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Das Körperbild

Die Körperskulptur als modulare Methodik in Diagnostik und Therapie

Leben lernen 219

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Wie beeinflussen Körpererleben und Körperbild unsere Identität und unser Verhalten? Zu dieser Kernfrage der Psychologie legt der Autor ein empirisch begründetes Konzept vor. Mit der »modularen Körperskulptur-Methode« hat er ein Instrumentarium entwickelt,
das - zu Diagnosezwecken eingesetzt werden kann,
- sich in der Behandlung chronischer Krankheiten bewährt hat und
- bei Beeinträchtigungen des Selbstwerterlebens oder Störungen der Identität, z. B. bei Traumafolge-Erkrankungen und sexuellen Störungen, direkt am Problem ansetzt.

Das Buch baut auf einer prägnanten Übersicht der entwicklungsund lerntheoretischen Grundlagen sowie neuropsychologischer Forschungen auf. Ein ausführlicher Praxisteil fasst die klinischen Erfahrungen zusammen und zeigt Anwendungen der Körperskulptur- Methode auf ganz unterschiedliche Probleme und Krankheitsbilder.
Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten erhalten ein effektives Werkzeug zur Gestaltung von Therapieprozessen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 312
Erscheinungsdatum April 2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-89082-2
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 21,4/13,9/3 cm
Gewicht 468 g
Abbildungen mit zum Teil farbigen Abbildungen und Tabellen 21 cm
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
16,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Neue innovative Methoden
von Kirsten Oleimeulen aus Oberhausen am 26.11.2009

Oft begegnen wir in psychotherapeutischen Therapien Klienten/-innen, die über Sprache wenig Zugang zu ihren Problemen bekommen. An solchen Stellen ist es hilfreich, ein breites methodisches Spektrum zu kennen, um andere Zugangsmöglichkeiten anbieten zu können. Die Technik der Körperskulptur von Achim Schubert ermöglicht dem Klienten/-innen einen Zugang zu traumatischen Ereignissen... Oft begegnen wir in psychotherapeutischen Therapien Klienten/-innen, die über Sprache wenig Zugang zu ihren Problemen bekommen. An solchen Stellen ist es hilfreich, ein breites methodisches Spektrum zu kennen, um andere Zugangsmöglichkeiten anbieten zu können. Die Technik der Körperskulptur von Achim Schubert ermöglicht dem Klienten/-innen einen Zugang zu traumatischen Ereignissen jenseits von Sprache. Im Mittelpunkt dieser Intervention steht die Formung einer Körperskulptur aus Knetmasse mit verbundenen Augen. Diese Hauptintervention wird von Schubert in ein Gesamtkonzept aus Schätzung der Körpermaße, Formung der Körperskulptur, halbstandardisiertes Interview über die Skulptur sowie therapeutische Interventionen mittels Atemübungen und Körperfarbskizzen eingebettet. Mit Hilfe dieser Methode gelingt es Klienten/-innen Zugang zu traumatischen Situationen zu erhalten und darüber körperliche Reaktionen auf Stressoren in relativ normalen Alltagssituationen zu erkennen, die ebenfalls in der traumatischen Situation enthalten waren und dadurch zu Stressoren wurden. Den Therapierenden wird hier eine Methode angeboten, die es ermöglicht das Körpergedächtnis und damit unterbewusste Anteil ins therapeutische Boot zu holen, die durch andere Methoden bis heute kaum erreicht werden können. Neue Methoden erfordern – wie immer – erst einmal Mut in der Anwendung. Aber die Erfolge der Körperskulptur lassen den Einsatz des Mutes als verkraftbar erscheinen.

Auch für Nichtfachleute sehr empfehlenswert
von Petra Quilitz am 13.05.2009

Auf der Suche nach literarischen Anregungen, um das Bewusstsein für den eigenen Körper zu verbessern, stieß ich über das ansprechende Titelbild auf das Buch „Das Körperbild“ von Achim Schubert. Dieses Buch ist auch für interessierte Leser, die keine Fachleute sind, geeignet, da sich die Fachbegriffe aus dem Zusammenhang sowie... Auf der Suche nach literarischen Anregungen, um das Bewusstsein für den eigenen Körper zu verbessern, stieß ich über das ansprechende Titelbild auf das Buch „Das Körperbild“ von Achim Schubert. Dieses Buch ist auch für interessierte Leser, die keine Fachleute sind, geeignet, da sich die Fachbegriffe aus dem Zusammenhang sowie den zahlreichen Abbildungen erklären. Als spannend empfand ich, dass Psychotherapeuten mit dieser Methode in der Lage sind, Ereignisse, die man bisher verdrängt oder vergessen hatte, welche sich jedoch z.B. als Trauma in Angststörungen auswirken, therapieren können: Mit geschlossenen Augen wird das Abbild des eigenen Körpers aus Ton geformt. Dabei werden intensive Gefühle ausgelöst, welche zu neuen Erkenntnissen und Einsichten führen. Interessant waren für mich die zahlreichen Beispiele aus der Praxis eines Psychotherapeuten, die zeigen, dass selbst Menschen, die sonst nicht über ihre Probleme, die die Sexualität, Potenz oder Weiblichkeit betreffen, reden können, ihre Scheu durch die vorgestellte Methode verlieren und es dadurch möglich wird, gemeinsam mit dem Therapeuten diese Probleme zu beheben. Atem- und Orientierungsübungen , die man leicht zur eigenen Entspannung nutzen kann, findet man in den letzen beiden Kapiteln des Buches.

Präzise Beschreibung der Methodik
von Ingrid Terfloth-Hoegg aus München am 07.05.2009

Das Körpergedächtnis wird im Verlauf des Lebens durch bedeutsame Interaktionen ausgeformt und scheint dabei nichts zu vergessen. Wer den bewussten Zugang sucht, muss die spezielle Kodierung des Körpergedächtnisses verstehen. Die Einblicke in diese Art „Körpersprache“ lassen uns nachvollziehen, unter welchen Umständen scheinbar banale und alltägliche Ereignisse schwere psychische... Das Körpergedächtnis wird im Verlauf des Lebens durch bedeutsame Interaktionen ausgeformt und scheint dabei nichts zu vergessen. Wer den bewussten Zugang sucht, muss die spezielle Kodierung des Körpergedächtnisses verstehen. Die Einblicke in diese Art „Körpersprache“ lassen uns nachvollziehen, unter welchen Umständen scheinbar banale und alltägliche Ereignisse schwere psychische Krisen auslösen. Mit dieser Such- und Denkweise vertraut zu werden, lädt dieses Buch ein. So schreibt der Autor in seiner Einleitung. Dazu hat er ein auf einander aufbauendes System entwickelt, das folgende Module umfasst: die Schätzung von Körperdimensionen, der Formversuch der Körperbildskulptur, ein halbstandadisiertes Interview, die Analyse von Besonderheiten als „Spurenlesen in der Geschichte des Körpers“ und die Bewertung von Körperzonen mittels Farbschema. Das Vorgehen zeigt der Autor an vielen Fallbeispielen aus der eigenen Praxis, die durch Fotos und Zeichnungen sehr anschaulich dargestellt sind. Lebendig wird auch vermittelt, wie jeder diagnostische Schritt auch schon ein Stück Therapie bedeutet. Dieses Buch stellt für alle diejenigen eine Fundgrube dar, die das Körpererleben in die Therapie einbeziehen wollen und das Vorgehen ist in fast alle Therapierichtungen integrierbar. Dazu helfen die genauen Anleitungen, die vielen Beispiele und die theoretische Einordnung. Das Buch ist klar gegliedert, sodass es ganz leicht ist, die Abschnitte zu finden, die dem eigenen Interesse entsprechen. Auch noch für erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten ist es sehr bereichernd, dass der Autor die eigene Arbeit so genau darstellt und an vielen Fallbeispielen erläutert, denn auf diese Weise ist der Gewinn für das eigene Denken und die eigene Arbeit gesichert. Das Buch ist ein gelungenes Beispiel für die seit langem bewährte Reihe „Leben lernen“.