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Die gesammelten Abenteuer des Großwesirs Isnogud 04

Isnogud der Listige. Der Sündenbock. Düstere Aussichten

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Die gesammelten Gemeinheiten des Möchtegern-Kalifen Isnogud – ein Klassiker der Comicliteratur von Asterix-Texter René Goscinny und Zeichner Jean Tabary - erstmals komplett in einer schmucken Gesamtausgabe!
Erleben Sie die fantasievolle Parodie auf Tausendundeine Nacht über den Großwesir Isnogud, der auf Teufel komm raus Kalif werden will! Dummerweise schlagen alle seine Versuche, den amtierenden Kalifen klammheimlich um die Ecke zu bringen, desaströs fehl!
Getextet von René Goscinny und zu Bild gebracht von Jean Tabary.
Portrait
Als Sohn jüdischer Eltern wurde der Erfinder des Galliers Asterix, Rene Goscinny, am 14.August 1926 in Paris geboren. Aufgewachsen in Buenos Aires, arbeitete er nach seinem Abitur zunächst als Unterbuchhalter und auch als Zeichner in einer Werbeagentur. Sein geplantes Kunststudium wurde ihm durch den plötzlichen Tod seines Vaters verwehrt. 1945 folgte Rene Goscinny einer Einladung seines Onkels und wanderte nach New York aus. Dort verbrachte er lange Jahre, bevor es ihm gelang seine Zeichnungen im gerade gegründeten Magazin "MAD" unterzubringen. 1950 lernte Rene Goscinny Morris kennen und nur wenig später entschloss er sich nach Belgien zu gehen, um in Brüssel eine angebotene Stelle als Texter anzunehmen. Die ersten Erfolge feierte er mit "Lucky Luke", den Morris einige Jahre zuvor entwarf. Als er Albert Underzo, den späteren Zeichner der Asterix – Reihen, traf, waren sich beide sofort darüber einig, dass Comics unterhalten müssen. Von da an schrieb Rene Goscinny die Texte, die Underzo illustrierte. Sie produzierten gemeinsam erfolgreich mehrere Serien, bevor sie 1959 mit Asterix den Durchbruch schafften. Die erste Folge über den unbeugsamen Gallier erschien in dem neu gegründeten Magazin Pilote. Dort arbeitete Rene Goscinny mit vielen Zeichnern zusammen an verschiedenen Projekten. In der Zeit von 1963 bis 1974 war er Chefredakteur des Pilote. Er gab vor allem jüngeren Zeichnern wie Gotlib, Bretecher und Reiser die Möglichkeit im Magazin ihre Werke zu veröffentlichen. Später wurde Rene Goscinny Teilhaber am Verlag Dargaud, trennte sich 1974 wieder und gründete zusammen mit Underzo den Verlag Albert-Rene.
Mittlerweile lebte er schon mehrere Jahre wieder in seiner Geburtsstadt Paris. Obwohl Rene Goscinny als Zeichner scheiterte, erreichte er mit seinen Comics viel für sein Land. Aus diesem Grund wurde er 1967 vom damaligen Kulturminister zum Ritter der Künste und Wissenschaften ernannt. Neben Asterix wurde auch der kleine Nick, gezeichnet von Sempe und Isnogud, gezeichnet von Tabary, weltweit bekannt. Durch einen Belastungstest erlitt der erfolgreiche Comicautor Rene Goscinny einen Herzinfarkt und starb am 5.November 1977 in Paris. Das Grab des französischen Nationalhelden ist für viele Menschen, die mit seinen Figuren die schönsten Kindheitserinnerungen verbinden, zu einem Wallfahrtsort geworden.
Rene Goscinny hinterließ seine Frau Gilberte, die er 1967 heiratete und seine Tochter Anne, die 1968 zur Welt kam. Anne kümmert sich, seitdem auch ihre Mutter 1994 verstarb, um den Nachlass ihres berühmten Vaters.
Meinung der Redaktion
Rene Goscinny! Das ist der wohl produktivste und genialste Comic-Szenarist europäischer Comics! Die von ihm kreierten Comic-Figuren und Serien sind zeitlos lustig und begeistern auch Jahrzehnte nach ihrem Entstehen weltweit ein Millionenpublikum.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Horst Berner
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 08.12.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7704-3184-7
Verlag Egmont Comic Collection
Maße (L/B/H) 29,4/22,4/1,9 cm
Gewicht 837 g
Originaltitel Iznogoud l'acharnè; La Tete de Turc d'Iznogoud; Les Cauchemars d'Iznogoud
Auflage 1
Übersetzer Gudrun Penndorf, Uwe Löhmann, Horst Berner
Buch (gebundene Ausgabe)
29,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Die Wahrheit über Himmel und Hölle
von SPASSPREDIGER aus www.spassprediger.de am 28.12.2008

Wer hätte gedacht, dass sich schon unter der Herrschaft des gutmütigen Kalifen Harun al Pussah das scheinbar harmlose Hüpfspiel „Himmel und Hölle“ großer Beliebtheit erfreute? Gleich zum Auftakt des vierten Buchs der Isnogud-Werkausgabe klärt uns die gleichnamige Geschichte darüber auf, was es mit dem Himmel und Hölle-Spiel in Wirklichkeit... Wer hätte gedacht, dass sich schon unter der Herrschaft des gutmütigen Kalifen Harun al Pussah das scheinbar harmlose Hüpfspiel „Himmel und Hölle“ großer Beliebtheit erfreute? Gleich zum Auftakt des vierten Buchs der Isnogud-Werkausgabe klärt uns die gleichnamige Geschichte darüber auf, was es mit dem Himmel und Hölle-Spiel in Wirklichkeit auf sich hat: Das verhexte Hüpfspiel verwandelt Erwachsene im Nu zurück in Kinder. Was läge für den schändlichen Großwesir Isnogud wohl näher, als den Kalifen zu einer kleinen Partie einzuladen, den Beherrscher der Gläubigen in einen Minderjährigen zu verwandeln und bis zu dessen Volljährigkeit (die Harun natürlich nur erreicht, wenn er vorher keinen kleinen Unfall erleidet) das Kalifat selbst zu regieren … ? „Himmel und Hölle“ ist der erste von insgesamt elf Schüssen, die, sehr zum Vergnügen des Lesers, mal wieder kräftig nach hinten losgehen. Das knappe Dutzend traditioneller Insogud-Abenteuer wird gefolgt von 45 jeweils eine Albumseite umfassenden Cartoons, in denen Texter Goscinny die Figur Isnogud aus ihrem üblichen Szenario herauslöst und zur Hauptfigur einer Reihe von Geschichten mit Bezug zum politischen Tagesgeschehen im Frankreich der 70er Jahre macht. In den kurzen Strips übernimmt der Großwesir verschiedene Ministerposten und will zur Abwechslung, man höre und staune, mal Giscard d’Estaing anstelle von Giscard d’Estaing oder auch Henry Kissiner anstelle von Henry Kissinger werden. Redakteur Horst Berner wiest in seinem aufschlussreichen und informativen Vorwort vorsorglich darauf hin, dass die Cartoons mit ihren „typisch französischen Gegebenheiten der 1970er Jahre und einigen unübersetzbaren Wortspielen hiesigen Lesern möglicherweise etwas unkonventionell erscheinen mögen“. In der Tat erschließen sich nicht alle der seinerzeit wöchentlich in einer französischen Sonntagszeitung veröffentlichten einseitigen Gags gleich gut; nichtsdestotrotz sind die unter dem Titel „Düstere Aussichten“ gesammelten Beiträge von Goscinnys Cartoon-Kolumne ein interessantes Zeitdokument, das die Vielseitigkeit des gelernten Journalisten Goscinny vor Augen führt. Die restlichen Geschichten, ursprünglich veröffentlicht in den Alben „Isnogud der Listige“ und „Isnogud und der Türkenkopf“, funktionieren freilich heute so gut wie eh und je. Zwei meiner persönlichen Highlights sind die surreale „Andenkeninsel“-Geschichte und Isnoguds Begegnung mit einem magischen Versandhaus-Katalog, aus dem sich Dinge bestellen lassen, die erst in ferner Zukunft erfunden werden. Der Spassprediger meint: Auch der vierte Band der schön aufgemachten Isnogud-Werkausgabe aus dem Verlag Ehapa ist sein Geld wieder wert. Fans des schändlichen Großwesirs dürfen sich diesmal über elf traditionelle Abenteuer aus den Bänden „Isnogud der Listige“ und „Isnogud und der Türkenkopf“ sowie 45 je eine Albumseite umfassende Cartoons aus „Düstere Ausscihten“ freuen.