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Mission to Mars

Im Jahr 2020 landet die NASA das erste bemannte Raumschiff auf dem Mars - doch die Mission endet in einem mysteriösen Desaster. Unter großem Zeitdruck wird von der Erde aus eine sofortige Rettungsaktion gestartet, um mögliche Überlebende zu bergen. Als die zweite Raumfähre endlich den roten Planeten erreicht, machen die Astronauten eine unglaubliche Entdeckung...
RezensionBild
Die Schärfe und der Kontrastumfang sind auf sehr gutem Niveau, wenn auch nicht rundum perfekt. Leichte Schwächen in der Detaildarstellung sind gelegentlich auszumachen. Es gibt allerdings leichte Bewegungsunschärfen. Die Farben sind überaus kräftig, was besonders bei den Marsszenen zur Geltung kommt. Leider gibt es reichlich Dropouts zu beobachten. Die Kompression bleibt unauffällig.
RezensionTon
Im Gegensatz zur alten Platinum Edition, die zwei Dolby Digital 5.1 EX und eine DTS ES Discrete 6.1 Tonspur besaß, bekommt man mit dieser Neuauflage „nur“ noch zwei DD 5.1 Spuren präsentiert. Diese sind jedoch immer noch ausgesprochen gut. Die Abmischung präsentiert nämlich einen sehr dynamischen und kraftvollen Ton, der eindrucksvoll alle Soundeffekte detailreich wiedergibt. Beide Tonspuren klingen sehr räumlich und auch der Subwoofer greift ordentlich ins Geschehen ein. Es gibt optionale deutsche Untertitel.
RezensionBonus
Der Audiokommentar der Platinum Edition (Mawa/VCL) fehlt hier. Sonst ist das Bonusmaterial aber recht umfangreich und auch informativ. Besonders das Making of (ca. 21 min) bietet einen guten Einblick in den Produktions- und Drehprozess. Dazu gibt es eine dreiteilige “Visuelle Effekte”-Featurette (ges. ca. 6 min), Animatics (ca. 13 min), neun Interviews (ca. 19 min) und fünf Darstellerinfos.
Zitat
Brian De Palma, berühmt für Edelthriller und Gangsterstreifen wie CARRIE, RAISING CAIN, SNAKE EYES, FEMME FATALE oder SCARFACE, THE UNTOUCHABLES und CARLITO’S WAY, macht immer mal wieder einen Abstecher ins Mainstream-Kino. Bekannte Beispiele sind MISSION IMPOSSIBLE und eben auch MISSION TO MARS. Während ersterer noch durch Tempo, Spannung und Action überzeugt, kann man zu letzterem leider nur sagen: „Mission gescheitert“. Sicherlich war es übertrieben, dass De Palma für MISSION TO MARS für die „Goldene Himbeere“ nominiert wurde – dafür ist der Film technisch zu aufwendig und handwerklich zu solide. Trotzdem kommt diese Nominierung nicht von ungefähr, denn der Film weist in der Tat viele Schwächen auf. Vor allem fehlt es ihm an Spannung und Tempo. Erst nach etwa 40 Minuten gibt es den ersten Spannungsmoment, als es nämlich im Raumschiff zu einem Druckabfall kommt. Aber statt den Zuschauer zu packen und endlich in den Film hineinzuziehen, verpufft die Situation durch unnötiges Gerede und lange, langsame Abläufe. Überhaupt wird etwas zu viel geredet. Auch werden die Dialoge sehr ungeschickt eingesetzt, um die Figuren einzuführen und Konflikte aufzuzeigen. Statt Dinge schauspielerisch oder visuell umzusetzen, wird alles sehr direkt gesagt. Das Ergebnis sind künstliche Dialoge, die sich im Grunde nur an den Zuschauer richten. Wirkliche zwischenmenschliche Dynamik gibt es in dem Film nicht. Es fehlen einfach die Reibepunkte. Alle verstehen sich blendend und unterstützen sich, wo sie nur können. Keiner hat Ecken und Kanten. Zwar spielen auch Themen wie Verlust und Trauer eine Rolle, aber zwischen den Menschen herrscht reine Harmonie. Das ruft Befremden und Langeweile hervor. Außerdem geht der Film viel zu sehr auf die persönlichen Hintergründe der Astronauten ein. Dadurch verliert man das Wesentliche aus den Augen. Wenn man sich einen Film über eine Mars-Expedition anschaut, dann will man weniger über die Astronauten wissen als über die Forschungs- und Rettungsmission. Die Überbetonung privater Aspekte, besonders die ständige Turtelei des Astronautenpärchens sowie die Trauer des Co-Piloten um seine verstorbene Frau, sorgen dafür, dass man die Figuren kaum als Forscher wahrnimmt. Es fehlt an kosmonautischer Begeisterung und Besessenheit. Fremde Planeten und extraterrestrisches Leben werden nicht als große Mysterien aufgebaut, sondern erscheinen fast nebensächlich. Primär geht es um die menschlichen Belange der Astronauten.

Aber auch deren schauspielerische Umsetzung ist enttäuschend. Besonders Tim Robbins und Gary Sinise, die beide schon Beachtliches geleistet haben, wirken in MISSION TO MARS ziemlich fade und uninspiriert. Die Spezialeffekte sind dagegen z. T. beeindruckend, z. T. wirken sie aber auch arg künstlich. Ähnliches gilt für die Sets bzw. das Produktionsdesign. Teilweise sind sie großartig (besonders das Gravitationsrad), teilweise wirken sie aber auch billig. So hat z. B. die Raumstation mit ihren Instrumententafeln den typischen Studiolook. Dazu passt das etwas hilflose Herumirren der Statisten. Die Schlusswendung kann ebenfalls nicht überzeugen. Zwar ist sie durchaus überraschend und wird visuell beeindruckend umgesetzt, bei genauerem Nachdenken macht sie jedoch wenig Sinn. Alle Vorfälle auf dem Mars wirken im Nachhinein höchst fragwürdig und konstruiert. Die Pointe erscheint somit als bloßer Vorwand für die Geschichte und die Spezialeffekte. Zu allem Überfluss sind die Schlussbilder ein Ausbund an Pathos und Kitsch.

Wirklich schön und gelungen sind nur wenige Szenen. Es sind diejenigen, wo De Palma dem Film seinen unverkennbaren Stempel aufdrückt – mit jenen langen, fließenden, ausgeklügelten Kamerafahrten, wodurch Orte oder Gegenstände erkundet bzw. Menschen zueinander und zum Raum in Beziehung gesetzt werden. Leider gibt es in diesem Film nicht viele solcher Einstellungen, aber sie wirken neben dem eher misslungenen Rest ohnehin etwas fremdartig.

Fazit: MISSION TO MARS ist als Science-Fiction-Film, besonders aber als Brian-De-Palma-Film eine große Enttäuschung. Dies dürfte für lange Zeit sein einziger Ausflug in dieses Genre bleiben.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 04.12.2008
Regisseur Brian De Palma
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch
EAN 4011976852186
Genre Science Fiction
Studio Constantin Film AG
Spieldauer 109 Minuten
Bildformat 16:9 (2,35:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1
Verkaufsrang 9.781
Verpackung DVD Softbox Standard
Film (DVD)
9,99
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