Leitungswasserschäden

Vermeidung - Sanierung - Haftung

Kontakt & Studium 647

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Das Buch gibt einen Überblick über Leitungswasserschäden in der Hausinstallation durch Korrosion, über ihre Ursachen und über die elektrochemischen Grundlagen. Es werden typische Schadensfälle geschildert und das Zusammenspiel zwischen Werkstoff, Medien und Betriebsweise erläutert. Dadurch eignet sich das Buch auch als Unterlage für zukünftige Planungen. Die gängigen Sanierungsverfahren werden beschrieben, und ihre Einsatzmöglichkeiten werden bewertet. Die VDI 6001, Sanierung von Leitungswasserinstallationen, wird vorgestellt. Die Schuldrechtsreform des BGB mit den weitreichenden Folgen und Auswirkungen für alle Beteiligten für die Wasserversorgungsinstallation (Hersteller, Installateur, Sanierer, Versicherer und Eigentümer) wird ausführlich diskutiert.
Mit Hilfe von Checklisten und Handlungsempfehlungen lässt sich ein Leitungswassermanagement nicht nur für das einzelne Gebäude, sondern auch für die Liegenschaften von Kommunen, Wohnungsunternehmen oder Träger von Krankenhausgesellschaften aufbauen. Die Hauswasserversorgung kann durch effektive und bewährte Sanierungsverfahren sicher vor weiterer Korrosion geschützt werden. Dadurch werden nicht nur die Instandhaltungskosten, bezogen auf das Lebensalter der Gebäude, wesentlich reduziert, sondern auch Betriebsausfälle und ihre Folgen minimiert. Gerade für Wasserwerke, industrielle und kommunale Kläranlagen, Schwimmbäder, aber auch speziell für Brauereien, ist ein konsequenter und hundertprozentiger Korrosionsschutz als Vorbeugung gegen Betriebsausfall unumgänglich. Mit einem der vorgestellten Verfahren lassen sich Ausfall- und Reparaturkosten nicht nur durch die Korrosion von gängigen Metallwerkstoffen, sondern auch von hochlegierten Eisenwerkstoffen (sog. Edelstähle) konsequent vermeiden.
Konkrete Beispiele werden vorgestellt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 179
Erscheinungsdatum 30.07.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8169-2854-6
Verlag Expert
Maße (L/B/H) 20,9/14,9/1,3 cm
Gewicht 284 g
Abbildungen mit 63 Abbildungen u, 23 Tabellen 21 cm
Auflage 3. Auflage
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Nicht das Gelbe vom Ei
von Peter am 12.09.2006
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bereits in der ersten Durchsicht ist zu erkennen, dass dieses Buch in fachlicher Hinsicht zu allgemein und theoretisch gehalten ist. Jetzt könnte man zwar argumentieren, dass einem Laien auf dem Gebiet der LW-Schäden mit diesem Buch für den Anfang erst einmal geholfen ist. Die schlechte Fotodokumentation macht dieses Argument... Bereits in der ersten Durchsicht ist zu erkennen, dass dieses Buch in fachlicher Hinsicht zu allgemein und theoretisch gehalten ist. Jetzt könnte man zwar argumentieren, dass einem Laien auf dem Gebiet der LW-Schäden mit diesem Buch für den Anfang erst einmal geholfen ist. Die schlechte Fotodokumentation macht dieses Argument allerdings gleich wieder hinfällig. Um den Korrosionstypus richtig ermitteln zu können, muss man natürlich erst einmal erkennen können, wie sich das Korrosionsbild darstellt (Spannungsriss, Erosion, Lochkorrosion, usw.). Zudem ist natürlich auch die Farbe des Korrosionsprodukts zur Bewertung mit entscheidend. Anstelle von detaillierten Farbbildern findet man lediglich, zum Teil kaum zu erkennende, s/w-Bilder vor. Was die Frage nach der Haftung angeht, so sollte man die Beantwortung solcher Fragen, nach Feststellung der Schadensursache, lieber einem kundigen Rechtsanwalt überlassen, anstatt sich auf pauschalisierbare Aussagen und sein „gesundes Halbwissen“ zu verlassen. Schließlich kann ein Leitungswasserschaden mit allen Folgeschäden am Gebäude und am Inventar einige tausend Euro kosten. Je nach Sachlage kann der Haftpflichtversicherer sogar die Zahlung ablehnen, was wiederum existenzielle Auswirkungen mit sich bringen kann. In Bezug auf die Sanierungsmaßnahmen sollte man sich lieber individuell über die verschiedenen Möglichkeiten und das Für und Wider informieren. Diesbezüglich habe ich mir das Beispiel über die Sanierung einer verzinkten Eisenleitung angesehen, die nach Angabe des Autors 30 Jahre alt war. Grund für die Sanierung war, dass am Ende der Leitung nur noch ein Rinnsal (ein Gerinnsel, lieber Autor, ist etwas anderes) aus der Armatur lief. Zur Sanierung wurden Spülungen mit Säure, ich tippe einfach mal, dass der Autor Ameisensäure meint, und Metallinhibitoren (Inhibitor = Hemmstoff, der chemische Vorgänge einschränkt oder verhindert) durchgeführt. Es wurde danach eine Mineralstoffdosierung vorgenommen. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass alle Ablagerungen verschwunden sind. Das durch das Entfernen von Ablagerungen in verzinkten Eisenrohren die Gefahr besteht, dass sich Rohrbrüche, die sich mit der Zeit zugesetzt haben, bemerkbar machen können, wurde hier nicht erwähnt. Diese Sanierung bzw. Sanierungsmethode pauschal als „Idealfall“ zu bezeichnen, halte ich für übertrieben. Aus meiner Erfahrung als Installateur- und Heizungsbaumeister kann ich diese Sanierung nur mit Russisch-Roulett vergleichen. Fazit: Dieses Buch ist weder für den Laien geschrieben noch für den Fachmann. Es lohnt sich, als Fachmann etwas mehr Geld auszugeben, um sich ein Werk zuzulegen, welches fachlich mehr in die Tiefe geht. Zudem sind detaillierte Farbfotos als Vergleichsmöglichkeit immer hilfreich. Juristische Fragen sollte man besser denen überlassen, die sich jeden Tag mit der Thematik beschäftigen. Wer schon einmal Gesetzestexte lesen und interpretieren musste weiß, wie schnell man einen „Knoten ins Gehirn“ bekommen kann. Zudem sind einige Sachverhalte einfach Auslegungssache und bedürfen einer guten Argumentation, will man sich erfolgreich behaupten. Der Laie sollte sich lieber von einem Fachmann seines Vertrauens umfassend beraten lassen. Dieses schließt nicht nur den Preis für eine Sanierung ein, sondern selbstverständlich auch die Vor- und Nachteile der einzelnen Sanierungsverfahren. Nur so kann eine Aussage getroffen werden, welche Methode, je nach Aufgabenstellung, die bessere ist. Ich persönlich habe von meinem 30-tägigen Rückgaberecht gebrauch gemacht.