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Vom Neandertal in die Philharmonie

Warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann

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“Dieses Buch ist ein Genuss. ... mit dem Buch hält man eine wissenschaftlich-anschauliche Liebeserklärung an die Musik in Händen. Hat man einen Musikliebhaber im Umfeld kann man sie großzügig und guten Gewissens weiterschenken. ” (Andere Zeiten, in: Andere Zeiten, anderezeiten.de, 19. März 2019)

“Der Blick des forschenden Neurologen sowie leidenschaftlichen Musikers eröffnet einen facettenreichen Blick auf Musik. ... Sie sei für den Menschen unverzichtbar, lautet das Fazit des musizierenden Wissenschaftlers.”  (Das PTA Magazin, Heft 10, 1. Oktober 2018)

“... Tipps für ein erfolgreiches Üben, macht allerdings auch klar, dass der »emotionale Raum« eines Musikers nicht in der »Übungszelle« entsteht, sondern durch innere Bilder. ... Das Sachbuch richtet sich an alle Musikliebhaber, die sich wie Altenmüller die Frage nach dem Woher, Wie und Warum der Musik stellen. Dem Autor ist ein gut strukturiertes und spannendes Werk geglückt, das unterschiedliche Facetten beleuchtet. Es scheint, als enthielte das Buch alles, was den Forscher seit Jahren umtreibt ...” (Peggy Freede, in: Gehirn&Geist, Heft 8, 2018)

“... eine gleichermassen lehrreiche wie lustvolle Lektüre für jeden Musikliebhaber ... Zahlreiche QR-Codes führen zu im Internet abrufbaren Hörbeispielen, die das Beschriebene auch akustisch nachvollziehbar machen ...” (Helga Rietz, in: NZZ Neue Zürcher Zeitung, nzz.ch, 31. Mai 2018)

“... Altenmüllers Buch ist allgemein verständlich und flüssig geschrieben. In einzelnen Intermezzi werden allgemeinere Fragen oder unterhaltsame Themen dargestellt. Durch QR Codes oder über die entsprechende URL können Musikbeispiele abgerufen werden. Für alle, die Musik machen oder hören, ist dieses Buch eine große Bereicherung!” (Franzpeter Messmer, in: das Orchester, Heft 9, 2018)



“... Das Sachbuch richtet sich an alle Musikliebhaber, die sich wie Altenmüller die Frage nach dem Woher, Wie und Warum der Musik stellen. Dem Autor ist ein gut strukturiertes und spannendes Werk geglückt, das unterschiedliche Facetten beleuchtet. Es scheint, als enthielte das Buch alles, was den Forscher seit Jahren umtreibt ...” (Peggy Freede, in: Gehirn&Geist, Heft 8, 2018)

Portrait

Eckart Altenmüller ist Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musiker-Medizin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 2013 ist er mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen als herausragender Wissenschaftler einer Universität ausgezeichnet worden. Nach dem Medizinstudium in Tübingen, Paris und Freiburg/Brsg. und dem zeitgleichen Musikstudium an der Musikhochschule Freiburg (Hauptfach Querflöte, Klasse Nicolèt, später Klasse Bennett) promovierte Altenmüller 1983 über die Gangentwicklung bei Kleinkindern. Während der Assistenzzeit in der Abteilung für klinische Neurophysiologie in Freiburg entstanden die ersten Arbeiten zur Hirnaktivierung beim Musikhören. Von 1985 bis 1994 absolvierte Altenmüller an der Universität Tübingen die Facharztzeit für Neurologie und habilitierte sich 1992 im Fach Neurologie. Seit der Berufung nach Hannover 1994 sind zahlreiche Arbeiten zum auditiven und sensomotorischen Lernen, zur Störung der Musikverarbeitung nach Schlaganfällen und zur emotionalen Verarbeitung von Musik entstanden. Seit 2003 sind die neuropsychologischen Grundlagen der Gestaltung des emotionalen Ausdrucks beim Musizieren ein weiteres wichtiges Forschungsthema. Altenmüller hat über 250 Fachpublikationen verfasst und ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Gremien. Im Jahr 2005 wurde er zum Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften ernannt. Seit 2015 ist er Vizepräsident  der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 

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  • Widmung.- Dank.- Vorwort.- 1. Vom Wesen der Musik.- Was ist Musik? Machen Tiere Musik? Mögen Tiere Musik? Musik in frühen Kulturen: Wie klang es im Neandertal? Musik als soziale Kunst - zur evolutionären Bedeutung von Musik für den Menschen.- 2. Musik hören: Musik entsteht im Kopf.- Musik als zusammengesetzte akustische Gestalt. Anatomische und neurophysiologische Grundlagen der Musikwahrnehmung. Gehörbildung formt neuronale Netzwerke. Langjähriges Hörtraining formt das Gehirn. Besondere Hörfertigkeiten: das Absolute Gehör. Neurobiologie der Plastizität des Musikhörens.- 3. Musik machen.- Was Musiker können müssen: Hand- und Mundfertigkeiten. Anatomische und neurophysiologische Grundlagen der Musiker-Sensomotorik. Wie Üben: zur Neurodidaktik des Übens. Musiker-Gehirne sind besonders. Apollos Fluch: Verlust der Feinmotorik.- 4. Musik als Therapie.- Die heilende Kraft der Schamanen. Musik als Hilfe bei psychiatrischen Erkrankungen. Musikunterstütztes Training in der Rehabilitation von Bewegungsstörungen. Störungen der Musikwahrnehmung: die Amusien. Melodic Intonation Therapie bei Aphasikern.- 5. Musik als emotionale Kommunikation.- Was sind Emotionen und wie werden musikalische Emotionen verarbeitet? Welche Musik löst bei wem welche Emotionen aus? Extase und Flow: Starke Erlebnisse beim Musizieren und beim Musikhören. Zum Verhältnis von Musik und Sprache. Die Musik der Zukunft: Wohin gehen wir?.- 6 Coda.- Glossar.- Index.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Set mit diversen Artikeln
Seitenzahl 511
Erscheinungsdatum 16.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8274-1681-0
Verlag Springer Berlin
Maße (L/B/H) 19,8/13,6/4,3 cm
Gewicht 657 g
Abbildungen 2010. mit 10 schwarzweissen und 16 Farbabbildungen 210 mm
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 10430
Buch (Set mit diversen Artikeln)
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Die Musik des Lebens
von S.A.W aus Salzburg am 07.09.2018

Der Gesang der Vögel, das Froschkonzert, die Musik der Wale – Tiere machen Musik und mögen sie auch (Kühe geben bei Mozartsymphonien mehr Milch, was allerdings nicht signifikant bewiesen ist). Vögel und Wale nutzen ihre Gesänge vor allem, um die Weibchen zu beeindrucken, wobei die kreativsten Wale die größten Chancen haben. Mus... Der Gesang der Vögel, das Froschkonzert, die Musik der Wale – Tiere machen Musik und mögen sie auch (Kühe geben bei Mozartsymphonien mehr Milch, was allerdings nicht signifikant bewiesen ist). Vögel und Wale nutzen ihre Gesänge vor allem, um die Weibchen zu beeindrucken, wobei die kreativsten Wale die größten Chancen haben. Musik ist beim Menschen universal verbreitet, es gibt Musik-Gene und Musik-Areale im Gehirn. Sie hat vor allem soziale Funktionen (Brautwerbung, Demonstration von Gesundheit und Wohlstand, sozialer Zusammenhalt, Mutter-Kind-Bindung durch Wiegenlieder, Nationalhymnen als Zeichen der nationalen Zugehörigkeit, rhythmische Arbeitslieder zur Koordination von Arbeitsgruppen z.B. Ho-ruck, Gruppenbindung durch gemeinsames Tanzen bei religiösen Ritualen). In sozialen Verbänden lebende Säugetiere verwenden akustisch emotionale Signale, z.B. die Pant-hoods bei Schimpansen. Vor 2 Mill J teilte sich diese Signale in Musik (emotionaler Zusammenhalt) und Sprache (Information) auf. Im Gesang von Liedern und Arien verbinden sich die beiden Kanäle wieder zu einem Ganzen, was Liedern eine doppelte emotionale Angriffigkeit verleiht. Akustische Warnsignale wie bei Murmeltieren lösen Schutzverhalten aus und sichern somit das Überleben. Die Gruppengesänge der Menschen lösten eine Trance aus, die schwere körperliche Arbeit erleichterte und Schmerzen verminderte. Über Gesten entwickelte sich die begriffliche Sprache, die Musik wurde als zweites Kommunikationssystem beibehalten, um Glücksgefühle zu vermitteln. Emotional berührende Musik löst Gänsehaut aus. Dabei wird der autonome Sympathicus-Nerv aktiviert, die Haarwurzeln ziehen sich zusammen, die Haare stellen sich auf, ein kühler Schauer läuft über die Haut. Chills sind Aktivierungen im Belohnungszentrum des limbischen System und gehen mit Erhöhung von Blutdruck und Herzfrequenz einher. Mittelhirn, orbitofrontaler Cortex und nucleus accumbens werden aktiviert, die Amygdala gebremst. Das Belohnungs- u Motivationshormon Dopamin und Endorphine werden ausgeschüttet. Musikhören entwickelt Emotionen in der Zeit, durch Spannung, Entspannung und Höhepunkte besonders schöner Melodien. Als Apollos Fluch wird die Musikerdystonie von Instrumentalisten bezeichnet, von der 2% der Berufsmusiker betroffen sind, die dann meist den Beruf wechseln müssen. Besonders Ehrgeiz und Leistungsdruck in Richtung Perfektion scheinen dafür verantwortlich zu sein. Später Übungsbeginn und zwanghaften Üben in stereotypen Wiederholungen gefährden vor allem Gitarristen, Pianisten, Flötisten und Blechbläser, die alle bis zu 6 Stunden am Tag üben, was die Verkrampfung begünstigt. Durch exzessives Üben vergrößern sich die Fingerareale im sensumotorischen Kortex, überlagern sich und verschwimmen schließlich, bis es zu Fehlsteuerungen kommt. Es besteht eine positive Korrelation zwischen Intelligenz und Musikalität. Sehr interessantes Buch mit detaillierten Informationen. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Zaubere dein Leben. Erfülle dir alle Träume und erreiche jedes Ziel.“