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Gesammelte Schriften Bd. IV: Die ältere deutsche Staats- und Verwaltungslehre

Mit e. Nachw. v. Michael Stolleis. Habil.-Schr.

Hans Maier

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Beschreibung


Hans Maier Gesammelte Schriften - der vierte Band

Hans Maiers Habilitationsschrift "Die ältere deutsche Staats- und Verwaltungslehre" ist gleichsam mit dem Erscheinen zum Klassiker geworden. Ausgehend von der Ständegesellschaft des 15. und 16. Jahrhunderts sucht Maier den aufsteigenden frühmodernen Staat zu fassen, der nun beginnt die überlieferte Ordnung als "Gesetzgeber" umzuformen. Diesen Prozeß der Monopolisierung und Verstaatlichung der Justiz spiegelt die entstehende "Politikwissenschaft", die bis zum Übergang in den liberalen Rechtsstaat und das moderne Verwaltungsrecht um die Mitte des 19. Jahrhunderts maßgeblich für die Ausgestaltung der inneren Ordnung bleibt. Bis heute ist Maiers klassische Studie das unübertroffene Standardwerk zum Gegenstand.

 

 

Bislang erschienen: Revolution und Kirche (Band 1), Politische Religionen (Band 2) und Kultur und Politik (Band 3).

Michael Stolleis, geboren 1941, Balzan-Preisträger 2000, ist seit 1975 Professor für Öffentliches Recht, Neuere Rechtsgeschichte und Kirchengeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a. M. und seit 1991 Direktor am dortigen Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte.
Michael Stolleis is Director of the Max-Planck-Institute for European History of Law, Frankfurt a. M. He has been awarded honorary doctorates and prizes, including the Leibniz Prize, the Research Award Stockholm and the Balzan Prize (Milan).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 487
Erscheinungsdatum 24.08.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-57157-2
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 22,2/15/4,1 cm
Gewicht 767 g
Auflage 1

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  • Vorwort

    Einleitung

    Die Polizeiwissenschaft als Forschungsaufgabe

    I. Das Problem

    1. Bisherige literarische Behandlung der Polizeiwissenschaft

    2. Mißverhältnis zu ihrer
    Bedeutung

    3. Gründe für die Vernachlässigung

    4. Zur gegenwärtigen Forschungslage

    II. Zur Fragestellung

    1. Ziel der Untersuchung

    2. Auswahlgesichtspunkte

    3. Quellen

    4. Gliederung

    Erster Teil

    Ständegesellschaft und "gute Polizei" im älteren deutschen
    Staatswesen

    I. Die politische Verfassung der Ständegesellschaft

    1. Ständegliederung

    2. Statusgebundenheit und Sozialordnung

    3. Das Recht

    4. Stilformen der Politik

    II. Die Krise der altständischen Ordnung und die neuen
    Ordnungsprobleme der Gesellschaft

    1. Die Differenzierung der Gesellschaft

    2. Strukturkrisen der Ständeordnung

    3. Ordnungsproblem und Staat

    III. Die Polizeiordnungen

    1. Zur Forschungs- und Quellenlage

    2. Die Formen: Stadt-, Landes- und Reichspolizeiordnungen

    3. Die Bereiche der Polizeigesetzgebung

    4. Rechtscharakter und politische Wirkung der
    Polizeiordnungen

    Zweiter Teil

    Polizeiliteratur und Polizeiwissenschaft bis zum Ende des
    18. Jahrhunderts

    I. Das Wort Polizei

    1. Zum Problem

    2. Die älteren Belege im Deutschen

    3. Humanistische Ausweitung des Begriffs

    4. Der christlich-ständische Polizeibegriff

    5. Die Ästhetisierung des Polizeibegriffs im 18. Jahrhundert

    II. Der Polizeibegriff in den älteren Regimentstraktaten und
    in der christlichen Staatslehre des 17. Jahrhunderts

    1. Allgemeines

    2. Oldendorp

    3. Osse

    4. Friedlieb

    5. Obrecht

    6. Reinkingk

    7. Seckendorff

    III. Beginn wissenschaftlicher Systematisierung

    1. Der doppelte Ansatz der Begriffsbildung:
    Verwaltungsentwicklung und politische Lehre

    2. Umrisse der verwaltungsgeschichtlichen Entwicklung

    3. Etappen der Begriffsbildung

    IV. Die Polizeiwissenschaft an den Universitäten

    1. Alte und neue politische Wissenschaft: Universitäten und
    Akademien

    2. Die Einführung der Kameralistik an den Universitäten

    3. Die Verselbständigung der Polizeiwissenschaft im Rahmen
    des kameralistischen Unterrichts: Justi und Sonnenfels

    Dritter Teil

    Die Polizeiwissenschaft im 19. Jahrhundert

    I. Der Strukturwandel der praktisch-philosophischen
    Disziplinen

    1. Zur wissenschaftsgeschichtlichen Situation

    2. Kameralistik und neue Wirtschaftslehre: die
    Ökonomisierung der Polizei

    3. Polizei und Recht: die Eliminierung des Wohlfahrtszwecks

    II. Der Ausklang der Polizeiwissenschaft

    1. Bergs Polizeirecht

    2. Mohls Polizey-Wissenschaft

    3. Behrs Polizei-Wissenschaftslehre

    Exkurs: Die Polizei in der politischen Theorie der
    Revolution

    und Restauration (Fichte und Hegel)

    III. Die Polizeiwissenschaft im Urteil der
    Nachfolgedisziplinen

    1. Allgemeines

    2. Unmittelbare Nachfolger: Volkswirtschaftspolitik,
    Verwaltungslehre, Verwaltungsrechtswissenschaft

    3. Nachbarwissenschaften: Nationalökonomie,
    Rechtswissenschaft, Philosophie und Soziologie

    Ergebnis

    Exkurse

    I. Verwaltungslehre und politische Theorie

    II. Ältere deutsche Staatslehre und westliche politische
    Theorie

    III. Polizei als politische Theorie zu Beginn der frühen
    Neuzeit

    Nachwort

    Abkürzungen

    Bibliographie

    Personenregister