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Lauf, Junge, lauf

Roman

"Wie der kleine Jurek durch den Krieg kommt, das ist so ungeheuerlich wie im Simplizissimus: Er hat ein wenig Glück in einer grausamen Welt. Seine Flucht gibt Menschen Gelegenheit sich gut oder böse zu verhalten. Eine Lehre, herzerweichend." BuchMarkt

Jurek ist ungefähr neun, als ihm die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt und er sich allein durch die Wälder schlagen muss, bis zum Ende des Krieges. Er lernt, wie man auf Bäumen schläft und mit der Schleuder Eichhörnchen erlegt. Doch die Einsamkeit treibt ihn immer wieder in die Dörfer. Dort trifft Jurek Menschen, die ihm helfen, und solche, die ihn verraten werden.
Ein ergreifendes Buch, das auf einer authentischen Geschichte basiert.
Rezension
"Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises "Ein sehr glaubwürdiges Buch, dessen literarische Kraft darin liegt, wie Orlev diese Geschichte erzählt. Ein Muss für junge Leser." Shulamit Gilboa, Yedioth Ahronoth "Ein ergreifender Jugendroman. ... Es gibt bereits viele Bücher zur Zeit des Nationalsozialismus, aber dem Grandseigneur der israelischen Jugendliteratur ist mit diesem Roman ein besonderes Buch gelungen. Fast scheint es, als sei es der Fantasie des Autors entsprungen, denn die Schicksalsschläge, die der kleine Srulik zu erleiden hat, sind unglaublich. Uri Orlev erzählt diese bis zuletzt spannende Geschichte mit viel Gefühl und Beobachtungsgabe wie einen Abenteuerroman mit leichter Hand aus der kindlichen Perspektive in der bewährten Übersetzung von Mirjam Pressler. Damit ist ihm ein wunderbarer Roman gelungen, der Mut macht und nicht nur junge Leser begeistern wird." Der Tagesspiegel "Orlev erzählt diese authentische Geschichte ergreifend, aber ohne Pessimismus. Jurek behauptet sich wie ein Erwachsener. Und doch schützt ihn sein Alter, weil er viele Gefahren mit kindlicher Abenteuerlust bewältigt. Junge Leser wird das sicher mehr bewegen als Geschichtszahlen und Pathos. Auf beides verzichtet Orlev. Wer das Buch liest - Jung und Alt - fühlt hautnah mit, sorgt sich um Jurek, bewundert Jurek, trauert und weint mit Jurek." Die Welt "Eine ungeheuer dichte und packende Handlung - ein erschütterndes und spannendes Buch. Die deutsche Übersetzung durch die versierte Mirjam Pressler bewahrt geschickt den Stil der nüchternen Tatsachenreihung." DIE ZEIT "Was sich wie ein Abenteuer liest, war der unaufhörliche Kampf ums nackte Überleben. 'Lauf, Junge, lauf' richtet sich keineswegs ausschließlich nur an Jugendliche, es ist auch für die Erwachsenen geschrieben, deren Kenntnisse über die Vergangenheit dürftig sind oder schon verblasst. Und mit dieser Vergangenheit leben zu lernen, sie als ein Ereignis anzusehen, das sich niemals wiederholen darf - daraus zieht das Buch von Orlev seinen Sinn und Zweck." Frankfurter Rundschau "Uri Orlev hat aufgeschrieben, was nicht vergessen werden darf. Er hat dies für Jugendliche in einer nüchtern-klaren Sprache voller Herzlichkeit getan, als einfühlsame Erzählung eines Jungen, der auf Bäumen schlafen und Schnecken essen muss, weil man ihm alles genommen hat." General Anzeiger Bonn "Ein anrührendes Dokument, das junge und erwachsene Leser in atemloser Spannung hält." Kinder- und Jugendbuchliste Saarländischer Rundfunk und radiobremen "Eine hervorragende Darstellung deutscher Vergangenheitsbewältigung, ideal auch für den Unterricht oder als Diskussionsgrundlage." Der kleine Bund, Schweiz "Lauf, Junge, lauf ist ein Buch über den Holocaust, spannend, erschütternd und an der Wahrheit entlang geschrieben. Orlev hat sich nicht von seinen Gefühlen überwältigen lassen. Souverän und nüchtern bändigt er den erschütternden Stoff mit scheinbar leichter Hand." Jüdische Allgemeine
Portrait
Uri Orlev, geb. 1931 in Warschau, lebt seit 1945 in Israel, heute in Jerusalem. Er ist einer der renommiertesten israelischen Kinderbuchautoren und wurde für sein Gesamtwerk mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 232
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 18.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-74107-3
Verlag Julius Beltz GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/1,7 cm
Gewicht 237 g
Originaltitel Run, Boy, Run
Auflage 16. Auflage
Illustrator Rothfos & Gabler
Übersetzer Mirjam Pressler
Verkaufsrang 2004
Buch (Taschenbuch)
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8,95
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Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Jagsteit, Thalia-Buchhandlung

Orlev fasste hier die Erlebnisse eines Zeitzeugen in Romanform. Bewegend und spannend zugleich. Ein Roman wider das Vergessen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Sehr gelungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 28.12.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Jurek gelingt es, sich alleine aus dem Warschauer Ghetto zu befreien und sich so ein Stück Freiheit zu erkämpfen. Auf seiner Reise trifft er auf zahlreiche Menschen die ihm weiter helfen, oder aber verraten. Packende Geschichte über einen jüdischen Buben, der sich bis zum Ende des Krieges seinen Weg suchen muss. Sehr gelungen u... Jurek gelingt es, sich alleine aus dem Warschauer Ghetto zu befreien und sich so ein Stück Freiheit zu erkämpfen. Auf seiner Reise trifft er auf zahlreiche Menschen die ihm weiter helfen, oder aber verraten. Packende Geschichte über einen jüdischen Buben, der sich bis zum Ende des Krieges seinen Weg suchen muss. Sehr gelungen und bewegend --> klare Leseempfehlung!

von Elaine Hammond am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Sehr gut recherchiert, packend erzählt, absolut lesenswert.

interessant
von einer Kundin/einem Kunden aus Neuhausen am 22.06.2008
Bewertet: Taschenbuch

wie schön, dass es noch solche bücher gibt! wer diesen stil mag, einfach traumhaft schön!