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Der Tod des Teemeisters

Roman

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Japan im Zeitalter der Samurai. Auf Befehl des Kriegsherrn Hideyoshi begeht der berühmte Teemeister Sen no Rikyu Selbstmord. Sein Schüler, der Mönch Honkaku, forscht nach den Gründen für den geheimnisumwitterten Tod und deckt Intrigen und geheime Machenschaften auf.
Portrait
Ursula Gräfe, geboren 1956 in Frankfurt am Main, studierte Japanologie und Anglistik und arbeitet seit 1988 als Literaturübersetzerin. Sie hat u.a. Werke von R.K. Narayan, Haruki Murakami, Yasushi Inoue und Kenzaburo Oe ins Deutsche übertragen, ist Autorin einer Buddha-Biographie und Herausgeberin mehrerer Anthologien. Jedes Jahr verbringt sie einige Zeit in Asien, vor allem in Indien. Ursula Gräfe lebt in Frankfurt am Main. 

Yasushi Inoue wurde am 6. Mai 1907 in Asahikawa im Norden der japanischen Insel Hokkaido geboren und starb am 29. Januar 1991 in Tôkyô. Mit sechs Jahren kam er zu seiner Großmutter, einer früheren Geisha, nach Shizuoka auf der Halbinsel Izu südlich von Tôkyô und ging dort auf die Mittelschule. 1926 wechselte er auf die höhere Schule. Während dieser Zeit trainierte er Judo und schrieb nebenher Gedichte. Zur Enttäuschung seiner Familie durchbrach er die Familientradition, nach der die Söhne seit sieben Generationen Ärzte geworden waren, und studierte zunächst Jura, später Kunstgeschichte und machte 1936 seinen Abschluss. Nach seinem Examen veröffentlichte er einige Gedichte und Kurzgeschichten in Zeitschriften, arbeitete dann aber erst als Journalist für die große japanische Tageszeitung Mainichi-shimbun in Osaka. Erst um 1950 etablierte er sich als freier Schriftsteller.

»Wie wohl kein anderer lebender Schriftsteller vereint Inoue auf sich und sein Werk die Sympathie und Zuneigung seiner Landsleute. Als großer Meister der japanischen Gegenwartsliteratur, als Botschafter und Brückenbauer zu den Kulturen des asiatischen Festlandes, als verständnisvoller Förderer der Künste im eigenen Land und als lebendiges Beispiel einer zugleich traditionsverwurzelten wie lebensoffenen Lebensform fällt ihm die Rolle eines Vorbilds zu, die ihn fast schon wieder entrückt. Doch die Herzlichkeit und Würde, die der Mensch Inoue ausstrahlt, seine Aufrichtigkeit und Humanität sind dazu angetan, jede Distanz zu überwinden.« Irmela Hijiya-Kirschnereit
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 168
Erscheinungsdatum 22.09.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46025-2
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,8/11/1,3 cm
Gewicht 113 g
Originaltitel Honkakubo ibun
Auflage 7
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 50.057
Buch (Taschenbuch)
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„Wunderschön und vollkommen in seiner Strenge“

Daniela Julia Parau, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Einer der wohl bedeutendsten japanischen Schriftsteller. Mit „Der Tod des Teemeisters“ hat Inoue ein vollkommenes Werk geschaffen. Auf den wenigen Seiten so dicht und bedeutungsschwer wie die Teezeremonie selbst.
Sprachlich wunderschön und einen tollen Einblick in die japanische Teekultur gebend.
Einer der wohl bedeutendsten japanischen Schriftsteller. Mit „Der Tod des Teemeisters“ hat Inoue ein vollkommenes Werk geschaffen. Auf den wenigen Seiten so dicht und bedeutungsschwer wie die Teezeremonie selbst.
Sprachlich wunderschön und einen tollen Einblick in die japanische Teekultur gebend.

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Wunderbarer Ausflug in die Welt des Tees im alten Japan! Wunderbarer Ausflug in die Welt des Tees im alten Japan!

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