährliche Tibet zurückkehren, das sich nicht entvölkern soll. Für diesen kurzen Augenblick riskieren die Tibeter alles.
    Wenn wir uns dies vor Augen führen, erkennen wir erst, wie viel Glück wir hier im Westen haben. Wir können Seine Heiligkeit ohne viel Aufwand sehen, wenn er in Europa ist. Doch wir sollten die fühlbare Erregung, das unendliche Glück nicht übersehen, das die Tibeter empfinden, wenn sie sich in Gegenwart ihres religiösen und weltlichen Oberhauptes befinden, das ihr Volk ebenso repräsentiert wie den Buddhismus und die Hoffnung dieses Volkes, eines Tages wieder in seinem Heimatland in Freiheit leben zu können. Die grenzenlose Achtung, die die Tibeter vor jenem Menschen empfinden, der für sie Tschenresig verkörpert, den Buddha des Mitgefühls, ist ungeheuer beeindruckend und zeigt uns eine Seite des Dalai Lama, die uns auf Anhieb wohl weniger zugänglich ist.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1890
Erscheinungsdatum 10.11.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-17052-4
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,3/12,6/1,3 cm
Gewicht 184 g
Originaltitel 108 perles de sagesse pour parvenir à la sérénité
Abbildungen mit Abbildungen 18 cm
Übersetzer Elisabeth Liebl
Buch (Taschenbuch)
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