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Die Abenteuer des Großwesirs Isnogud 04

Isnogud der Listige. Der Sündenbock. Düstere Aussichten

Die gesammelten Gemeinheiten des Möchtegern-Kalifen Isnogud – ein Klassiker der Comicliteratur von Asterix-Texter René Goscinny und Zeichner Jean Tabary - erstmals komplett in einer schmucken Gesamtausgabe!
Erleben Sie die fantasievolle Parodie auf Tausendundeine Nacht über den Großwesir Isnogud, der auf Teufel komm raus Kalif werden will! Dummerweise schlagen alle seine Versuche, den amtierenden Kalifen klammheimlich um die Ecke zu bringen, desaströs fehl!
Getextet von René Goscinny und zu Bild gebracht von Jean Tabary.
Portrait
René Goscinny, geb. 1926 in Paris, wuchs in Buenos Aires auf und arbeitete nach dem Abitur erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur. 1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. René Goscinny verstarb 1977.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Horst Berner
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 08.12.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7704-3184-7
Verlag Egmont Comic Collection
Maße (L/B/H) 29,4/22,4/1,9 cm
Gewicht 837 g
Originaltitel Iznogoud l'acharnè; La Tete de Turc d'Iznogoud; Les Cauchemars d'Iznogoud
Auflage 1
Übersetzer Gudrun Penndorf, Uwe Löhmann, Horst Berner
Buch (gebundene Ausgabe)
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Die Wahrheit über Himmel und Hölle
von SPASSPREDIGER aus www.spassprediger.de am 28.12.2008

Wer hätte gedacht, dass sich schon unter der Herrschaft des gutmütigen Kalifen Harun al Pussah das scheinbar harmlose Hüpfspiel „Himmel und Hölle“ großer Beliebtheit erfreute? Gleich zum Auftakt des vierten Buchs der Isnogud-Werkausgabe klärt uns die gleichnamige Geschichte darüber auf, was es mit dem Himmel und Hölle-Spiel in Wirklichkeit... Wer hätte gedacht, dass sich schon unter der Herrschaft des gutmütigen Kalifen Harun al Pussah das scheinbar harmlose Hüpfspiel „Himmel und Hölle“ großer Beliebtheit erfreute? Gleich zum Auftakt des vierten Buchs der Isnogud-Werkausgabe klärt uns die gleichnamige Geschichte darüber auf, was es mit dem Himmel und Hölle-Spiel in Wirklichkeit auf sich hat: Das verhexte Hüpfspiel verwandelt Erwachsene im Nu zurück in Kinder. Was läge für den schändlichen Großwesir Isnogud wohl näher, als den Kalifen zu einer kleinen Partie einzuladen, den Beherrscher der Gläubigen in einen Minderjährigen zu verwandeln und bis zu dessen Volljährigkeit (die Harun natürlich nur erreicht, wenn er vorher keinen kleinen Unfall erleidet) das Kalifat selbst zu regieren … ? „Himmel und Hölle“ ist der erste von insgesamt elf Schüssen, die, sehr zum Vergnügen des Lesers, mal wieder kräftig nach hinten losgehen. Das knappe Dutzend traditioneller Insogud-Abenteuer wird gefolgt von 45 jeweils eine Albumseite umfassenden Cartoons, in denen Texter Goscinny die Figur Isnogud aus ihrem üblichen Szenario herauslöst und zur Hauptfigur einer Reihe von Geschichten mit Bezug zum politischen Tagesgeschehen im Frankreich der 70er Jahre macht. In den kurzen Strips übernimmt der Großwesir verschiedene Ministerposten und will zur Abwechslung, man höre und staune, mal Giscard d’Estaing anstelle von Giscard d’Estaing oder auch Henry Kissiner anstelle von Henry Kissinger werden. Redakteur Horst Berner wiest in seinem aufschlussreichen und informativen Vorwort vorsorglich darauf hin, dass die Cartoons mit ihren „typisch französischen Gegebenheiten der 1970er Jahre und einigen unübersetzbaren Wortspielen hiesigen Lesern möglicherweise etwas unkonventionell erscheinen mögen“. In der Tat erschließen sich nicht alle der seinerzeit wöchentlich in einer französischen Sonntagszeitung veröffentlichten einseitigen Gags gleich gut; nichtsdestotrotz sind die unter dem Titel „Düstere Aussichten“ gesammelten Beiträge von Goscinnys Cartoon-Kolumne ein interessantes Zeitdokument, das die Vielseitigkeit des gelernten Journalisten Goscinny vor Augen führt. Die restlichen Geschichten, ursprünglich veröffentlicht in den Alben „Isnogud der Listige“ und „Isnogud und der Türkenkopf“, funktionieren freilich heute so gut wie eh und je. Zwei meiner persönlichen Highlights sind die surreale „Andenkeninsel“-Geschichte und Isnoguds Begegnung mit einem magischen Versandhaus-Katalog, aus dem sich Dinge bestellen lassen, die erst in ferner Zukunft erfunden werden. Der Spassprediger meint: Auch der vierte Band der schön aufgemachten Isnogud-Werkausgabe aus dem Verlag Ehapa ist sein Geld wieder wert. Fans des schändlichen Großwesirs dürfen sich diesmal über elf traditionelle Abenteuer aus den Bänden „Isnogud der Listige“ und „Isnogud und der Türkenkopf“ sowie 45 je eine Albumseite umfassende Cartoons aus „Düstere Ausscihten“ freuen.