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Abendland

Roman. Ausgezeichnet mit dem Bodensee-Literaturpreis 2008

» ›Abendland‹ ist ein Roman, wie er selten geschrieben wird, tollkühn, inspirierend und fesselnd.« Verena Auffermann in ›Die Zeit‹

Carl Jacob Candoris - Mathematiker, Weltbürger, Dandy und Jazz-Fan - ist fünfundneunzig, als er seine Lebensbeichte ablegt. Aufschreiben soll sie der Schriftsteller Sebastian Lukasser, Sohn des Gitarristen Georg Lukasser, den Candoris im Wien der Nachkriegsjahre kennengelernt hat. Candoris erzählt von seinem Großvater, der einen berühmten Kolonialwarenladen betrieb, von seinen seltsamen Verwandten, bei denen er in Göttingen während seines Studiums lebte, vom Wien der Nachkriegszeit - wo Sebastians Geschichte beginnt, die Geschichte einer Selbstfindung, die sich über die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts erstreckt. Im Spiegel zweier ungleicher Familien entsteht so ein kluger, reicher, witziger und lebenssatter Generationenroman über unsere Zeit.

Portrait
Köhlmeier, Michael
Michael Köhlmeier wurde 1949 in Hard am Bodensee geboren und lebt heute in Hohenems/Vorarlberg. Er studierte Germanistik und Politologie in Marburg sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt. Michael Köhlmeier schreibt Romane, Erzählungen, Hörspiele und Lieder und trat sehr erfolgreich als Erzähler antiker und heimischer Sagenstoffe und biblischer Geschichten auf. Er erhielt für seine Bücher zahlreiche Auszeichnungen, u.a. mit dem Rauriser Literaturpreis, dem Johann-Peter-Hebel-Preis, dem Manès-Sperber-Preis, dem Anton-Wildgans-Preis und dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 775
Erscheinungsdatum 01.11.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13718-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,3/12,6/4,5 cm
Gewicht 654 g
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 78922
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Unbedingt lesen!

Erika Föst, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Eine Geschichte des letzten Jahrhunderts, geschildert werden 3 unverwechselbare, eigenwillige Charaktere, die uns Einblick in die politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der Zeit geben. 800 Seiten Lebenserfahrung und man möchte immer weiter lesen.

langer Lesegenuss

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Selten so viel gelernt auf fast 800 Seiten und trotzdem hätte ich gern weiter gelesen. Entlang dreier Lebensläufe hüpft der Autor von Kontinent zu Kontinent, wechselt die Zeiten so spannend und gut erzählt, dass ein regelrechter Sog entsteht. Passt zu Mann & Frau mit Hang zu Horizonterweiterung und nicht nachlassender Neugier! C.Graf

Kundenbewertungen

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umfangreiches Familienepos
von einer Kundin/einem Kunden aus Wörschach am 14.10.2014

Ausführlich erzählt Michael Köhlmeier die Lebensgeschichte von Carl und dem der sie aufschreiben soll, Sebastian Lukasser. Toll erzählt, sehr ausführlich und genau - dadurch auch stellenweise langatmig und für meinen Geschmack zu umfangreich. Der Stoff hätte für zwei Bücher gereicht. Dennoch sehr lesenswert. tr

Opus
von Birgit Eiglmeier aus Mannheim am 27.02.2011

Eigentlich eine schnell erzählte Geschichte: Ein alter Mann bittet einen jungen Freund, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Doch Köhlmeier führt den Leser an dieser erzählten Lebensgeschichte durch ein breites Themenspektrum, da sammelt sich Zwischenmenschliches, erlebte Politik und gelebte Musik, Physik und Weltreisen. ... Eigentlich eine schnell erzählte Geschichte: Ein alter Mann bittet einen jungen Freund, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Doch Köhlmeier führt den Leser an dieser erzählten Lebensgeschichte durch ein breites Themenspektrum, da sammelt sich Zwischenmenschliches, erlebte Politik und gelebte Musik, Physik und Weltreisen. Dieses Buch ist ein wahrer Schmöker, für den man Zeit und Muße braucht und die Offenheit, sich hineinfallen zu lassen. Es lohnt sich.

Bemerkenswert einfach.
von Alexander Waldhör aus Linz am 13.01.2010

Mit diesem Roman ist Köhlmeier ein leichtfüssig inszenierter und doch informationsgeschwängerter Ausflug durch das vergangene Jahrhundert gelungen. Der Autor verwendet drei Personen, durch die er den Lesenden in in sich abwechselnden, Kurzgeschichten gleichenden Episoden in den primären Handlungsstrang einführt. Dennoch wünscht ... Mit diesem Roman ist Köhlmeier ein leichtfüssig inszenierter und doch informationsgeschwängerter Ausflug durch das vergangene Jahrhundert gelungen. Der Autor verwendet drei Personen, durch die er den Lesenden in in sich abwechselnden, Kurzgeschichten gleichenden Episoden in den primären Handlungsstrang einführt. Dennoch wünscht man sich oft, Herr Köhlmeier hätte das eine oder andere Detail unerwähnt gelassen, da sich manche ebensolcher so gar nicht ins Gesamtbild einfügen wollen. Dies ist jedoch nur ein Tropfen auf dem heissen Stein eines ansonsten wundervoll geschriebenen und inszenierten Buches. Unbedingt lesen.