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Selbstbetrachtungen

Kröners Taschenausgaben 4

(3)
Die »Selbstbetrachtungen« des Marc Aurel, des Stoikers auf dem römischen Kaiserthron, der schon kurz nach seinem Tod zum Mythos wurde, zeigen ihren Autor wach, verletzlich, suchend und sympathischer denn je. Als Zeugnisse der rückhaltlosen Selbstbefragung liefern sie uns das einmalige Beispiel, wie sich ein lebendiger Mensch bemüht, die selbstgesteckten Lebensziele zu erreichen, nach Vorbildern sucht und seinen persönlichen Fortschritt hinterfragt.
Eine Erklärung für die ungebrochene Faszination dieses Selbstporträts einer einsamen Seele ist sicherlich die Tatsache, dass es uns bei aller Fremdheit so bestürzend vertraut, so vollkommen repräsentativ erscheint. Ein eigenartiger Effekt der »Selbstbetrachtungen« auf zahlreiche Leser aller Zeiten ist außerdem die Ruhe, die von ihnen ausstrahlt: Marcus Aurelius Augustus ist auf diese Weise wie aus Versehen zum Beistand und zum Beispiel geworden – nicht zuletzt für eine gelungene Bewältigung der zutiefst modernen Erfahrung der Einsamkeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 219
Erscheinungsdatum 06.06.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-520-00413-0
Verlag Kroener Alfred GmbH + Co.
Maße (L/B/H) 18,2/11,5/2 cm
Gewicht 270 g
Auflage 13. überarbeitete, mit neuer Einleitung versehene Auflage
Übersetzer Wilhelm Capelle
Verkaufsrang 26.332
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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zeitlos und tiefsinnig
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

das Werk hat fast zweitausend Jahre auf dem Buckel und könnte dennoch nicht aktueller sein. dieses Buch lädt zum Nachdenken über die Vergänglichkeit und den Sinn des Lebens ein. an der Übersetzung habe ich auch absolut nichts zu bemängeln.

gegen die sophistische Täuschung
von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es wäre sicherlich müßig, über Größe oder Nichtgröße eines Marcus Aurelius zu philosophieren. Sein Denken jedoch erscheint ungemein aktuell und gibt in frappierender Weise treffende Antworten auf die Herausforderungen unserer heutigen Zeit: Das Denken des Stoikers steht gegen jede sophistische Oberflächlichkeit. Unser politisches und ökonomisches System hat dagegen einen wert(e)losen Eigennutz... Es wäre sicherlich müßig, über Größe oder Nichtgröße eines Marcus Aurelius zu philosophieren. Sein Denken jedoch erscheint ungemein aktuell und gibt in frappierender Weise treffende Antworten auf die Herausforderungen unserer heutigen Zeit: Das Denken des Stoikers steht gegen jede sophistische Oberflächlichkeit. Unser politisches und ökonomisches System hat dagegen einen wert(e)losen Eigennutz zur Ersatzreligion erhoben. Es handelt sich um ein System, das auf einer abstoßenden Kultur des Vorgaukelns und der Spiegeleien basiert. Widerwärtiger Betrug und systematische Täuschungen haben gigantische Potemkinsche Dörfer geschaffen, deren hohle Fassaden in der heutigen Weltwirtschafts- und weltpolitischen Krise nun donnernd in sich zusammenstürzen. Das stoische Denken des Marcus Aurelius setzt den Kontrapunkt: Gegen jede Art eines auf (Selbst- und Fremd-) Täuschung angelegten, aber in unserer Zeit hochangesehenen sophistischen Denkens.

Der letzte Stoiker
von Zitronenblau am 28.08.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Philosophenkönig Marc Aurel schrieb seine Selbstbekenntnisse nieder - ganz in der Philosophie der Stoa. Stoa will erziehen: vor allem zur Selbstbeherrschung, zur Gelassenheit und zur Weisheit. Sie ist (hier) eine ethische Philosophie, die das Gute und die Vernuft im Individuum wecken und gestalten will. Alles ist Eins und... Der Philosophenkönig Marc Aurel schrieb seine Selbstbekenntnisse nieder - ganz in der Philosophie der Stoa. Stoa will erziehen: vor allem zur Selbstbeherrschung, zur Gelassenheit und zur Weisheit. Sie ist (hier) eine ethische Philosophie, die das Gute und die Vernuft im Individuum wecken und gestalten will. Alles ist Eins und in Ordnung - so auch das Individuum mit seiner Umwelt. Aurel repetiert seine Aussagen und Aphorismen, mitunter sind die sehr simpel, dennoch aber nicht unbedingt tief. Oftmals erkenne ich einen ganzheitlichen bzw. göttlich-weltheitlichen Determinismus, den ich persönlich ablehne - da dieses Absolutum übrigens auch im Widerspruch zu Aurels eigener (ungefähren) These steht, dass jedem die Möglichkeit zur Selbstüberwindung immanent sei. Ganz lesenswert, für Menschen, die sich mit der stoischen Lehre auseinandersetzen wollen, ansonsten gibt es in der Weltliteratur m.E. interessantere Literatur (z.B. Montaigne, der auch anfangs Stoiker war, später aber zum Skeptizismus übertrat).