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Pyras / Die Erben der Nacht Bd.3

Die Erben der Nacht Band 3

Ulrike Schweikert

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Beschreibung

Band 3 der grandiosen Vampir-Saga

Ende des 19. Jahrhunderts ist die Macht der letzten Vampir-Clans in Europa am Schwinden. Um das Überleben ihrer Gattung zu sichern, beschließen die Altehrwürdigen, ihre Nachkommen fortan gemeinsam zu unterrichten. Beim wilden Clan der Pyras geht die Ausbildung in ihr drittes Jahr. Doch im Labyrinth unter den Straßen von Paris lauert ein alter Feind – und er ist mächtiger denn je. Der Vampirjäger ist zurück, mit einer Waffe, die für die Geschöpfe der Nacht den Untergang bedeuten könnte.

• Vier blutjunge Vampire, das Phantom der Oper – und ein tödliches Komplott im unterirdischen Paris
• Historische Vampir-Fantasy voller Intrigen, Verrat und eine Liebe wider jede Vernunft
• Actionreich, magisch und wunderbar düster
• Mitreißender Schmökerstoff für jeden Vampir-Fan

"Die Autorin verwebt geschickt geschichtlich Verbürgtes mit Fiktion. Hat man sich erst einmal darauf eingelassen, bekommt man eine Menge geboten." eselsohr/Sylvia Mucke

Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt »Die Tochter des Salzsieders« ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen: faszinierende, lebensnahe Heldinnen. Nach ihren beiden großen historischen Jugendromanen »Das Jahr der Verschwörer« und »Die Maske der Verräter« hat die vielseitige Autorin inzwischen ihre erste Fantasy-Saga für Jugendliche verfasst, die auf Anhieb ein Erfolg wurde: »Die Erben der Nacht«. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 543
Altersempfehlung 12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.09.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-30480-8
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 20,7/13,7/4,4 cm
Gewicht 614 g
Verkaufsrang 81472

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Die Erben der Nacht ziehen nach Paris

Christine Kleibrink, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Auch der dritte Teil ist einfach grandios. In Paris, oder besser darunter, erleben die Erben wieder viele spannende Abenteuer und die vier Freunde Ivy, Alisa, Luciano und Franz Leopold stecken wie immer da, wo es am spannendsten und gefährlichsten ist. In Paris treffen die Erben auf alte Feinde und neue Freunde, so zum Beispiel das Phantom der Oper. Geschickt verwebt die Autorin Fiktion mit wahren Begebenheiten und was sie daraus erschaffen hat, ist unglaublich und gehört in jedes gut sortierte Bücherregal. In dem meinen hat die Reihe einen Ehrenplatz. Also, viel Spaß mit der Lektüre und bei diversen Nachtwanderungen durch Paris ;)

Kundenbewertungen

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Neue Abenteuer
von einer Kundin/einem Kunden aus Ketsch am 05.05.2019

Diesmal kommen die Erben nach einem kurzen Abstecher von Hamburg nach Paris zu den Pyras. Die 4 Freunde Ivy Luciano Leo und Alisa müssen lernen sich mit Ratten zu verbinden um die Unterwelt von Paris zurecht zu kommen .Dabei treffen sie auch auf das Phantom der Oper was ich sehr spannend fand .Auch die alten Feinde die Vampirj... Diesmal kommen die Erben nach einem kurzen Abstecher von Hamburg nach Paris zu den Pyras. Die 4 Freunde Ivy Luciano Leo und Alisa müssen lernen sich mit Ratten zu verbinden um die Unterwelt von Paris zurecht zu kommen .Dabei treffen sie auch auf das Phantom der Oper was ich sehr spannend fand .Auch die alten Feinde die Vampirjäger waren wieder vor Ort und der Mysteriöse Schatten der Ivy gerne in seinen Reihen haben möchte .Malcom sah Latoja wieder ob wohl ich ihn lieber an der Seite von Alisa sehen würde mal gespannt wie es weiter geht .Freue mich schon auf Wien .

Unter Paris
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Neustadt a.d.Saale am 30.12.2011

das dritte jahr der akademie hat begonnen und alisa, franz leopold, luciano und ivy erleben wieder ein abenteuer nach dem anderen. das phantom der oper darf natürlich nicht fehlen. und so ist einfach wieder spannung pur garantiert!!!

Historie meets Fantasy
von Philipp Schneider am 29.10.2010

Historischer Roman trifft Fantasy! Das Ende der Vampirheit naht! Um dies zu verhindern haben sich die Clanführer der europäischen Clans getroffen und vereinbart, dass die Erben der Clans jedes Jahr bei einem anderen Clan ihre Fähigkeiten zu verbessern und sich die Fähigkeiten der anderen Clans anzueignen. In „Nosferas“, de... Historischer Roman trifft Fantasy! Das Ende der Vampirheit naht! Um dies zu verhindern haben sich die Clanführer der europäischen Clans getroffen und vereinbart, dass die Erben der Clans jedes Jahr bei einem anderen Clan ihre Fähigkeiten zu verbessern und sich die Fähigkeiten der anderen Clans anzueignen. In „Nosferas“, dem ersten Roman der Reihe „Die Erben der Nacht“, haben die Erben ein Jahr in Rom verbracht und gelernt, sich gegen kirchliche Waffen jeder Art zu schützen. Im zweiten Roman „Lycana“ lernen die Erben in Irland, sich in Tiere zu verwandeln und sich die Sinne von Tieren zu nutze zu machen. Im vorliegenden dritten Band „Pyras“ sollen die Erben eigentlich ein Jahr in Hamburg, bei dem deutschen Clan der Vamalia zu verbringen, doch ihnen wird ein Strich durch die Rechnung gemacht. Wegen Umbauten in Hamburg müssen die Erben nach Frankreich zu den Pyras, um dort im Pariser Untergrund sich Fähigkeiten der Ratten, nämlich ein unheimlich genauen Orientierungssinn, zu lernen. Aber das Akademiejahr läuft ganz anders als geplant. Es verschwinden einige Altehrwürdige, die Ältesten des Clans, und dann tauchen alte Feinde aus Rom wieder auf, die eine Waffe entwickelt haben, die das endgültige Ende der Vampire bedeuten könnte. Aber die Freunde Ivy, Alisa, Luciano und Franz-Leopold wollen das Ende der Vampire verhindern und machen sich zusammen mit dem Phantom der Oper auf die Suche nach einem Gegenmittel für die Waffe, aber sie haben nicht viel Zeit, denn das Ende rückt immer näher... Ulrike Schweikert schafft etwas, was nur sehr wenige Autoren und Autorinnen schaffen: sie verknüpft gekonnt zwei Genre miteinander, und fügt Aspekte eines dritten Genres mit ein! Wenn man das Ergebnis, zum einen „Pyras“, zum anderen aber auch die ganze Reihe allgemein, in den Händen hält, weiß man, dass die Autorin eine Meisterin ihres Fachs ist. „Pyras“ überzeugt auf voller Länge. Dies liegt an zwei Dingen: erstens an der tollen Sprache, die den Leser in seinen Bann zieht und zweitens an der Tatsache, das einige Aspekte und Teile des Buches, und auch der ganzen Reihe, auf wahre Begebenheiten beruhen! Schweikert erschuf wundervolle Charaktere, die der Leser sofort in sein Herz schließt und mit denen er mit fiebert. Die Autorin führt uns einige Persönlichkeiten vor, die es in der Geschichte wirklich gab, angefangen bei Oscar Wilde und Bram Storker und endend bei Louis Pasteur. Das Buch überzeugt mit Authentizität und einer phantastischen Geschichte!


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  • Die Vampirin n_rte sich mit gesenkten Lidern, und doch war ihr, als k_nne sie jede Einzelheit seiner machtvollen Gestalt sehen. Ein Schauder rann durch ihren Leib, als sein Blick _ber sie strich. Nein, er strich nicht nur _ber sie hinweg, blieb nicht an Spitzen, Taft und T_ll h_en. Er drang tief in sie ein und h_e ihre Seele entbl__, wenn sie eine besessen h_e. Er las ihre Gedanken und glitt durch ihre rasch wechselnden Gef_hle. Es war wunderbar und schrecklich zugleich, so nackt vor ihm zu stehen.
    "Was hast du mir zu berichten?", fragte er, obwohl er die Antwort l_st in ihrem zitternden Gem_t gelesen haben musste.
    Sie verbeugte sich noch einmal tief und wagte noch immer nicht, den Blick zu heben. "Meister", sagte sie mit bebender Stimme, "der Stein ist vernichtet."
    "Vernichtet? Man kann den cloch adhair, das Herz Irlands, nicht zerst_ren!"
    Es _erte sie, dass sie sich so ungeschickt ausdr_ckte und ihm dadurch Gelegenheit gab, sie zu korrigieren, statt sie mit Lob zu _bersch_tten.
    "Zerst_ren konnte ich ihn nicht", gab die Vampirin missmutig zu, "aber das ist auch nicht wichtig. Entscheidend ist, dass er f_r die Lycana nicht mehr erreichbar ist. Ich habe daf_r gesorgt, dass er nun f_r alle Zeiten auf dem Grund des Lough Corrib ruht und Eure Pl_ nicht mehr durchkreuzen kann."
    Das Gef_hl von Triumph flammte wieder so stark in ihr auf, dass sie die Lider hob und ihn ansah.
    Ganz gleich wie oft sie ihm begegnete oder ihn in ihren Tr_en sah, _berraschte sie doch jedes Mal die Woge von Gr__ und Macht, die ihn umgab und die ihr nun entgegenbrandete, als wollte sie die Vampirin verschlingen. Sie musste all ihre Kraft aufbieten, um ihre Miene von k_hlem Stolz zu wahren und nicht zur_ckzuweichen.
    "Ivy ist Euer! Tut mit ihr, was Ihr wollt. Greift sie Euch, l_scht sie aus, vernichtet sie. Nichts wird Euch daran hindern k_nnen. Der uralte Schutzbann ist gebrochen."
    Der Meister hatte gewonnen und nun war auch sie am Ziel ihrer W_nsche angelangt. Sie hatte ihm gut gedient. Die Belohnung war ihr sicher. Nun endlich w_rde er ihr die Hand reichen und sie mit sich nehmen. Sie w_rde die F_rstin an seiner Seite sein.
    Der Meister stand noch immer reglos da. Nur seine Augenbrauen hoben sich kaum merklich ein St_ck und dennoch durchfuhr es die Vampirin hei_und kalt.
    "So? Bist du dir ganz sicher?"
    Nat_rlich hatte er wieder in ihren Gedanken gelesen. Wie leichtsinnig, ihre W_nsche Gestalt annehmen zu lassen. Doch warum nicht? Durfte sie jetzt nicht ihren Tr_en freien Lauf lassen? Sie hatte ein Recht darauf. Sie hatte gesiegt!
    "So?", sagte der Meister noch einmal, und es war, als klirrten Eissplitter zu Boden. "Dann ist es den Besitzern der Armreifen also nicht gelungen, den cloch adhair noch einmal zu ber_hren und die Kr_e aufzufrischen, ehe du den Stein im See versenkt hast?" Seine Stimme war schneidend. Die Vampirin starrte den Meister fassungslos an. Sie schluckte trocken. Ihr Hochgef_hl fiel in sich zusammen und machte verzweifeltem Schrecken Platz.
    "Sie haben den Stein ber_hrt, doch nur ganz kurz", versuchte sie, sich zu verteidigen. Nun h_e sie den Blick gerne wieder von seiner furchtbaren Miene gel_st, doch er hielt ihn fest. Marterte sie, dass sie sich in innerer Qual wand.
    "Nur ganz kurz? Stell dich nicht dumm. Darauf kommt es nicht an. Ivy hat mit ihrem Armreif den Stein ber_hrt und den Schutzbann erneuert. Sie ist f_r mich so unangreifbar wie zuvor."
    "Ja, aber das war das letzte Mal", winselte die Vampirin, die unter seinem Blick auf die Knie sank. "Jeder Tag, der verstreicht, wird den Schutzbann weiter schw_en. Und wenn sie Irland erst einmal verl_t, dann geht es ganz schnell. Was bedeutet Euch Zeit? Ihr werdet sehen, in nur wenigen Monaten ..." Sie konnte nicht weitersprechen. Sie f_rchtete, sein Groll werde sie zu Boden dr_cken und zerquetschen.
    "Ja, Monate, wenn nicht Jahre! Warten und warten. Ich bin des Wartens _berdr_ssig!", schrie er. Doch so unvermitte