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Ruhm

Ein Roman in neun Geschichten. Ausgezeichnet mit dem Prix Cévennes du roman 2010

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Nach dem Sensationsbestseller "Die Vermessung der Welt", einem der erfolgreichsten Bücher Deutschlands, lässt Kehlmann nun "Ruhm" folgen. Es ist, tatsächlich, ein ruhmreiches, ein geschicktes, ein intelligentes Buch aus neun Geschichten, die sich zu einem Ganzen zusammenfügen. Nicht alle haben die gleiche Qualität, den gleichen Esprit, aber sie zeigen aus vielen Blickwinkeln, wie das Leben sein kann: verrückt, hart, schön.
Portrait

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet, zuletzt wurden ihm der Frank-Schirrmacher-Preis, der Schubart-Literaturpreis und der Anton-Wildgans-Preis verliehen. Sein Roman "Die Vermessung der Welt" ist zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit geworden, und auch sein Roman "Tyll" stand monatelang auf der Bestsellerliste und findet begeisterte Leser im In- und Ausland. Daniel Kehlmann lebt zurzeit in Berlin und New York.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 202
Erscheinungsdatum 16.01.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-03543-3
Verlag Rowohlt Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,5/2 cm
Gewicht 294 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 8264
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Einfach eine Kurzgeschichtensammlung? Nee!

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Daniel Kehlmann gehört zu den Hypes, die ich nachvollziehe. "Die Vermessung der Welt" schaffte eine beeindruckende Balance zwischen Zugänglichkeit und literarischem Anspruch, und auch wenn "Tyll" etwas weniger auf Breitenwirkung hin geschrieben daherkam, war es doch eine sehr erhellende Lektüre. "Ruhm" behauptet, eine Sammlung von neun Kurzgeschichten zu sein - aber eigentlich verfolgt es Kehlmanns typische Herangehensweise, mehrere Perspektiven einzunehmen, nur dass die einzelnen Geschehnisse der einzelnen Geschichten weniger eng verbunden sind als in den Romanen. Trotzdem kreuzen sich die Wege der Figuren auf teils sehr überraschenden Wegen. Wer also Kehlmann mag, wird auch hier seine Freude haben. Wer ihn noch nicht versucht hat, hat hier einen guten Einstieg in seinen Stil, ohne sich direkt einer kompletten Romanwelt hingeben zu müssen. Wer Kehlmann nicht mag, tja, den wird er hier möglicherweise auch nicht überzeugen, aber für die meisten von uns ist es definitiv eine Empfehlung!

Einfach genial!

Anja Gómez, Thalia-Buchhandlung Euskirchen

Daniel Kehlmann schreibt in „Ruhm“ neun Kurzgeschichten, die auf der ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Doch nach und nach tauchen Verbindungen auf, mal offensichtlich, mal verschwommen, die den roten Faden in diesem außergewöhnlichen Leseerlebnis bilden. So wird in der ersten Geschichte ein Mann plötzlich von völlig unbekannten Personen auf seinem Mobiltelefon angerufen, die ihn für jemand anderen halten. Er lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, indem er die unbekannte Identität annimmt... In einer anderen Geschichte arbeitet ein anderer junger Mann in einer Handyfirma, sitzt aber eigentlich nur an seinem Computer und versinkt total in der virtuellen Welt der Nicknames, Foren und Chats... Eine Romanfigur kommuniziert plötzlich mit ihrem Autor... Kehlmann schafft eine bizarre Welt, in der die Grenzen von Realität und Fiktion verwischen, in der der Leser selbst sich die Geschichten zu eigen machen muss, um zufrieden gestellt zu werden. Ein ungewöhnlicher Roman in neun ungewöhnlichen Geschichten. Ob man Kehlmann mag oder nicht: dieses Buch sollte man lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
30
14
5
0
1

Virtuos und stark geschrieben
von einer Kundin/einem Kunden am 01.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Ruhm – Ein Roman in neuen Geschichten“ hat mir gut gefallen und wie der Titel schon verrät beinhaltet das Buch neuen Geschichten, die lose zusammenhängen. Es gibt verschiedene Protagonisten und es tauchen auch manche wieder auf, sei es aber nur als Nebenfigur. Das Kapitel „Rosalie geht sterben, durchbricht sogar die vierte Wand... „Ruhm – Ein Roman in neuen Geschichten“ hat mir gut gefallen und wie der Titel schon verrät beinhaltet das Buch neuen Geschichten, die lose zusammenhängen. Es gibt verschiedene Protagonisten und es tauchen auch manche wieder auf, sei es aber nur als Nebenfigur. Das Kapitel „Rosalie geht sterben, durchbricht sogar die vierte Wand und nimmt direkt mit dem Leser Kontakt auf. Das ist nicht alltäglich und da muss sich der Leser schon darauf einlassen. Sehr beklemmend, aber ebenfalls sehr gut erzählt ist die fünfte Geschichte. Nicht viele Schriftsteller schaffen es in mir so starke Emotionen hervorzurufen. „Das Buch ist eine Wucht – virtuos und witzig geschrieben. Jede einzelne der neun Geschichten ein Diamant“, tönte das ZDF „Heute Journal“. Dem kann man eigentlich nichts hinzufügen.

Ein Buch für Menschen, die sich gerne mit dem Inhalt befassen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Albisheim am 30.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

4 Sterne gebe ich dem Episodenroman. Ich habe dieses Buch für den Deutschunterricht gekauft und war somit am Anfang des Buches noch skeptisch. Daniel Kehlmann verwendete eine angenehme Sprache, wodurch man es gut lesen konnte, und man musste nicht ständig über die Bedeutung eines Satzes nachdenken. "Ruhm" wurde in 9 verschiedene... 4 Sterne gebe ich dem Episodenroman. Ich habe dieses Buch für den Deutschunterricht gekauft und war somit am Anfang des Buches noch skeptisch. Daniel Kehlmann verwendete eine angenehme Sprache, wodurch man es gut lesen konnte, und man musste nicht ständig über die Bedeutung eines Satzes nachdenken. "Ruhm" wurde in 9 verschiedene Geschichten geschrieben, die alle miteinander vernetzt sind. Das ist auch das, was für mich das Spannende an dem Episodenroman ist. Denn je weiter ung genauer man ließt, desto mehr Verbindungen findet man. Außerdem finde ich die Frage nach der Realität und Fiktion, mit der sich das Kehlmann beschäftigt, sehr interesant und gut umgesetzt. Fazit: Das Buch ist wirklich gut und empfehlenswert, wenn man auch bereit ist, sich darauf einzulassen und die Zeit und Geduld hat, sich etwas näher mit dem Inhalt zu befassen.

Ein Episodenroman mit viel Liebe zum Detail
von einer Kundin/einem Kunden aus Steinbach am 18.03.2019

Mit "Ruhm" schafft Daniel Kehlmann ein völlig überraschendes Werk. Zunächst ergeben einige seiner neun Erzählungen nur wenig Sinn, doch nach und nach setzen sie sich wie zu einem Puzzle zusammen. Kleinste Verbindungen innerhalb der Geschichten machen den Roman spannend und besonders zu lesen - Dies wird in der Verfilmung übrigen... Mit "Ruhm" schafft Daniel Kehlmann ein völlig überraschendes Werk. Zunächst ergeben einige seiner neun Erzählungen nur wenig Sinn, doch nach und nach setzen sie sich wie zu einem Puzzle zusammen. Kleinste Verbindungen innerhalb der Geschichten machen den Roman spannend und besonders zu lesen - Dies wird in der Verfilmung übrigens sogar übertroffen. Oft ist das Werk auch satirisch gestaltet, was den Leser nicht selten zum Schmunzeln bringt. Dennoch lässt der Roman den Leser am Ende mit vielen Fragen und Rätseln zurück. Kehlmann lässt scheinbar bewusst viel Platz zum Nachdenken und Erstellen von Hypothesen wie, Leo Richter verkörpere Kehlmann und schreibe den gesamten Roman, um seine Ängste zu verarbeiten. Der Titel ist ebenfalls sorgfältig gewählt worden. Doch hierzu keine weiteren Infos. Ich will nicht zu viel verraten. Lest selbst. Insgesamt ein sehr gelungenes Werk und auch als Schullektüre in der Oberstufe sehr gut geeignet.