Die Herrin von Wildfell Hall

Roman

(4)
Helen heiratet gegen alle Widerstände den gutaussehenden Arthur. Doch schon bald nach der Hochzeit stellt er sich als Schürzenjäger und Trunkenbold heraus, der von Helen Gehorsam und Nachsicht erwartet. Helen verläßt ihren Mann und behauptet sich gegen die gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit als alleinstehende Frau.
Anne Brontë plädiert mit diesem Meisterwerk für die Gleichberechtigung der Frau in der Ehe.
Portrait
Die Schwestern Charlotte, Emily und Anne Brontë gehören bis heute zu den meistgelesenen Autorinnen des 19. Jahrhunderts.
Als Töchter eines englischen Pfarrers wuchsen sie in der Abgeschiedenheit eines abgelegenen Pfarrhauses in West Yorkshire auf, wo sie bis zu ihrem Lebensende blieben. Bereits als Kinder verfaßten die Schwestern gemeinsam mit ihrem Bruder Branwell (1817-1848) die Erzählungen aus Angria. Als der Bruder jedoch alkohol- und drogenkrank wurde, waren die Schwestern aufgrund des frühen Todes der Mutter und der mangelnden Unterstützung des Vaters auf sich alleine gestellt.
Ihre Werke erschienen zeitlebens unter den männlichen Pseudonymen Currer Bell (Charlotte), Ellis Bell (Emily) und Acton Bell (Anne). 
 
Anne Brontё (1820-1849) war die jüngste der drei Schwestern. Sie arbeitete wie ihre Schwester Charlotte als Gouvernante. Diese Erfahrungen flossen in ihre Werke Agnes Grey und Die Herrin von Wildfell Hall ein. Sie erlag mit 29 Jahren der Tuberkulose.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 653
Erscheinungsdatum 17.11.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-35102-3
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12/3,8 cm
Gewicht 382 g
Originaltitel The Tenant of Wildfell Hall
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Angelika Beck
Verkaufsrang 5.007
Buch (Taschenbuch)
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Anne Bronte bleibt ja immer hinter ihren Schwestern zurück - völlig zu Unrecht. "Die Herrin..." ist sehr lesenswert. Für alle Jane-Austen-Fans. Anne Bronte bleibt ja immer hinter ihren Schwestern zurück - völlig zu Unrecht. "Die Herrin..." ist sehr lesenswert. Für alle Jane-Austen-Fans.

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein treffendes und berührendes Werk, das die gesellschaftlichen Verhältnisse im viktorianischen England gut einfängt.

zu Unrecht unbekannt
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 09.02.2012

Anne Bronte steht oft im Schatten ihrer großen Schwestern Emily und Charlotte, die mit ihren Büchern "Jane Eyre" und "Wuthering Heights" immer wieder für Aufsehen sorgen. "Die Herrin von Wildfell Hall" steht diesen beiden Bücher meiner Meinung in nichts nach. Auch hier findet sich ein beeindruckendes Psychogramm einer Frau,... Anne Bronte steht oft im Schatten ihrer großen Schwestern Emily und Charlotte, die mit ihren Büchern "Jane Eyre" und "Wuthering Heights" immer wieder für Aufsehen sorgen. "Die Herrin von Wildfell Hall" steht diesen beiden Bücher meiner Meinung in nichts nach. Auch hier findet sich ein beeindruckendes Psychogramm einer Frau, die den strengen Forderungen der damaligen Gesellschaft an eine Frau nicht entspricht. Betrachtet man den Roman im Hinblick auf die Zeit, in der er entstand (1848) muss man den Mut bewundern, mit der Anne Themen aufgriff, die allen Konventionen widersprachen. Trunksucht, Untreue und eine Frau, die aus ihrer unglücklichen Ehe ausbricht und der die Sympathien der Leser gelten, sind keine Themen gewesen, mit denen man im England des 19. Jahrhunderts auf begeisterte Aufnahme hoffen durfte. Anne Bronte hat es geschafft, in ihrem umfangreichen Werk stets voller Erwartung die Seiten umzublättern und den Leser vor vorschnellen Urteilen, zu denen wir oft neigen, zu bewahren. "Die Herrin von Wildfell Hall" malt ein atmosphärisch dichtes Sittenbild der zweite Häfte des 19. Jahrhunderts und hat dennoch noch immer aktuelle Themen bewahrt.

Packend, muss man fast am Stück lesen!
von Gitta aus Essen am 24.08.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein junger Mann verliebt sich in eine misteriöse Frau die mit ihrem kleinen Sohn in seine Nachbarschaft zieht - wie alle Brönte Romane spielt auch dieser im 18. Jahrhundert, was die Situation um so prekärer macht. Ein packender Roman, der einen in seinen Bann zieht - die Geschichte erschließt... Ein junger Mann verliebt sich in eine misteriöse Frau die mit ihrem kleinen Sohn in seine Nachbarschaft zieht - wie alle Brönte Romane spielt auch dieser im 18. Jahrhundert, was die Situation um so prekärer macht. Ein packender Roman, der einen in seinen Bann zieht - die Geschichte erschließt sich erst nach und nach und ist damit um so spannender. Eine spannende Liebesgeschichte - ob gutes oder schlechtes Ende wird von mir hier nicht verraten :-)