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Die Perlmutterfarbe

Ein Kinderroman für fast alle Leute

Anna Maria Jokl

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Beschreibung

Aus dem Schulranzen von »Maulwurf«, einem der beliebtesten Schüler in der A-Klasse, verschwindet ein Töpfchen mit selbstgemischter Farbe, der Perlmutterfarbe. Die ersten Verdächtigungen werden geäußert, das Mißtrauen gegenüber der B-Klasse wächst, die Jagd nach einem Sündenbock beginnt.

Nicht wegzudenken aus der Literatur des 20. Jahrhunderts ist dieser Roman über zwei deutsche Schulklassen Anfang der dreißiger Jahre, über Verrat und Freundschaft, Machtgier und Zusammenhalt. Im Januar 2009 kommt die Verfilmung von Erfolgsregisseur Marcus H. Rosenmüller in die Kinos, der nach Wer früher stirbt, ist länger tot nun Die Perlmutterfarbe auf die Leinwand bringt – weit mehr als eine Schulgeschichte.

Anna Maria Jokl, 1911 in Wien geboren, lebte von 1965 bis zu ihrem Tod 2001 in Jerusalem. Die Perlmutterfarbe schrieb sie in den dreißiger Jahren im Prager Exil. Ihr Gesamtwerk wurde 1995 mit dem Hans-Erich-Nossack-Preis ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 280
Erscheinungsdatum 07.12.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46039-9
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,6/10,8/2,2 cm
Gewicht 174 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 39369

Kundenbewertungen

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Schülerroman im Vorkriegsdeutschland
von einer Kundin/einem Kunden aus Heidelberg am 25.02.2014

Roman über 2 Schulklassen in Deutschland vor dem 2. Weltkrieg. Verschiedene Charaktere werden subtil beschrieben. Werte wie Ehrlichkeit, Mut, Freundschaft spielen eine Rolle. Süffig zu lesen, für meinen Sohn etwas zu wenig "Action".

So aktuell wie eh und je
von Xirxe aus Hannover am 22.02.2009

Hm, ein Kinderbuch? Ein Erwachsenenroman? Die Autorin nannte es 'Ein Kinderroman für fast alle Leute' - und das trifft es wohl am besten. Zu empfehlen ab 10-12 (?) ist es aber auch für Erwachsene ein Gewinn zu lesen. In einer Schulklasse entstehen durch Feigheit und Lüge Verdächtigungen ('jemand hat geklaut') und Schuldzuweisun... Hm, ein Kinderbuch? Ein Erwachsenenroman? Die Autorin nannte es 'Ein Kinderroman für fast alle Leute' - und das trifft es wohl am besten. Zu empfehlen ab 10-12 (?) ist es aber auch für Erwachsene ein Gewinn zu lesen. In einer Schulklasse entstehen durch Feigheit und Lüge Verdächtigungen ('jemand hat geklaut') und Schuldzuweisungen, es bilden sich Gruppen (A die Guten und B die Bösen) und nur noch Einzelne haben den Mut und die Kraft, Wahrheit und Gerechtigkeit einzufordern. In dieser an und für sich recht einfachen Geschichte wird beispielhaft gezeigt, wie schnell ein Einzelner die Macht an sich reißen und ein funktionierendes Gemeinwesen zerstören kann, wie plötzlich Schulkameraden zu Mitläufern werden und nach Vergeltung schreien, ohne jedoch die Wahrheit zu kennen. Der Roman spielt Anfang des letzten Jahrhunderts (was gelegentlich an der Sprache festzustellen ist) und sollte die drohende Welt des Nazismus verdeutlichen. Doch das Thema ist derart zeitlos dargestellt, das es auch rund 100 Jahre später nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.


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