Das Buch der verbrannten Bücher

Ausgezeichnet mit dem Kurt-Tucholsky-Preis 2009

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„Ein Buch über Bücher, Schicksale und ein Land, in dem zuerst Bücher verbrannt wurden und dann Menschen.“ ZDF

Ein Buch wider das Vergessen. Volker Weidermann blickt auf den Tag, als in Deutschland die Bücher brannten. Die Verbrennung wurde angekündigt als „Aktion wider den undeutschen Geist“: Die akribische landesweite Vorbereitung gipfelte am 10. Mai 1933 in der Errichtung von Scheiterhaufen in vielen deutschen Städten, auf die dann Studenten, Bibliothekare, Professoren und SA-Leute in einer gespenstischen Feierstunde die Bücher warfen, die nicht mit ihrer menschenverachtenden Ideologie vereinbar waren.

Portrait
Volker Weidermann, 1969 in Darmstadt geboren, studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Er ist Literaturredakteur und Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und lebt in Berlin. Seine Bücher "Max Frisch. Sein Leben, seine Bücher", "Lichtjahre. Eine kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute" und "Das Buch der verbrannten Bücher" begeisterten Leser und Kritiker.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 253
Erscheinungsdatum 06.07.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-73738-3
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,4/11,7/2,3 cm
Gewicht 241 g
Verkaufsrang 67.842
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„Th. Kirmse“

Th. Kirmse

Wer kennt sie nicht die Bilder von brennenden Büchern, lodernde Flammen, SA die
neue Bücher in die Flammen wirft, begeistertes Publikum vom Arbeiter bis zum
Studenten. Doch welche Bücher waren es, welche Autoren sollten für immer aus
dem Gedächtnis der Menschen gerissen werden? Welche Werke waren der
Verdammung preisgegeben?

Volker Weidemann machte sich akribisch auf die Spur der Schriftsteller. Er suchte
nach Originalausgaben, nach Biografien und Schicksalen und eröffnet dem Leser die
Lebensgeschichten der Autoren über den Tag X hinaus. Wie sie auf die Verbrennung
ihrer literarischen Kinder reagierten, er zeigt Resignation, Anpassung und
Widerstand.

Wer dieses Buch liest, dem wird ein Kanon dargeboten, der bis dahin in dieser
Detailliertheit unbekannt war. Ein Buch das mehr über die düsterste und schlimmste
Zeit in Deutschland aussagt als viele Lehrbücher.
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Studenten. Doch welche Bücher waren es, welche Autoren sollten für immer aus
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Verdammung preisgegeben?

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nach Originalausgaben, nach Biografien und Schicksalen und eröffnet dem Leser die
Lebensgeschichten der Autoren über den Tag X hinaus. Wie sie auf die Verbrennung
ihrer literarischen Kinder reagierten, er zeigt Resignation, Anpassung und
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Detailliertheit unbekannt war. Ein Buch das mehr über die düsterste und schlimmste
Zeit in Deutschland aussagt als viele Lehrbücher.

„Das Buch der verbrannten Bücher“

Michael Flath, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

„Ich schätze alle Schriftsteller, die vom 3. Reich verbrannt worden sind, selbst jene, die mir vorher fremd waren. Denn das Feuer hat sie geläutert, veredelt und mir nahe gebracht“ schrieb Joseph Roth 1935.
Ziel dieses Buches ist, die Lebensgeschichten der „verbrannten Dichter“ und ihrer Werke, so lückenlos wie möglich, dem Vergessen zu entreißen. So entstanden Portraits von 94 deutschsprachigen und 37 fremdsprachigen Autoren und ihrer Bücher.
Eine wahre Fundgrube!
„Ich schätze alle Schriftsteller, die vom 3. Reich verbrannt worden sind, selbst jene, die mir vorher fremd waren. Denn das Feuer hat sie geläutert, veredelt und mir nahe gebracht“ schrieb Joseph Roth 1935.
Ziel dieses Buches ist, die Lebensgeschichten der „verbrannten Dichter“ und ihrer Werke, so lückenlos wie möglich, dem Vergessen zu entreißen. So entstanden Portraits von 94 deutschsprachigen und 37 fremdsprachigen Autoren und ihrer Bücher.
Eine wahre Fundgrube!

Kundenbewertungen

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Volker Weidermann, Das Buch der verbrannten Bücher
von Elmar Simon aus Darmstadt am 04.10.2009

Volker Weidermann hat das Leben aller Autoren, die auf der Liste standen, die als Grundlage für die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 diente, recherchiert. Nach der Vorstellung der Autoren und ihrer Werke denkt man immer wieder, dass man viel zu wenig über die meisten Schriftsteller weiß und vieles lesen... Volker Weidermann hat das Leben aller Autoren, die auf der Liste standen, die als Grundlage für die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 diente, recherchiert. Nach der Vorstellung der Autoren und ihrer Werke denkt man immer wieder, dass man viel zu wenig über die meisten Schriftsteller weiß und vieles lesen möchte. Dieses Buch darf in keinem Bücherregal fehlen, damit das Ziel des Autors realisiert werden kann, den "Sieg" der Bücherverbrennung in eine Niederlage zu verwandeln.