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Frankenstein

Oder Der moderne Prometheus. Roman

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Mary Shelleys »Frankenstein« ist neben Bram Stokers »Dracula« der zweite große Archetypus des modernen Horrorgenres. Im Unterschied zum Fürsten der Finsternis ist Shelleys Hauptfigur kein übernatürliches Wesen, sondern ein künstlich erzeugter Mensch, der durch die Grausamkeit und Ignoranz seiner Umwelt erst zu dem Monster wird, für das ihn alle halten. Wirklich monströs hingegen sind die ganz normalen Menschen: mit ihren kalten Herzen und ihrem Wahn, die Welt im Griff zu haben.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Portrait
Mary Shelley (1797-1851) begann schon als Kind Gedichte und Romane zu verfassen. Noch keine 17 Jahre alt, brannte sie mit dem jungen Dichter Percy Shelley durch und bereiste Europa. Im Jahr ihrer Hochzeit 1816 verbrachten beide den Sommer mit Lord Byron am Genfer See, wo sie Ideen für Schauergeschichten sammelten. Schon zwei Jahre später veröffentlichte Shelley ihren „Frankenstein“, den Vater aller Gruselromane, dessen Erfolg es ihr ermöglichte, fortan als angesehene Schriftstellerin zu leben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-90187-6
Reihe Fischer Klassik
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,3/2 cm
Gewicht 196 g
Originaltitel Frankenstein or The Modern Prometheus
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Heinz Widtmann, Elisabeth Lacroix
Verkaufsrang 39.253
Buch (Taschenbuch)
10,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Kaum zu glauben, dass eine 19j.Britin sich diesen Klassiker ausgedacht hat.In eine verschachtelte Handlung( neu übersetzt v.A.Pechmann) baut sie Drama,Thriller u.Schauerroman-toll
Kaum zu glauben, dass eine 19j.Britin sich diesen Klassiker ausgedacht hat.In eine verschachtelte Handlung( neu übersetzt v.A.Pechmann) baut sie Drama,Thriller u.Schauerroman-toll

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Beeindruckende Erzählung, aktuell und zeitlos zugleich. Beeindruckende Erzählung, aktuell und zeitlos zugleich.

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Der Fluch der Wissenschaft - erschaffen, weil man es kann, aber wo bleibt die Moral und v.a. die Verantwortung für das eigene Tun!
Tragisch und fesselnd!
Der Fluch der Wissenschaft - erschaffen, weil man es kann, aber wo bleibt die Moral und v.a. die Verantwortung für das eigene Tun!
Tragisch und fesselnd!

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Was passiert, wenn der Mensch versucht, Leben zu schaffen? Sein sensibles Geschöpf muss leiden und schließlich zum Monster werden. Zeitlos, tiefe Wahrheiten über das Menschsein. Was passiert, wenn der Mensch versucht, Leben zu schaffen? Sein sensibles Geschöpf muss leiden und schließlich zum Monster werden. Zeitlos, tiefe Wahrheiten über das Menschsein.

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Einer der bekanntesten Klassiker innerhalb des Horror-Genres. Eine spannende Handlung gemixt mit einer schaurigen Atmosphäre. Für Horror-Fans ein absolutes Muss! Einer der bekanntesten Klassiker innerhalb des Horror-Genres. Eine spannende Handlung gemixt mit einer schaurigen Atmosphäre. Für Horror-Fans ein absolutes Muss!

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Wohl das bekannteste Projekt zur Erschaffung eines Menschen. Sehr deutlich werden hier die Grenzen zwischen Wissenschaft und Moral aufgezeigt. Wohl das bekannteste Projekt zur Erschaffung eines Menschen. Sehr deutlich werden hier die Grenzen zwischen Wissenschaft und Moral aufgezeigt.

Jenny Chazal, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Sehr spannende Geschichte um Dr. Frankenstein und sein Monster. Zeitweise hat man wirklich Mitleid mit der Kreatur. Für jeden Klassiker-Gruselfan und Interessierten. Sehr spannende Geschichte um Dr. Frankenstein und sein Monster. Zeitweise hat man wirklich Mitleid mit der Kreatur. Für jeden Klassiker-Gruselfan und Interessierten.

„Du bist mein Meister, aber ich bin dein Herr“

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Jeder meint die Geschichte zu kennen, aber oftmals haben die Leute nur die Gruselfilme gesehen. Dabei ist das Buch ganz anders. Nicht das Monster ist böse, es wird dazu gemacht, und das durch seinen Schöpfer selbst. Frankenstein fürchtet sich vor seiner Schöpfung und ist nicht in der Lage Verantwortung zu übernehmen. Wenn das Geschöpf schließlich eine Gefährtin fordert, und dieser Wunsch auch versagt wird, eskaliert die Situation endgültig. Mary Shelley war 19 Jahre alt als sie Frankenstein schrieb. Und eigentlich war es nur ein Wettbewerb zwischen Lord Byron und Percy Shelley, die am Genfer See saßen und sich langweilten.Was dabei herauskam ist ein Stück Weltliteratur, das heute noch so aktuell ist wie damals. Jeder meint die Geschichte zu kennen, aber oftmals haben die Leute nur die Gruselfilme gesehen. Dabei ist das Buch ganz anders. Nicht das Monster ist böse, es wird dazu gemacht, und das durch seinen Schöpfer selbst. Frankenstein fürchtet sich vor seiner Schöpfung und ist nicht in der Lage Verantwortung zu übernehmen. Wenn das Geschöpf schließlich eine Gefährtin fordert, und dieser Wunsch auch versagt wird, eskaliert die Situation endgültig. Mary Shelley war 19 Jahre alt als sie Frankenstein schrieb. Und eigentlich war es nur ein Wettbewerb zwischen Lord Byron und Percy Shelley, die am Genfer See saßen und sich langweilten.Was dabei herauskam ist ein Stück Weltliteratur, das heute noch so aktuell ist wie damals.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Wird wohl nur noch für Liebhaber des Schauerromans von Interesse sein. Mir hat es gefallen. Wird wohl nur noch für Liebhaber des Schauerromans von Interesse sein. Mir hat es gefallen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Das erste Monster der Ton-Filmgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 08.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Roman beginnt mit einer Reihe von Briefen, die der Forscher Robert Walton seiner Schwester Margaret Saville zukommen lässt. Er ist mit einem Schifft unterwegs um eine Passage zum Nordpol zu entdecken und schreibt ihr von seinem Alltag und seinen Beobachtungen. Eines Tages ist das Schiff vom Eis der... Der Roman beginnt mit einer Reihe von Briefen, die der Forscher Robert Walton seiner Schwester Margaret Saville zukommen lässt. Er ist mit einem Schifft unterwegs um eine Passage zum Nordpol zu entdecken und schreibt ihr von seinem Alltag und seinen Beobachtungen. Eines Tages ist das Schiff vom Eis der Arktis eingeschlossen und darauf findet die Mannschaft einen Mann, der schwer krank und am Ende seiner Kräfte ist. Der Fremde ist Victor Frankenstein und an seinem Krankenbett erzählt er Robert Walton eine unglaubliche Geschichte. Dem geneigten Leser meiner Rezensionen, wird den Roman von Mary Shelley - Frankenstein oder der Moderne Prometheus - vermutlich kennen, auch wenn man die Geschichte selbst vielleicht noch gar nicht gelesen hat. Die Geschichte hat einen Einfluss auf Literatur und Volkskultur gehabt und hat ein komplettes Genre von Horrorgeschichten und Filmen hervorgebracht. Die erste Verfilmung rund um Frankensteins Monster wurde etwa 10 Jahre nach dem Aufkommen des ersten Tonfilmes auf Zelluloid gebannt und seitdem trifft man das Monster auch abseits des Horrorgenres wieder. Etwa wie in Klaumaukfilmen, wie in Frankenstein Junior - Regie führte der von mir geachtete Mel Brooks, oder in der ebenso humorvollen Serie - The Munsters - Herman Munster ähnelt auf frappierende Weise Frankensteins Monster - die mir persönlich lieber war als "The Addams Family". Wenn eine Erzählung auch noch 200 Jahre nach der Erstveröffentlichung einem breiten Publikum inklusive meiner Wenigkeit gefällt - dann wird es Zeit dem Monster auf den Grund zu gehen. Dieser Schauerroman ist sozusagen der erste, der sich über eine von Menschen erschaffene künstliche Intelligenz beschäftigt und kann daher, als der Urvater der ScienceFiction Romane gesehen werden. Man sollte auch beachten zu welcher Zeit dieser Roman geschrieben worden ist - nämlich der Zeit der industriellen Revolution - die zu tiefgreifende Umwälzungen in den sozialen Verhältnisse der Gesellschaft geschaffen hat - und nicht von allen Menschen gut geheißen worden ist. Heute in der Gegenwart geht es der Menschheit - an der Schwelle der Revolution 5.0 - wohl nicht anders als den Menschen im 19. Jahrhundert. Aber das ist eine andere Geschichte. Nebst den flüssig zu lesenden Text, den man in einem angenehmen Tempo lesen kann - auch wenn das Spannungsmoment nicht so hoch wie beim Modernen Erzählungen ist - gefällt mir die Ausgabe des Menasse Verlages sehr, sehr gut. Das liegt am sehr gelungenen Cover und auch an der sehr gut gelungene Übersetzung.

Die Geschichte hinter dem "Monster"
von Katha am 10.08.2016

Ich schließe mich der Meinung anderer User an: die Geschichte entspricht nicht dem, was uns die Filmindustrie zeigt. Selbst kannte ich Frankensteins "Monster" nur aus Filmen wie "Van Helsing" usw., in denen den Zuschauern ein Klischee-Frankeinsteins-Monster präsentiert wird. Allerdings eröffnet einem Mary Shelleys Werk einen anderen, durchdringenderen Blick auf... Ich schließe mich der Meinung anderer User an: die Geschichte entspricht nicht dem, was uns die Filmindustrie zeigt. Selbst kannte ich Frankensteins "Monster" nur aus Filmen wie "Van Helsing" usw., in denen den Zuschauern ein Klischee-Frankeinsteins-Monster präsentiert wird. Allerdings eröffnet einem Mary Shelleys Werk einen anderen, durchdringenderen Blick auf und in dieses Wesen. Es ist - obwohl ein künstlich erzeugtes Etwas - doch auch eines mit menschlichen Zügen und Empfindungen, die es nicht so wirklich zu vermitteln weiß. Mary Shelleys Buch "Frankenstein" ist trotz der wechselnden und nicht genau abzugrenzenden Erzählperspektiven, die zu leichter Verwirrung führen können, zu Recht ein wichtiges Werk der Weltliteratur, das man gelesen haben sollte. Mary Shelleys Schreibstil empfinde ich als fließend und leicht zu lesen. Der Lohn der Lektüre dieses Werkes ist der Blick in das Gefühlsleben des "Monsters".

von Elaine Hammond am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein Grundstein der fantastischen Literatur! Auch heute noch überzeugt die Geschichte, die mit den Abgründen zwischen Wissenschaft und Moral spielt.