Eines Menschen Herz

Roman

(9)
Logan Mountstuart ist Schriftsteller, Kunsthändler, Spion: Anfang Zwanzig brilliert er mit einer Shelley-Biographie, heiratet eine adlige Lady, trifft auf Berühmtheiten wie Evelyn Waugh (der ihn auf einer Party küsst!) und Virginia Woolf (die Zicke!). Er lernt in Paris Hemingway und Picasso kennen und kauft Gemälde von unbekannten Künstlern namens Paul Klee und Juan Gris. In Form von Tagebucheinträgen ist Eines Menschen Herz hochspannend und abenteuerlich komponiert von William Boyd, einem der brillantesten englischen Romanciers.
Rezension
"Ich habe diesen Roman bereits zweimal gelesen und werde ihn noch ein drittes Mal lesen. Von wie vielen Büchern kann man das schon sagen."
Peter Green, Los Angeles Times Book Review
Portrait
William Boyd, 1952 in Ghana geboren, gehört zu den überragenden europäischen Erzählern unserer Zeit. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher und wurde vielfach ausgezeichnet. Im Berlin Verlag erschienen zuletzt »Ruhelos« (2007), »Einfache Gewitter« (2009), »Nat Tate« (2010), »Eine große Zeit« (2012) und der James-Bond-Roman »Solo«. William Boyd lebt mit seiner Frau in London und Südfrankreich.

Chris Hirte hat u.a. Bücher von Jonathan Franzen, Alberto Manguel, Louise Erdrich und Don Winslow ins Deutsche übertragen. Er lebt in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 698
Erscheinungsdatum 25.10.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8333-0508-5
Verlag Berliner Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,7/12,3/4,6 cm
Gewicht 487 g
Originaltitel Any Human Heart
Auflage 11. Auflage
Übersetzer Chris Hirte
Verkaufsrang 13.910
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„Unglaublich !“

Benedikt Drießen, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Dieses Buch ist unglaublich ! Entlang echter historischer Fakten liest der Leser in einem fiktiven Tagebuch, folgt dem Protagonisten durch das vergangene Jahrhundert, durch Beziehungen, Jobs, Freuden und Enttäuschungen, Krieg und Frieden.
Besonders schön ist, dass Boyds andere Bücher genauso gut und anregend sind und mit der Entdeckung dieses Autors wirklich Horizonte geweitet werden !
Dieses Buch ist unglaublich ! Entlang echter historischer Fakten liest der Leser in einem fiktiven Tagebuch, folgt dem Protagonisten durch das vergangene Jahrhundert, durch Beziehungen, Jobs, Freuden und Enttäuschungen, Krieg und Frieden.
Besonders schön ist, dass Boyds andere Bücher genauso gut und anregend sind und mit der Entdeckung dieses Autors wirklich Horizonte geweitet werden !

„Eine einzigartige Mischung aus Fakten und Fiktion“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

"Eines Menschen Herz" von William Boyd ist ein Künstlerroman, der fast das gesamte zwanzigste Jahrhundert umspannt. Erzählt wird die Lebensgeschichte des Logan Mountstuarts, der als Schriftsteller, Kunsthändler und Spion arbeitete und dabei allerlei illustre Gestalten kennenlernte, darunter Virginia Woolf, Ernest Hemingway, Jackson Pollock und Pablo Picasso.
Gebannt las ich Seite um Seite, war erstaunt über die Begegnungen und Erlebnisse des Romanhelden und vergaß während der Lektüre immer wieder, dass es sich bei Logan Mountstuart nicht um eine reale Person, sondern nur um eine Romangestalt handelt.
Der kurzweiligste und turbulenteste Roman den ich seit langem gelesen habe !

"Eines Menschen Herz" von William Boyd ist ein Künstlerroman, der fast das gesamte zwanzigste Jahrhundert umspannt. Erzählt wird die Lebensgeschichte des Logan Mountstuarts, der als Schriftsteller, Kunsthändler und Spion arbeitete und dabei allerlei illustre Gestalten kennenlernte, darunter Virginia Woolf, Ernest Hemingway, Jackson Pollock und Pablo Picasso.
Gebannt las ich Seite um Seite, war erstaunt über die Begegnungen und Erlebnisse des Romanhelden und vergaß während der Lektüre immer wieder, dass es sich bei Logan Mountstuart nicht um eine reale Person, sondern nur um eine Romangestalt handelt.
Der kurzweiligste und turbulenteste Roman den ich seit langem gelesen habe !

„Ich liebe dieses Buch!!“

Michaela Sefar, Thalia-Buchhandlung Heidenheim

Es ist schon seit geraumer Zeit mein absolutes Lieblingsbuch und eines der besten von William Boyd. Die fiktiven Tagebuchaufzeichnungen sind abwechslungsreich und unglaublich spannend geschrieben. Vorallem die Szenen in denen Logan Mountstuart auf reale Personen trifft sind wirklich unterhaltsam. Dieses Buch sollte verfilmt werden. Es ist schon seit geraumer Zeit mein absolutes Lieblingsbuch und eines der besten von William Boyd. Die fiktiven Tagebuchaufzeichnungen sind abwechslungsreich und unglaublich spannend geschrieben. Vorallem die Szenen in denen Logan Mountstuart auf reale Personen trifft sind wirklich unterhaltsam. Dieses Buch sollte verfilmt werden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2016
Bewertet: anderes Format

Boyds geniales Meisterwerk ist eine Lehrstunde über das 20. Jahrhundert und die in Tagebuchform geschriebene, mitreißende und anrührende Biographie eines Mannes. Lieblingsbuch!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Boyds geniales Meisterwerk ist eine Lehrstunde über das 20. Jahrhundert und die in Tagebuchform geschriebene, mitreißende und anrührende Biographie eines Mannes. Lieblingsbuch!

Umwerfend schön, eindringlich, ein Meisterwerk
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 28.02.2012

Nur ein Leben, nur eine Person im Mittelpunkt. Und doch, ja doch, ein schlichtweg wunderbares Buch über ein gesamtes Jahrhundert, über ein Schicksal und das von vielen. Wie William Boyd die Lebensgeschichte des fiktiven Schriftstellers Logan Mountstuart zu Papier gebracht, dessen Erlebnisse in kleinen, aber so lebendigen Tagebucheintragungen zum... Nur ein Leben, nur eine Person im Mittelpunkt. Und doch, ja doch, ein schlichtweg wunderbares Buch über ein gesamtes Jahrhundert, über ein Schicksal und das von vielen. Wie William Boyd die Lebensgeschichte des fiktiven Schriftstellers Logan Mountstuart zu Papier gebracht, dessen Erlebnisse in kleinen, aber so lebendigen Tagebucheintragungen zum Leben erweckt hat, nötigt nicht nur Respekt ab, sondern berauscht. Boyd schöpft die stilistischen Mittel zur Gänze aus, um den jeweiligen Puls der Zeit wiederzugeben. Und mit ihr die Stimmung, die Musik, die Gerüche. Während die ersten Einträge aus Jugendzeiten noch von kindlicher, ungestümer Kürze sind, schillert in den Einträgen der erfolgreichen 20er und 30er Jahre ein Hauch von Aufstieg, Bewegung und Erfolg hervor. Das dies die Jahre seiner großen Liebe, die des Übermuts, der Lebensfreude und Grenzenlosigkeit sind, kann man lesen, mitfühlen. Selbiges gilt dann auch für die Nachkriegsjahre, von denen nur Verzweiflung, Trauer und Trostlosigkeit bleiben. Ein gebrochener Mann, der lange braucht, um dem Leben neuen Sinn zu verleihen, reifer und nachdenklicher zu werden und dank dem Erlebten, den Erfahrungen, letztendlich zur Erkenntnis zu gelangen: „Das ist alles, was das Leben am Ende ausmacht: die Gesamtheit des Glücks und des Unglücks, das einem widerfährt.“ „Eines Menschen Herz“ liest sich wie aus einem Guss, streckt dem Leser die Hand entgegen, der sie bereitwillig nimmt und es sich inmitten der Gedanken- und Gefühlswelt Logans bequem macht. Man kann nicht umhin, ihn zu mögen, diesen geschmeidigen James Bond, diesen modernen Abenteurer und tragischen Helden, dessen Leben man nicht nur begleitet, sondern mitlebt. Knappe prägnante Charakterporträts, weltpolitische Geschehen und Entwicklungen, welche Logan scheinbar immer nur zufällig kreuzt. Was „Forrest Gump“ für die Leinwand war, scheint „Eines Menschen Herz“ für das Buch zu werden. Eine wunderbare Hommage an das Auf und Ab des Lebens. Der Tod ist dann nicht nur das Ende des Romans, sondern gleichzeitig auch das Ende einer Reise. Ein wehmütiges, trauriges Ende, das mich, vielleicht auch wegen des Bruchs im letzten Satz, unheimlich berührt und bewegt hat. Insgesamt ist „Eines Menschen Herz“ ein umwerfend schönes und fesselndes Buch über eine fiktive Person, auf der Suche nach der Liebe, die dem Schicksal stets tapfer die Stirn geboten hat. Kein Ausnahmeheld, keine Besonderheit. Aber ein Mensch seiner Zeit. Eine Zeit, welche unwiderruflich vorbei, aber dank Werken wie diesen, nie verloren oder vergessen ist. Wie schrieb Elmar Krekeler von „Die Welt“: „Boyds bisher großartigster und berührendster Roman.“ Dem ist rein gar nichts hinzuzufügen!