Warenkorb
 

Mobbing

Roman

(5)
Joachim machte seine Arbeit gut, die Kollegen schätzten ihn. Wenigstens das stand doch außer Frage. Denn mit der neuen Chefin blieb für ihn nichts, wie es war. So kam der Briefumschlag mit der fristlosen Kündigung beinah wie eine Erleichterung. Aber für Joachims Familie war das Glück längst flüchtig wie das Vertrauen, das sie in sich und das Leben gehabt hatte. Mit »Mobbing« gelingt Annette Pehnt in der Verbindung aus Anteilnahme und literarischer Distanz ein glänzender Roman um ein drängendes Thema.
Portrait
Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie als Dozentin und freie Autorin mit ihrer Familie in Freiburg im Breisgau. 2001 veröffentlichte sie ihren ersten Roman »Ich muß los«, für den sie unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. 2002 erhielt sie in Klagenfurt den Preis der Jury für einen Auszug aus dem Roman »Insel 34«, 2008 den Thaddäus-Troll-Preis sowie die Poetikdozentur der Fachhochschule Wiesbaden und 2009 den Italo Svevo-Preis. 2011 erschien ihr Roman »Chronik der Nähe«, im selben Jahr erhielt sie den Solothurner Literaturpreis sowie den Hermann Hesse Preis. 2013 erschien der Prosaband »Lexikon der Angst«, 2014 war sie Mitherausgeberin der Anthologie »Die Bibliothek der ungeschriebenen Bücher«. Darüber hinaus schrieb sie mehrere Kinderbücher, unter anderen »Der Bärbeiß«. Zuletzt veröffentlichte sie den Roman »Briefe an Charley«.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 165
Erscheinungsdatum 01.12.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-25289-8
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12/2 cm
Gewicht 191 g
Buch (Taschenbuch)
10,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
4
1
0
0
0

Bossing
von einer Kundin/einem Kunden aus Koblenz am 29.07.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

Super geschrieben. Wenn man selbst Mobbing erfahren hat, weiß man was das für eine Familie bedeutet. In einigen Kapiteln habe ich mich selbst wiedergefunden.

Zeitgerecht!
von Andrea Scheiber aus Innsbruck, Wagnersche am 09.08.2011

Ein Zeitgerechtes Thema finde ich. Joachim wird in der Arbeit nicht mehr ernst genommen und man nimmt Ihm alles weg, seine Chefin ignoriert Ihn und zunehmend auch seine Arbeitskollegen. Eines Tages bekommt er die Kündigung und ist anfangs noch optimistisch dass alles wieder gut wird, aber nach einiger Zeit... Ein Zeitgerechtes Thema finde ich. Joachim wird in der Arbeit nicht mehr ernst genommen und man nimmt Ihm alles weg, seine Chefin ignoriert Ihn und zunehmend auch seine Arbeitskollegen. Eines Tages bekommt er die Kündigung und ist anfangs noch optimistisch dass alles wieder gut wird, aber nach einiger Zeit fällt er in eine Depression und seine Familie hat es nicht leicht. Nach einen Prozess wird er von der Firma wieder eingestellt da die Kündigung rechtswiedrig war aber jetzt ist alles nur noch schlimmer.

Mobbing als Chance?
von einer Kundin/einem Kunden aus Norderstedt am 03.08.2011

Ich finde, Annette Pehnt hat mit „Mobbing" einen sehr guten Roman geschrieben, der dem Leser viel Spielraum für eigene Überlegungen lässt, wie man selbst in solch einer Situation reagieren würde, ob nun als direkt Betroffener oder als mit betroffener Lebenspartner. Und gleichzeitig wird von der Autorin recht klar und... Ich finde, Annette Pehnt hat mit „Mobbing" einen sehr guten Roman geschrieben, der dem Leser viel Spielraum für eigene Überlegungen lässt, wie man selbst in solch einer Situation reagieren würde, ob nun als direkt Betroffener oder als mit betroffener Lebenspartner. Und gleichzeitig wird von der Autorin recht klar und teilweise sogar unangenehm deutlich umrissen, wie die Gesellschaft reagiert, wenn jemand plötzlich ins Abseits gerät. Das Buch hat nur wenige Seiten und ist sehr schnell durchgelesen und kann doch einen riesengroßen Nachhall im Leser erzeugen. Zu welchen Zugeständnissen ist man selbst eigentlich bereit, um zu der Gesellschaft dazu zu gehören, wo ist die individuelle persönliche Grenze und welche Werte hat man eigentlich selbst, bis zu welchem Punkt lässt man die eigene Freiheit durch andere einschränken und wann ist es Zeit, aus dem allgemeinen Rat-Race zugunsten der eigenen Zufriedenheit, des eigenen Sich-Wiedererkennens auszusteigen? Wird eine Ehe, eine Lebensgemeinschaft tatsächlich nur noch am erworbenen Wohlstand, den Aktivitäten der Kinder und den Urlaubszielen gemessen? Und wie wohl fühlt man sich dabei? Und, so irrwitzig es auch klingen mag, ist gemobbt werden nicht manchmal sogar eine Riesenchance, sein bisheriges Leben neu zu überdenken und ganz andere Wege zu gehen als bisher?