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Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Timothy Spall, Jamie Campbell Bower

(13)
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Beschreibung

Benjamin, ein glücklich lebender Barbier und Familienvater wird, obwohl er unschuldig ist zu einer 15-jährigen Haftstrafe verurteilt. Nachdem er diese abgesessen hat, kommt er in die Freiheit und rächt sich an den Verantwortlichen. Er wird zum "teuflischen Barbier aus der Fleet Street".

SWEENEY TODD (2007) kommt im typisch tristen Tim Burton-Stil daher, bietet aber einen gelungenen 1080p/VC-1-Transfer im originalen Seitenverhältnis von 1,78:1. Wie es sich für einen richtigen Tim Burton Film gehört, sind Farben nahezu nicht vorhanden. Das London des 19. Jahrhunderts zeigt sich aus diesem Grund fast ausschließlich in gefilterten Schwarzweiß-Tönen. Das farblose Treiben auf der Leinwand gefällt durch einen stets guten Schärfepegel, der auch die eine oder andere CGI-Animation als solche entlarvt. Der Kontrast ist sehr sprunghaft und neigt in hellen Bildsegmenten zu sichtbarem Überstrahlen – was jedoch den Intentionen des Regisseurs zuzuschreiben sein dürfte. Ein weiterer kleiner Nachteil des etwas überheblichen Kontrastes ist die in dunklen Bereichen nur mäßige Feinzeichnung von Details. Gelungen sind dahingegen vor allem die Nahaufnahmen, welche die gewohnte Detailfülle heutige HDTV-Transfers bieten und vollends überzeugen.

Die Kompression bleibt über die gesamte Laufzeit für den Zuschauer unsichtbar. Auch der Einsatz von Edge Enhancement und Rauschunterdrückung ist auszuschließen, da zum einen keinerlei Doppelkanten zu entdecken sind und zum anderen das leichte Korn des Filmmaterials stets sichtbar bleibt.

Das Material der Bonussektion liegt zu großen Teilen in Full-HD (1080i, VC-1) auf der Disk vor. Den Anfang macht das knapp halbstündige Feature „Burton + Depp + Carter = Todd“, in welchem ein Blick auf die Entstehung des Filmes geworfen wird. Dabei wird man sowohl mit Kommentaren der Verantwortlichen als auch mit Szenen des Drehs und der Musikaufnahmen versorgt. Wer Stephen Sondheims Originalversion kennt, dem werden sicherlich verschiedenste Änderungen aufgefallen sein. In der Dokumentation „Musikalische Körperverletzung“ wird genau auf diese Unterschiede eingegangen. Typische Vertreter mit eher mäßig interessantem Inhalt sind die Features „Das Design für einen teuflischen Barbier“ sowie „Ein blutiger Beruf“, welche sich je mit dem Set-Design beziehungsweise den Make-Up-Effekten beschäftigen. Das HBO-Making of „Making of Sweeney Todd“ ist dahingegen wieder etwas allgemeiner gehalten und bietet einen breit gefächerten Einblick hinter die Kulissen.

Mit der Frage, ob es einen reellen Hintergrund zur Kunstfigur des Sweeney Todd gab, beschäftigt sich der nächste Beitrag „Sweeney Todd lebt: Die wahre Geschichte des teuflischen Barbiers“. Neben den Features „Sweeney\'s London“ und „Grand Guignol: Eine Theater-Tradition“, findet man zudem noch eine eher uninteressante Pressekonferenz in London sowie den „Refrain der Rasierklinge“, eine circa zehn Minuten dauernde Fotomontage. Zum Abschluss findet man noch eine Fotogalerie mit etlichen Bildern der Produktion.

Mit insgesamt sechs verschiedenen Tonspuren ist die Blu-ray-Disc gut bestückt. Leider bietet jedoch nur der Track mit der englischen Sprache Dolby Digital 5.1 TrueHD-Sound, alle anderen Sprachen, auch die deutsche, müssen mit herkömmlichen Dolby Digital 5.1-Tonspuren auskommen.

Wie es sich für ein Musical gehört, wurde bei der Vertonung großen Wert auf die Musikuntermalung gelegt, welche durch enorm dynamische und vor allem nahezu perfekt auflösende Klänge auf sich aufmerksam macht. Dabei fehlt es niemals an richtigem Tiefgang, denn auch der Subwoofer darf das eine oder andere Mal ordentlich zulangen. Der Gesang und die Dialoge beschränken sich hauptsächlich auf die Stereo-Front, werden dort jedoch gut verständlich und angenehm klingend wiedergegeben.

Der englische TrueHD-Sound ist der Konkurrenz spürbar überlegen. Hier sind die Dialoge noch wesentlich klarer und die Dynamik noch umfangreicher als bei den stärker komprimierten Gegenstücken. Vor allem der Klang der Streichinstrumente profitiert von der besseren Auflösung und Feinzeichnung. Qualitativ reicht die Spur sehr nahe an den DTS 96/24-Track der PHANTOM DER OPER DVD/HD DVD heran, wenn die Brillanz auch niemals ganz erreicht wird.

Tim Burton hatte schon immer ein Faible für Filme mit musikalischem Hintergrund. So erklären sich auch seine erneuten Anstrengungen, ein Musical zu adaptieren. SWEENEY TODD - DER TEUFLISCHE BARBIER AUS DER FLEET STREET (2007) basiert auf einer Romanfigur aus dem 19. Jahrhundert und wurde durch Stephen Sondheims Broadway-Musical aus dem Jahr 1979 weltweit berühmt. Die morbide Geschichte durfte aufgrund ihrer Popularität in regelmäßigen Abständen für Film und Fernsehen adaptiert werden – so kommt SWEENEY TODD bis heute auf insgesamt zehn Film- und TV-Auftritte.

Mit Tim Burton wagte sich nun ein Profi des extravaganten Gruselkinos an die Materie, welcher im Schlepptau gleich eine ganze Anzahl fantastischer Darsteller mitbringt. Neben Johnny Depp sind auch Helena Bonham Carter sowie Alan Rickman in dem „Grusical“ zu sehen. Inszenatorisch gibt es keine Überraschungen – ohne auch den Namen des Regisseurs nur gehört oder gelesen zu haben, dürfte es niemandem schwer fallen, den Burton\'schen Stil auszumachen. Besonders gelungen ist dabei die filmische Imitation einer Broadway-Bühne. Die Anzahl der Schauplätze wurde aus diesem Grund sehr gering und statisch gehalten. Lediglich einige CGI-Kamerafahrten lassen winzige Einblicke in das triste London des 19. Jahrhunderts zu.

Die Schauspieler leisten ganze Arbeit: Die Besetzung wurde perfekt gewählt, wenn auch die gesanglichen Qualitäten der Protagonisten nicht mit denen von Broadway-Musikern mithalten können.

Bleibt Burtons extravagant düsterer Stil auch ein Segen für die Atmosphäre des Filmes, ist die schleichend überhand nehmende Monotonie in seiner kreativen Weiterentwicklung nicht mehr von der Hand zu weisen. Das Markenzeichen des Regisseurs hat sich in nur wenigen Nuancen verändert und lässt die sprudelnde Fantasie vergangener Werke missen. Vielleicht wäre es auch für Tim Burton einmal an der Zeit, sich neu zu erfinden.

Insgesamt ist SWEENEY TODD (2007) ein ungewöhnliches, aber gleichzeitig etwas festgefahrenes Werk. Zum einen liegt dies an der eher massenuntauglichen, da sehr dissonanten Musik, die es zu keinem Zeitpunkt mit der vielschichtigen Komposition des TANZ DER VAMPIRE-Musicals (Komponist: Jim Steinman) aufnehmen kann, zum anderen aber auch am Entwicklungsstillstand des Regisseurs.

Die Blu-ray-Disc gefällt durch eine sehr gelungene Bildqualität, die nur in dunklen Bereichen eine etwas höhere Feinzeichnung vermissen lässt, sowie durch einen äußerst soliden Sound, wobei man bei der Synchronisation leider auf HD-Ton verzichten muss. Das Bonusmaterial ist dahingegen gut gelungen.

Subjektive Filmwertung: 7 von 10 morbide, mit fantastischem Wortwitz ausgestattete Grusicals

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 18.07.2008
Regisseur Tim Burton
Sprache Chinesisch, Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch, Italienisch, Japanisch, Katalanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Holländisch, Dänisch,
EAN 7321983001512
Genre Thriller/Horror/Musikfilm
Studio Warner Bros. Entertainment
Originaltitel Sweeney Todd - The Demon Barber of Fleet Street
Spieldauer 116 Minuten
Bildformat 16:9 (1,85:1), HD (1080p)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Spanisch: DD 5.1, Italienisch: DD 5.1, Französisch: DD 5.1, Englisch: Dolby TrueHD 5.1
Produktionsjahr 2007

Buchhändler-Empfehlungen

Fehlbesetzt und seltsam beschnitten

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Tim Burton, Johnny Depp, Helena Bonham Carter - da steckt eine Menge Potenzial drin - aber alle drei können ins Bizarre abdriften, das nicht mehr einer Geschichte dient, sondern Selbstzweck ist - und das passiert hier. Schlicht und ergreifend: Helena Bonham Carter sollte nicht singen. Toni Collette hätte gern Mrs. Lovett gespielt, und ja, das wäre eine sehr gut Besetzung gewesen. Eine Person mit Gesangshintergrund und eine Menge Schauspieltalent (ich halte sie für die relevanteste derzeitige Schauspielerin ohne Oscar). Johnny Depp kann prinzipiell singen - allerdings verliert er an darstellerischer Intensität, sobald er singt - bei "Epiphany" ist das besonders deutlich: Solang er brüllt, ist er intensiv, sobald er singt, liegt die Konzentration offenbar an anderer Stelle. Es ist nicht auf dem Niveau von Russell Crowe in "Les Misérables", aber kein Portrait, das sich selbst empfiehlt. Auch die weitere Besetzung überzeugt wenig - Johanna fehlt der aktive Impuls, der sie von den Christines und Cosettes absetzt und Anthony sieht aus wie Claire Danes. Dass Tobias mit einem Kind besetzt ist, ist die eine gute Idee - weniger hingegen der recht realistische Ansatz, der den Ekel bei "The Worst Pies in London" und "A Little Priest" nicht der Fantasie überlässt. Ebenfalls bizarr: "The Ballad of Sweeney Todd" - das Lied, das dem Musical eine Klammer bietet - fehlt. Gerade das Ende gerät so sehr antiklimaktisch. Ich mag voreingenommen sein. Das "Sweeney Todd"-Revival mit Patti LuPone und Michael Cerveris vor mittlerweile bald 15 Jahren war einer der besten Theaterabende meines Lebens. Der Film hingegen ... na ja.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
7
4
0
2
0

Ein grausig, schönes, irres Grusical mit guter Musik
von einer Kundin/einem Kunden aus Düren am 06.12.2013

Hier hat Johnny Depp wieder eine seiner Paraderollen. Als rachsüchtiger, vom Leben gequälter Barbier kehrt er nach London zurück. Hier will er Rache an dem Richter, der seine Frau entführt und ihn ins Exil geschickt hat. Neben den düsteren Kulissen ist die Story an Obskurität kaum zu überbieten. Tim Burton ist hier eine fantasti... Hier hat Johnny Depp wieder eine seiner Paraderollen. Als rachsüchtiger, vom Leben gequälter Barbier kehrt er nach London zurück. Hier will er Rache an dem Richter, der seine Frau entführt und ihn ins Exil geschickt hat. Neben den düsteren Kulissen ist die Story an Obskurität kaum zu überbieten. Tim Burton ist hier eine fantastische Umsetzung des Bühnenerfolges gelungen. Die Musik und die absolut überzeugenden Hauptdarsteller machen diesen Film zu etwas besonderem. Aber wundern Sie sich nicht, irgendwann fühlt man sich ein wenig an das Harry Potter Set versetzt, weil neben Professor Snape, auch Peter Pettigrew und Bellatrix Lestrange auftauchen.

"There was a barber and his wife..."
von Martina Meiss aus Bremen am 11.04.2012
Bewertet: Medium: DVD

Dieser Film erzählt für Tim Burton typisch, eine düstere, morbide Geschichte. Normalerweise bin ich ja eher genervt, wenn in Filmen gesungen wird, aber dieser bildet die Ausnahme. Die Lieder sind ein wichtiger Teil der Handlung und gleichzeitig absolute Ohrwürmer. Großes Kino mit tollen Schauspielern!

Fantastisch-blutgier Filmspaß!
von Julia Sigl aus Innsbruck, Sillpark am 28.03.2012
Bewertet: Medium: DVD

Wer als Zuseher, nicht gerade auf Musicals steht, sollte sich diesen Film trotzdem mal ansehen. Denn selbst dann wird einen er von den Liedern, den Schauplätzen und Kostümen bis hin zu den Schauspielern (die in diesem Film alle selbst singen!), begeistert sein! Speziell mal Hut ab vor den Schauspielern Johnny Depp, Helena Bonham... Wer als Zuseher, nicht gerade auf Musicals steht, sollte sich diesen Film trotzdem mal ansehen. Denn selbst dann wird einen er von den Liedern, den Schauplätzen und Kostümen bis hin zu den Schauspielern (die in diesem Film alle selbst singen!), begeistert sein! Speziell mal Hut ab vor den Schauspielern Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Timothy Spall, Jamie Campbell Bower und Sascha Baron Cohen, die in ihren Rollen wirklich wunderbar brillieren und gesanglich wirklich top sind! Aber nun zur Geschichte: Sweeney Todd, einst unter den Namen Benjamin Barker als begabter Barbier bekannt, wurde von seiner Familie getrennt und unschuldig ins Gefängnis gesperrt. Nun nach vielen Jahren, kommt er wieder zurück und erfährt, dass seine Frau tot und seine Tochter bei dem Richter Turpin leben muss, der für seinen Gefängnisaufenthalt verantwortlich war. Sweeney sinnt nur mehr nach einem: Rache! Und mithilfe seiner Komplizin Mrs. Lovett bringt er alle zur Strecke die ihm damals Leid zufügten... Sehr empfehlenswerter Musicalfilm, kann ihn nur weiterempfehlen! Aber Achtung: Bitte erst ab 16 Jahren schauen, manche Szenen sind wirklich ziemlich aufwühlend! ;)


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