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Nicht alle waren Mörder

Eine Kindheit in Berlin

List bei Ullstein 60910

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Mit elf Jahren musste Michael Degen zusammen mit seiner Mutter vor den Nationalsozialisten fliehen. Es folgte ein Leben im Untergund, mit der ständigen Angst entdeckt und deportiert zu werden. Aber in dieser Welt, die aus den Angeln gehoben war, gab es Menschen, die sie versteckten, bis der Krieg vorbei war. Freunde und Fremde, Menschen die nicht fragten, sondern wortlos halfen. 
Portrait
Michael Degen, geboren 1932 in Chemnitz, überlebte die Nazizeit versteckt mit seiner Mutter im Berliner Untergrund. Er spielte an allen großen deutschsprachigen Theatern und wurde einem breiten Publikum durch Kino- und Fernsehrollen bekannt. Mit Nicht alle waren Mörder – Eine Kindheit in Berlin wurde er zum Bestsellerautor.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 12.08.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-60910-2
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/2,5 cm
Gewicht 239 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 86.608
Buch (Taschenbuch)
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Aufwühlende und gute Biografie
von claudi-1963 aus Schwaben am 13.11.2015

Als 1942 die ersten Bomben auf Berlin fielen, war Michael Degen zehn Jahre alt. Ein Jahr später mussten er und seine Mutter in den Untergrund. Zwei Jahre lang, immer auf der Flucht vor Verrat, Entdeckung und dem sicheren Tod verbrachte Michael Degen seine Kindheit.Einfühlsam, ohne jede Sentimentalität und aus... Als 1942 die ersten Bomben auf Berlin fielen, war Michael Degen zehn Jahre alt. Ein Jahr später mussten er und seine Mutter in den Untergrund. Zwei Jahre lang, immer auf der Flucht vor Verrat, Entdeckung und dem sicheren Tod verbrachte Michael Degen seine Kindheit.Einfühlsam, ohne jede Sentimentalität und aus der Sicht des Jungen erzählt der bekannte Schauspieler seine Erlebnisse und erinnert sich liebevoll an die Menschen, denen er eigentlich sein Leben verdankt. Meine Meinung: Durch Zufall hatte ich dieses Buch in meiner Ortsbücherei entdeckt und da ich den Schauspieler Michael Degen gerne sehe einfach mal ausgeliehen. Ich war zum einen erstaunt das er Jude ist und zum anderen hat mich seine Biografie so ergriffen das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Sie gehört sicher zu den Biografien die absolut lesenswert sind. Was er und seine Mutter in der Kriegszeit für Ängste ausstehen mussten, unfassbar. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, wenn man sich nicht scheut über Kriegserlebnisse zu lesen. Und kann dann auch weiter empfehlen das Buch: Mein heiliges Land: Auf der Suche nach meinem verlorenen Bruder

Ein Stück deutscher Geschichte - exzellent erzählt
von einer Kundin/einem Kunden am 12.08.2011

Ein Stück deutscher Geschichte so fesselnd erzählt wie ein Thriller. Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag für eine differenzierte Betrachtungsweise: „Nicht alle waren Mörder“ aber einige schon. Mancher hatte Zivilcourage bis in den Tod. Im Buch gibt es Szenen, in welchen die Realität mit ihrem Schrecken und ihrer Poesie... Ein Stück deutscher Geschichte so fesselnd erzählt wie ein Thriller. Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag für eine differenzierte Betrachtungsweise: „Nicht alle waren Mörder“ aber einige schon. Mancher hatte Zivilcourage bis in den Tod. Im Buch gibt es Szenen, in welchen die Realität mit ihrem Schrecken und ihrer Poesie jede Phantasie weit in den Schatten stellt. Hervorragend geschrieben, anschaulich und liebenswert. Nicht ohne Grund und hochverdient ein Bestseller.