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Deutsche Geschichte in der frühen Neuzeit

Beck Reihe Band 2462

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Johannes Burkhardt bietet einen ebenso informativen wie kompakten Überblick über die Richtungsweisenden Errungenschaften der Frühen Neuzeit in Deutschland, deren Nachwirkungen bis zum heutigen Tag spürbar sind. Er analysiert unter anderem die föderale Struktur des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, untersucht den durch die Konfessionalisierung bewirkten gesellschaftlichen Wandel, erläutert die Ursachen des Dreißigjährigen Krieges und schildert die Bedeutung grundlegender wissenschaftlicher und kultureller Entdeckungen wie die Erfindung des Buchdruckes.

Portrait
Prof. Dr. Johannes Burkhardt, geb. 1943, Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Hamburg und Tübingen; 1971 Promotion, 1984 Habilitation für Neuere und Neueste Geschichte, Forschung und Lehre in Stuttgart, Bielefeld, Bochum, Rom und Eichstätt, 1991 2008 ordentlicher Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Augsburg, derzeit Projektleiter am Institut für Europäische Kulturgeschichte Augsburg.
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  • Einleitung

    I. Die Reichsreform – ein
    Langzeitprojekt für einen deutschen Bundesstaat


    1. Die föderale Organisation des Landfriedens

    2. Die neuen Institutionen: Reichstag und Reichsgerichtsbarkeit 

    3. Um die Reichsexekutive: Reichsregiment, Reichskreise und Reichsoberhaupt

    4. Die gedruckte Reform

    II. Die Reformation –
    Religion als Medienereignis



    1. Die frühneuzeitliche
    Medienrevolution und ihre Krise

    2. Medienereignis Luther – die sieben Stationen der Reformationsgeschichte

    3. Das freigeschaltete Evangelium und die reformatorische Öffentlichkeit

    4. Der Bauernkrieg – die erste druckgestützte Massenbewegung

    III. Das
    Konfessionsbildungsproblem – dreimal die exklusive Wahrheit


    1. Die Konfessionsbildung zwischen Parallelität und Exklusivität

    2. Der evangelische Primat der Lehre und der reformierte Primat der Praxis

    3. Der katholische Primat der Kirchenorganisation

    4. Die strukturelle Intoleranz

    IV.Der Augsburger
    Religionsfrieden – wie löst man ein unlösbares Problem?



    1. Das Problem der
    Konfessionsbildung 

    2. Das Wunder von Augsburg

    3. Eine Lösung nach Art des Reiches 

    4. Friedensleistung und Konfessionskultur 

    5. Die Mär von der deutschen Religionskriegskatastrophe

    V.Der Dreißigjährige
    Krieg – Europas Staatsbildungskrieg in Deutschland


    1. Die sezessionistischen Staatsbildungen von unten

    2. Der Kampf der Universalmächte

    3. Die Religion als Hauptnebenkonflikt und der Medienkrieg

    4. Stehenbleibende Heere und Überlebensstrategien

    VI.Der Westfälische
    Friede – die Vollendung der föderalen Reichsverfassung



    1. Staatensystem und
    Territorialbestimmungen

    2. Der institutionelle Ausbau der doppelten Staatlichkeit im Reich 

    3. Was hat der Immerwährende Reichstag geleistet? 

    4. Die Abschaffung des Religionskrieges

    VII.Der zweite
    dreißigjährige Krieg (1667–1697) – die Organisation struktureller



        Nichtangriffsfähigkeit


    1. Die ludovizianische Herausforderung und die Kriegsserie 

    2. Die publizistische Reaktion des Reiches

    3. Die politische Reaktion

    4. Die Neuorganisation der Reichsverteidigung

    5. Die Türken vor Wien – die belagerte Kaiserstadt und das Reich

    VIII.Kultur wird
    Ländersache – oder doch nicht?



    1. Landesstaatlicher
    Ausbau im föderalen Umfeld 

    2. Das Land der Höfe 

    3. Kulturleistungen des höfischen Barock 

    4. NeueWissenskulturen:Pietismus und Frühaufklärung 

    5. Das Reich der Schriftlichkeit und die Aufklärung

    IX. Die deutschen
    Sezessionskriege – und der Triumph des Reiches


    1. Die Bayerische Sezession im Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714)

    2. Die ersten Friderizianischen Staatsbildungskriege und das Frankfurter 

        Reichsexperiment (1740–1745) 

    3. Der Siebenjährige Krieg Friedrichs des Großen gegen das Reich
    (1756–1763) 

    4. Die preußische Staatsbildung und der Sieg des Reiches

    X. Untergang oder
    Übergang des Reiches deutscher Nation?


    1. Innovation und Reform als Programm der Zeit 

    2. Bündische Reichsreform zwischen Kaisern – und bis zuletzt 

    3. Warum das Reich deutscher Nation (nicht) untergegangen ist

    Literaturhinweise

    Personenregister

     

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 135
Erscheinungsdatum 16.03.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-56262-4
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 18,1/11,7/1 cm
Gewicht 125 g
Auflage 1
Verkaufsrang 171511
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